Nach dem 30 jährigen Krieg entwickelte sich die
Dorfgemeinschaft sehr langsam. Die Kriegs-und Hungersnot war so
groß, dass man 1642 die Glocken verkaufte um die Forderungen des
durchziehenden Militärs erfüllen zu können. Die Leute mussten sich
vor den Gräueltaten des Militärs in den Wäldern verstecken und
lebten von Wurzeln, ja es wurde sogar Menschenfleisch
gegessen. Eines Tages meldeten die angestellten
Ortsspäher, dass sich ein schwedischer Reiterschwadron dem Ort
nähere. Da die Schweden ebenfalls Lutheraner waren, brauchte man
nichts zu befürchten und man blieb zu Hause. Aber es stellte sich
als Irrtum heraus. Die Schweden stellten trotzdem eine hohe
Forderung von Geld an die Bürger. Bei Nichterfüllung drohte
Plünderung und Mord. Man schickte eine Abordnung an den
schwedischen Hauptmann um ihn doch des Glaubens wegen umzustimmen.
Er lies sich bewegen und stellte die Forderung, dass er und seine
Soldaten zufriedenstellend verköstigt werden müssen, dann würde er
die Bevölkerung verschonen. Daraufhin ergriff der Bäckermeister
Johannes Muck die Initiative er ließ seine Frau mit der Magd einen
großen Kessel Soße kochen und gab den Befehl diese Soße kräftig mit
Wein abzuschmecken um die Soldaten gut zu stimmen. Er selbst backte
mit seinen Gesellen „Dampfnudeln“ bis jeder Soldat satt
war. Die Soldaten waren zufrieden und zogen wohlgelaunt
weiter.
Lange
nach dem 30 jährigen Kriege hat man zum Dank an diese Tat, einen
großen und einen kleinen Torbogen mit Dampfnudeln in Stein
erbaut. Das „Dampfnudeltor“ ist mittlerweile das
Wahrzeichen und das amtliche Wappen von Freckenfeld.
Um diesen kleinen Cache zu
finden müsst Ihr "nur" die Dampfnudeln die im Dampfnudeltor verbaut
sind zählen (=A). Dadurch könnte es für so manchen auch zum
D5 werden.
Viel Spaß dabei.
Den Nano findet Ihr dann bei:
N
49° 0(2676+A)
E
008° 0(5613+A)