Hülbe ist eine im Bereich der Schwäbischen Alb gebräuchliche
Bezeichnung für die in dieser Region typischen Teiche. Sie
entstanden entweder aus Dolinen oder wurden künstlich angelegt, die
Gewässer waren Grundvoraussetzung für die Besiedlung der
verkarsteten wasserarmen Albhochflächen. Die älteren Hülben auf den
Schwäbischen Albhochflächen sind natürlichen Ursprungs, hierbei
handelt es sich um Dolinen mit einer wasserundurchlässigen
Tonschicht. Diese sogenannten plombierten Dolinen sind im Laufe der
Jahre durch die fortschreitende Verwitterung des Kalkgesteins
wasserundurchlässig geworden. Die Hülben waren Voraussetzung für
die ab dem 7. Jahrhundert erfolgte Besiedlung der Schwäbischen Alb,
denn infolge des kalkreichen, stark verkarsteten Juragesteins
versickert auf den Albhochflächen das Regenwasser rasch. Somit kaum
Oberflächenwasser verfügbar. In den Hülben hingegen konnte sich der
Niederschlag sammeln. Weil jedoch die Zahl solcher Wasserstellen
begrenzt war, entstanden nach dem Vorbild dieser natürlichen Hülben
im Zuge späterer Besiedlungswellen auch zahlreiche künstlich
angelegte Teiche. Sie wurden mit Lehm abgedichtet und waren in der
Regel etwas kleiner als ihre natürlichen Vorbilder. Außerdem
existieren auch Mischformen, hierbei wurden natürlich entstandene
Dolinen künstlich mit Lehm abgedichtet. Die Anlage solcher Gewässer
war in früheren Zeiten unumgänglich, sie bildeten die Grundlage für
die weitere Besiedlung der Albhochflächen. Es entstanden dabei im
Laufe der Zeit deutlich mehr künstliche als natürliche
Hülben.
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