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Die Schatzinsel (KinderNachtCache) Multi-Cache

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Hidden : 3/1/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Kinder Nachtcache
Die Schatzinsel

Die Schatzinsel ist der bekannteste Roman des schottischen Autors Robert Louis Stevenson. Er erzählt von der hindernisreichen Suche nach einem vergrabenen Piratenschatz und den Abenteuern, die der junge Jim Hawkins dabei erlebt. Die Erzählung wurde vor allem als Jugendbuch populär.

Die Suche nach unserem Piratenschatz führt euch Stück für Stück durch diese Geschichte. Sie beginnt genau hier und an jeder Station könnt ihr ein Kapitel weiterlesen.


Der alte Seebär

Ich möchte euch die Geschichte der Schatzinsel erzählen, auf der sich noch jetzt ungehobene Schätze befinden. Aus diesem Grund werde ich ihre Lage verschweigen.

Beginnen möchte ich aber mit der Zeit, als mein Vater das Gasthaus ‚Zum Admiral Benbow' bewirtschaftete und ein alter sonnengebräunter Seemann mit einem Säbelhieb quer über die Wange sein Quartier zum ersten Mal unter unserem Dach aufschlug. Schon am ersten Tag sang er das Seemannslied:
"Fünfzehn Mann auf des toten Manns Kiste, jo-ho-ho - und ' ne Buddel voll Rum!", das auch später noch oft aus seinem Munde erklang.

Unser Gasthaus gefiel ihm, da nicht viele Leute herkamen und er vom Hügel aus das Meer beobachten konnte. Er trug zwar schäbige Kleider, aber bezahlte sofort mit 2 oder 3 Goldstücken und sein Auftreten war das eines Menschen, der Gehorsam gewohnt ist. War er vielleicht ein alter Steuermann oder Kapitän, der nicht erkannt werden wollte?

Der Alte, den ich fortan bei mir Kapitän nannte, war meist schweigsam und beobachtete mit seinem Fernrohr das Meer. Ich sollte ihn alarmieren, wenn ein Matrose mit nur einem Bein auftaucht.
Wenn er am Abend zu viel Rum getrunken hatte, sang er laut seine verrückten, wilden Seemannslieder, und alle Gäste hatten Angst vor ihm. Am meisten fürchteten sie aber seine schrecklichen Erzählungen vom Hängen und Ertrinken, von fürchterlichen Stürmen auf dem Meer und von der Seeräuberinsel Tortuga. Welch interessantes, abenteuerliches Leben er geführt haben musste!

Woche für Woche, Monat für Monat blieb er in unserem Haus. An einem frostigen Abend war der Kapitän zum Strand gegangen. Ich war in der Gaststube und deckte schon den Tisch für ihn, als ein Mann herein kam, den ich noch nie vorher gesehen hatte. Er war ein blasser, aufgeschwemmter Kerl, dem zwei Finger an der linken Hand fehlten, und er trug ein Entermesser.

Er wollte ein Glas Rum trinken und winkte mich an seinen Tisch. Mit lauernder Stimme fragte er mich, ob der gedeckte Tisch für seinen Maat Bill sei. Als ich ihm sagte, dass ich diesen Maat nicht kenne, antwortete er, dass man diesen auch Kapitän nennen kann und seine Beschreibung traf genau auf unseren Gast zu. Ich erzählte ihm, dass dieser spazieren gegangen ist und zeigte ihm den Weg zu den Felsen. Er wartete aber in der Gaststube, und auch ich durfte nicht nach draußen gehen.

Endlich kam der Kapitän zurück und trat ein. "Bill", sagte der Fremde. Der Kapitän drehte sich auf dem Absatz um und stand uns mit kreidebleichem Gesicht gegenüber. Er sah aus wie ein Mensch, der einen Geist oder den Teufel oder etwas noch Schlimmeres erblickt.
"Komm, Bill, du kennst mich doch", sagte der Fremde. "Du erinnerst dich doch sicher an deinen alten Schiffskameraden?" Der Kapitän schnappte nach Luft. "Schwarzer Hund!", sagte er. "Wer sonst?", entgegnete der andere und sprach von ihrer gemeinsamen Zeit.
Schließlich setzten sie sich an den Tisch, und ich lauschte aus dem Nebenzimmer gespannt, ob ich etwas von ihrem Gespräch verstehen könnte.

Dann folgten plötzlich Flüche und andere Geräusche, Stühle und Tische krachten übereinander, Stahl klirrte, und dann erscholl ein lauter Schmerzensschrei. Im nächsten Augenblick sah ich den schwarzen Hund in voller Flucht und den Kapitän dicht hinter ihm. Beide hatten die Messer gezogen, und dem Flüchtenden tropfte Blut von der linken Schulter. Schließlich verschwand er mit nicht geahnter Schnelligkeit hinter dem Hügel.

Kurz darauf brach der Kapitän in der Gaststube zusammen. Sein Gesicht hatte eine entsetzliche Farbe, sein Atem ging schwer. "Jim", sagte er schließlich, "du hast doch jenen Seemann heute gesehen?"
"Den schwarzen Hund?", fragte ich. "Ja, den schwarzen Hund. Er ist ein Bösewicht, aber es gibt noch schlimmere Kerle und die haben ihn angestiftet. Sie haben es auf meine alte Seekiste abgesehen. Bald werden hier alle die antreffen, die von der Mannschaft des Kapitän Flint übrig geblieben sind. Ich bin der Einzige, der den Platz seines Schatzes kennt. Er sagte ihn mir, als er im Sterben lag, so wie ich jetzt."


Wie es weiter geht, erfahrt ihr an Station 1.
Doch seid auf der Hut vor Käptn Flints unheimlichen Piraten!

Begebt euch also nun zu N 50° 42.537 E 012° 50.615

Starten könnt ihr, sobald es dunkel ist. Dann findet ihr unsere Reflektoren im Schein der Taschenlampe.

Weiß: zeigt den richtigen Weg,   Rot:    ihr seid falsch!
Gelb:  es wird Interessant,         Grün:  hier müßt ihr was suchen

Additional Hints (No hints available.)