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ESCHER AERODROM Mystery Cache

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EchOch04: Archive :-(

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Hidden : 12/12/2011
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Wo? Wie? Was? Warum?

Die Geschichte des Escher Flugfeldes im Ort genannt „Lankhelzerweiher“, in Lallingen, begann in den 30er-Jahren. Als der Luxemburger Flugpionier Lou Hemmer 1928 erkannt hatte, dass sich die große Wiese an der nördlichen Stadtgrenze vorzüglich zu Flugzwecken eignete und dort dann auch Starts und Landungen durchführte, kam es Anfang 1929 zur Gründung einer Vereinigung unter dem Namen „Escher Aéro-Club“ (A. C. E.). Bereits, am 12. Mai desselben Jahres, also am Pfingstsonntag, fiel der Startschuss für ein erstes Flugmeeting, das die Escher Flugfreunde veranstalteten. Als am 6. Oktober 1935 ein Pilot mit seiner Maschine bei der Escher Flugshow abstürzte, stellte der „Escher Aéro-Club“ nach einigen Monaten seine Aktivitäten ein.

Bereits am 3. April 1936 gründete eine andere Gruppe Escher Bürger eine Vereinigung ohne Gewinnzweck unter dem Namen „Aéro-Club du Bassin Minier (A. C. B. M.)“, die alsdann maßgeblich am Ausbau des Flugfeldes beteiligt war. Eine Flughafengesellschaft („Société anonyme pour l’aménagement et l’exploitation de l‘aérodrome d’Esch-sur-Alzette“) war eigens aus der Taufe gehoben worden, um die Nutzung des Aerodroms zu gewährleisten.

Dank dem Pioniergeist und der Privatinitiative einiger alteingesessener Escher Bürger entstand in Esch an der Alzette der erste Flughafen des Landes. Die damalige Stadtverwaltung ermöglichte dieses Werk des Fortschritts mit allen Mitteln.

Mithilfe der Gemeindeverwaltung wurde mit dem Ausbau des Flugfeldes begonnen. Die offizielle Eröffnung des „Escher Aerodroms“ am 26. September 1937 war ein großer Tag für die Stadt Esch. Die Einweihungsfeierlichkeiten wurden vom Bürgermeister Hubert Clement vorgenommen. Der Escher Flughafen wurde zu sportlichen und touristischen Zwecken genutzt. Die Infrastruktur des Escher Flugfeldes ermöglichte aber auch eine regelmäßige Flugverbindung Luxemburgs mit der großen weiten Welt.

Die erste Fluglinie „Croydon-Esch-Croydon“ wurde durch den Olley-Air-Service betrieben.

Nach dem 2 Weltkrieg benutzten die Amerikaner den Escher Aerodrom als Reparatur-Air-Base für die leichten Aufklärungsflugzeuge vom Typ „Piper Cub“.

Das Jahr 1950 zeichnete den ersten Rückgang der Aktivitäten auf dem Escher Flugfeld an. Gerüchte kursierten über eine baldige Schließung des Flugfeldes. Daraufhin wurden die Instandsetzungsarbeiten der Graspisten vernachlässigt, und am Ende des Jahres verlegten viele Privatflugzeugbesitzer ihren Standsitz nach Luxemburg-Findel, der eine besser Start- und Landebahn (Bitum-Makadam) hatte.

Nach und nach verlegten aber auch die zwischenzeitlich in Esch-Alzette gegründeten Flugvereinigungen ihren Sitz nach Luxemburg-Findel.

1953 konnte man schon ahnen, dass die Tage des Escher Flugfeldes gezählt waren. Es gab fast keine Flugaktivitäten mehr. Am 1. Februar 1954 wurde der Flugbetrieb auf dem Escher Flugfeld eingestellt.

Der Escher Flughafen erstrecke sich in etwa von der Cité Eugène Reichling und der Cité Dr Schaeftgen bis zur Ehleringer Straße und andererseits von „Wobrecken“ über die „Nonnenwisen“ hinauf bis fast an den „Lankhelzerbësch“. Heute ist der größte Teil des Escher Flughafens verbaut. Von dem Escher Flugfeld ist so gut wie nichts übrig geblieben. Es gibt lediglich in Esch-Lallingen einen Gedenkstein und eine Straße (rue de l’Aérodrome), die an das Flugfeld erinnern.

Der in den dreißiger Jahren gebaute Escher Flughafen ging in die einheimische Luftfahrtgeschichte ein. Die wenigsten Luxemburger können sich noch daran erinnern, dass es einst in Esch-Alzette einen Flugplatz mit regem Flugbetrieb gegeben hat.

Le texte en français est publié à une date ultérieure.
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