Das Kloster Dietenborn
Der Ort Dietenborn wurde erstmals 1104 im Jahrbuch des Klosters Reinhardtsbrunn erwähnt, als der freie Mann Reinfried und seine Frau Wigela eine steinerne Kirche erbauen wollten. Reinfried verschenkte das Dorf „Dittenborn“ mit seinem Erbgut „im Dorfe Bergeriden“ (Großberndten) an das Hauskloster der Ludowinger. Damit stand das Kloster Dietenborn unter Aufsicht des Mutterklosters Reinhardtsbrunn
Bis 1496 beteten und arbeiteten hier Mönche des Benediktinerordens. In den folgenden Jahrhunderten wechselten mehrfach die Schutzherren, aus dem Mönchskloster wurde ein Nonnenkloster. Im Jahr 1556 wurde das Kloster im Zuge der politischen und kirchlichen Veränderungen in Deutschland an die protestantischen Grafen von Hohnstein übergeben. Nach dem Aussterben der Dynastie und mehreren Besitzerwechseln wurde der Ort zusammen mit Groß- und Kleinberndten 1699 von Friedrich I., König von Brandenburg-Preußen, übernommen und als Domäne verwaltet. Somit verlor der Ort seinen kirchlichen Charakter und wurde zu einem landwirtschaftlich geprägten Zentrum. Aus den Steinen der Kirche wurde u.a. das Amtshaus um- und ausgebaut. Heute kann man nur noch Fragmente vergangener Schönheit und ehemaligen Wohlstandes erkennen. 2009 konnte mit Hilfe von Lottomitteln eine Glocke in den neu erbauten Glockenturm oberhalb des Bonifatiusbrunnens eingebaut und geweiht werden.
Der Klosterverein veranstaltet jährlich Anfang September ein Klosterfest und einen Taufgottesdienst am Bonifatiusbrunnen. Der Brunnen erhielt seinen Namen nach dem heiligen Bonifatius, welcher als Missionar in Dietenborn aus einem „Born“ getauft hatte. Der Born ist uralt und hat der Siedlung seinen Namen gegeben. Als jüngeres Denkmal wurde 1996 das „Kalte Feuer“ enthüllt. Mit Hilfe von Fördermitteln gestaltete der Künstler Martin Budischowsky die Überreste einer 700 Jahre alten, von Kinderhand entzündeten, Eiche zu einem Naturdenkmal. (siehe Cache Ehret den Baum)
Quelle: Stadt Sondershausen - Informationsbroschüre mit mehrfarbigem Stadtplan (teilweise gekürzt und verändert)
Zum Cache
Die Koordinaten führen euch zum ehemaligen Kloster Dietenborn, schaut euch dort ein wenig um und schaut euch den kleinen Glockenturm an. Dort findet ihr eine Gedenktafel. Notiert euch dort folgende Zahlen:

Den Final findet ihr bei:
N51° IA.(L-F) (I+B) (A+B+E) E010° FK.(D+E+A) F (H-F+I)
Für die Cachesuche müssen keine Absprerrungen oder Zäune überwunden werden.
Da auf dem Gelände noch fleißig gebaut wird und die Dorfbewohner erfahrungsgemäß auch sehr neugierig sind, habe ich das Final etwas abseits versteck.
Startinhalt:
- Logbuch
- Stift
- Schlüsselband
- TB "Cacher's Paradise Fan"
Viel Spass und Happy Caching
wünscht MaRk_BeNsCh!
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