Späte Einsicht!! (Nachtcache)
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (regular)
Related Web Page
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Einst soll in unmittelbarer Nähe von der Aumühle ein Gasthaus gestanden haben. Allen, die die Dienste der Lohnmühle in Anspruch nahmen, gab es Gelegenheit, das Warten mit einem kühlen Tropfen zu verkürzen. Dabei war es Tradition geworden, dass man, bevor man sich zum Feiern niederließ, gemeinsam zum nahen Murufer zog. Dort stellte man dem Murnuggl, dem Wassergeist der Mur, einen Krug edlen Wein und eine Schüssel Fleisch hin, damit auch er am letzten Faschingstag eine Freude habe. Wie alle Jahre, wurde auch in diesem der Fasching im Au-Gasthof fleißig begossen. Musik spielte auf und ließ alle Tanzbeine nur so durcheinanderwirbeln. Während sich Junge und Alte beim Lustigsein überboten, ging die Tür auf, und auf der Schwelle erschien ein gedrungenes Männlein. Vom Kopf flossen ihm rundherum schmutziggraue Algenfäden herab, durch die zwei große Fischaugen hervorglotzten. In der Hand hielt es eine Weidenrute. Zwischen Fingern und Zehen leuchteten knallrote Schwimmhäute, und es war über und über mit silbergrauen Schuppen bedeckt. Der Murnuggl! Da es diesmal am gewohnten Platz seine Faschingsgabe nicht gefunden hatte, wollte er sie nun selbst abholen. Wäre er den Leuten an einem anderen Tag erschienen, wäre er sicher mit gehörigem Respekt und Ehrerbietung bedacht worden. So aber hatte der Wein den Leuten schon übel mitgespielt. Sie jolten und schlugen sich vor Spaß die Schenken, als sie den Herren der Mur so drollig dastehen sahen. Der Murnuggl, dem das lachende Völckchen gefiel, wollte in das drollige Treiben mit eingeschlossen werden. Als die Musikanten wieder ihre Instrumente hochnahmen, watschelte er auf eine Schöne zu und bat sie höflich um einen Tanz. „Greif mich nicht an, du morastiges Wesen! Nimm den Besen in der Ecke und tanz mit dem!“ keifte sie ihn an und wandte sich ekelerregt ab. Traurig senkte der Murnuggl seinen Blick. Nur zu gut wusste er, dass er nicht von anziehender Gestalt war. Er hockte sich auf eine Bank und wollte nun sein Leid mit einem Krapfen hinunterschlucken. „Weg da mit deinen klebrigen Fingern! Laß nicht deinen Schleim auf meine Köstlichkeiten fallen!“ herrschte die Wirtin ihn an. „Das wollen Menschen sein? Die sind doch herzloser und härter als die Murnoggen in meinem Fluß!“ ärgerte sich der Murnuggl und wollte seinen Kummer im Wein ertränken. Kaum hatte er eine Flasche erfasst, entriß sie ihm ein besonders Mutiger und höhnte: „Dein Froschmaul kann diesen edlen Tropfen nicht schätzen!“ Statt ihm wenigstens einen Schluck Wein zu gönnen, spuckte der Angetrunkene vor dem Wassergeist auf den Boden und befahl: „Schleck auf, was dir gebührt!“ Das aber war dem Murnuggl zuviel. Im Nu glühte er zornrot auf und mit wutentbrannter Stimme rief er: „Wasser, Wasser schwalle, dass das Böse falle!“ Dabei schlug er dreimal mit seiner Weidenrute auf das Wasserschaff des Herdes. In Blitzesschnelle quollen aus dem Behälter schwarzer Gischt und eine Flut giftgrünes Wasser heraus und spülten alles, Menschen und Gemäuer, in die Mur. Heute noch soll um Mitternacht, wenn der Faschingsdienstag dem Aschermittwoch weichen muss, leises Gläserklirren, Musik und Wehklagen aus der Mur zu hören sein.. Und jetzt bist du gefragt. Bist du gewillt und bereit, die Herausforderung, den Murnuggl aufzusuchen, anzunehmen? Hier in der Gegend munkelt man, dass er noch immer sein Unwesen treibt. Wenn du dich gut vorbereitest und aufmerksam bist, wird dir alles viel viel leichter fallen. Ohne essentielle Hinweise wird es dir ein Ding der Unmöglichkeit sein, mit dem Murnuggl in Kontakt treten zu können. Dich plagt dein schlechtes Gewissen und als einziger reumütiger Bewohner willst du den Murnuggl um Entschuldigung bitten, um weitere Rachefeldzüge zu verhindern. Da er seit diesem Vorfall nur mehr in der Finsternis aus dem Wasser steigt, ist es verschwendete Zeit, wenn du versuchst, ihm unter Tage nachzustellen. Nach erfolgreicher Fahrt bist du endlich bei N46° 58.125 E15° 30.877 angekommen und frohen Mutes bereit, diese abenteuerliche und hoffentlich erfolgreiche Suche zu starten. Du hast dich gut vorbereitet und gehst noch einmal deine Checkliste durch: • Taschenlampe(n) + Ersatzbatterien • Murnuggl-Aufspürgerät, • Handy (Rechner), • Stift und Zettel, • Reiseproviant sowie • einen scharfen Verstand und eine kleine Portion Mut Nachdem du deine Kutsche an den angegebenen Parkkoordinaten abgestellt hast, schaust du dich erst einmal um. An dieser Stelle hat man seine Spuren verloren. Abgestoßen von den Menschen flüchtet er anscheinend Trost suchend in die Heimat der Tiere. Seinen Tränen freien Lauf lassend bemerkt er nicht, dass diese funkelnde Spuren hinterlassen. Du folgst ihm unauffällig und leise, denn du hast ja Respekt vor ihm und den anderen Bewohnern des Waldes. Aber gib Acht, an manchen Stellen macht er länger Halt und sprüht vor lauter Wut über die herablässigen, respektlosen Menschen tiefrote Funken. Du hältst an diesen Plätzen inne und versuchst, ihn zu verstehen. Er ist wahrscheinlich intelligenter als du glaubst. Weiter geht es. Klug wie der Murnuggl ist, weiß er bereits, dass sich ihm irgendwer an die Fersen geheftet hat! Wenig später ist dir zunächst völlig unklar, was er von dir will bei der ersten roten Träne. Nachdem du gefunden hast was du gesucht hast gehst du den Weg kurz weiter und setzt dich auf ein Bankerl und schickst Lichtstrahlen nach links vorne oder hinten (Baum). Du solltest nämlich wissen, dass der Murnuggl sehr scheu ist und sofort aus dem Blickfeld verschwindet aber schau seine Träne genauer an. Aber falls er sich dir trotzdem nicht zeigt tritt Plan 2.11 in Kraft, 2.11 findest du hinter der Bank wenn du dich reckst und streckst, schau genau und greif hinein! Lass dich aber nicht von ihm täuschen und sei aufmerksam wie ein Detektiv. Es kann natürlich auch sein, dass er dich ein paar wenige Meter weiter führt als gewollt, also gib am Weg auch schon Acht und schau genau, nach rechts, bei einem von drei am spitzigen Wall, rechts des Weges, falls er seine Träne getrocknet sein sollte! Wenn du seinen nächsten Rastplatz gefunden hast, leuchtest du – wie Menschen nun mal so sind – das ganze Gelände um dich herum aus. Das wird dir vom lichtscheuen Murnuggl sehr übel genommen. Erst jetzt kommst du drauf, dass der Murnuggl ob seiner Nachtaktivheit lichtscheu ist und drehst dein Licht ab. Nachdem sich deine Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, wirst du klarer sehen als jemals zuvor. Genieße dabei die völlige Finsternis und das Rauschen des Wassers, und schau genau. Von dort wirst du wieder zu einem Punkt gebracht, wo du den weiteren Tränen des Murnuggls folgen sollst. Der Murnuggl scheint sich in dieser Gegend gut auszukennen und führt dich weiter zu einem für ihn sehr speziellen Platz. Dort erhältst du die Lektion, auch mal hinter die Fassade(Tafel)oder neben den Tisch zu blicken. Sag mal, spürst du den Lebenssaft? Nun, ganz alleine auf dich gestellt hastest du zum nächsten Platz. Hat er dir vielleicht etwas zu sagen, beim Baum neben dem Baum mit dem X mit HP99? Irgendwie fühlst du dich bereits müde und abgekämpft! Aber wer würde an dieser Stelle schon aufgeben, du hast ihn ja noch immer nicht getroffen, nur einmal kurz gesehen. Du verspürst die Lust ihn kennenzulernen. Jedoch testet er dein Gefühl. Gibt es ein richtig, gibt es ein falsch? Es gilt nichts zu übersehen, dieses Wesen ist raffiniert! Angenehm geht es dahin und du wirst auch bald einen Verwandten von ihm treffen, der dir auch wirklich helfen will,aber gib Acht, er spielt im Moment etwas verstecken mit dir,er leuchtet dich an und dann beginne zu graben.Suche ihn an einem Platz an dem der Murnuggl auf seiner Reise Durst bekommen hat und sich kurz auf der Insel aufgehalten hat,dort untersuchst du den verwunschenen Baum nahe der reissenden Fluten und lässt es wie vorgefunden zurück, falls du nicht fündig wirst suche rechts des Weges und schau genau beim 3 stämmigen Objekt! Er hat Informationen für dich, und verrät dir den Platz, an dem er den Murnuggl zum letzten Mal gesehen hat, dort folgst du einfach dem TränenPfad weiter zum Schluss hin werden seine Tränen vor Wut hin schon rot…am Ende hat er drei, eh schon wissen ;), verloren Viel Glück, du tapferer Kämpfer!
Additional Hints
(No hints available.)