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Großer Fiesling 2000+ Mystery Cache

This cache has been archived.

vigilantia: Hallo J. V. von Scheffel,
Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert und/oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

Hello J. V. von Scheffel,
Unfortunately, until today the cache was not reactivated and/or no specific activation date was given. Therefore, the final archiving of this cache took place today.
If you would like to place a cache at this location again, you are of course welcome to submit a new listing for review.
Please remember to remove any geo-garbage (cache containers, intermediate stations).
Greetings
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

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Hidden : 1/2/2012
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist den Hegaupoeten anläßlich ihres 2000. Fundes gewidmet.


Wer hier als Erster suchen und loggen darf, ist damit wohl selbsterklärend.




Seit mehreren Jahren suchen die Hegaupoeten nun schon nach Cachedosen im Hegau und drumherum. Inzwischen ist ihre Fund-Zahl rasant angestiegen und hat bereits die 2000er Marke überschritten.
Außerdem bereichern sie die Gegend mit ihren selbstgelegten Caches, die nicht immer ganz einfach sind, aber mit zu den besten im Hegau gehören.
Daher soll dieser ihnen gewidmete Jubiläumscache natürlich auch nicht so einfach werden. Sowohl die Difficulty- als auch die Terrain-Wertung wurde ihren Vorlieben entsprechend gewählt.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Rätseln!




Ein dreistufiges Kettenrätsel in den Disziplinen Musik, Dichtung und Wahrheit.


Für das Bergen der Dose müsst ihr auf einen Baum klettern. Dazu benötigt ihr ein 60 Meter Seil, Wurfsack und einige Bandschlingen mit Karabinern.
 
Geht diesen Cache nur an, wenn ihr mit Kletter- und Sicherungstechnik vertraut seid!

Kein Cache der Welt ist es wert, dass ihr eure Gesundheit oder euer Leben aufs Spiel setzt!



Übrigens: T5 ist Ehrensache!
Auch ohne Logbedingung würden wir uns über ein Foto von euch oben an der Dose freuen.





An den Listingkoordinaten findet ihr das Scheffelschlösschen, in dem J. V. von Scheffel seine letzten Lebensjahre verbrachte.



Um den Cache zu finden müsst ihr jedoch dieses dreistufige Rätsel lösen:

  1. Joseph Victor von Scheffel schrieb zahllose erheiternde Gedichte.
    Etliche wurden als Lieder veröffentlicht, Tiere kommen dabei häufig vor:
    Einmal ist es der berühmte Harung,
    ein anderes Mal gar ein Ichthyosaurus,
    er besingt den schwarzen Walfisch
    und lässt den Schwanengesang ertönen;
    was manchmal hinten rauskommt, wird im Guanolied besungen.




    Singe auch du, und löse den ersten Teil des Rätsels!



  2. Für den Hegau ungleich wichtiger als der Tiergesang ist aber natürlich das Lied des Hegau-Sängers. Lasse dich von diesem besonderen Liedtext inspirieren und schöpfe Erkenntnis aus den Quellen der Dichtung, und löse dadurch den zweiten Teil dieses Rätsels:


    Der Hegau-Sänger

    »Seid mir gegrüßt im Sonnenglanz,
    Du ferner Alpenschnee,
    Ihr Berge meines Heimatlands
    Und du, mein blauer See!
    Der hohe Stoffeln winkt's vertraut
    Dem hohen Hewen zu,
    Durch Wald und Flur erklingt es laut:
    ›Mein Hegau, schön bist du!‹«

    So singt ein Sänger, weit bekannt,
    In süßer Melodei,
    Die Zither schwebt am grünen Band
    Um seine Schultern frei.
    Das Band hat liebe Hand gestickt
    An wildem Schwarzwaldhang,
    Als er, den Bart mit Eis durchspickt,
    Dort Schuberts Lieder sang.

    Die Stimme, die solch Ständchen bracht
    Einst bei der Schlücht Gebraus,
    Drang seit der kalten Winternacht
    Weit in die Welt hinaus.
    Sie klang, wo frommes Volk sich schart
    Im Dom zu Gottes Ehr',
    Und wo auf heitrer Sängerfahrt
    Von Wein die Becher schwer.

    Nun sind die Locken schier ergraut:
    Heut zählt man fünfzig Jahr',
    Daß er zum erstenmal ward laut,
    Zur Freud' dem Elternpaar.
    Doch geht der Schritt noch frank und leicht;
    Glückauf zum Jubeltag!
    Das grüne Band ist nicht erbleicht,
    Er singt wie Lerchenschlag:

    »Seid mir gegrüßt im Sonnenglanz,
    Du ferner Alpenschnee,
    Ihr Berge meines Heimatlands,
    Und du, mein blauer See!
    Der hohe Stoffeln winkt's vertraut
    Dem hohen Hewen zu,
    Durch Wald und Flur erklingt es laut:
    ›Mein Hegau, schön bist du!‹«




  3. Doch wer war dieser Mann?
    Lese ein wenig über den Schriftsteller und Juristen, über die Differenz von Dichtung und Wahrheit und löse hiermit den letzten Teil des Rätsels:


    Joseph Victor von Scheffel (* 16. Februar 1826 in Karlsruhe; † 9. April 1886 ebenda), geadelt 1874, war ein im 19. Jahrhundert viel gelesener deutscher Schriftsteller und Dichter, Autor von Erzählungen und Versepen sowie mehrerer bekannter Liedtexte. Er war indirekter Begründer des Begriffes Biedermeier. Sein Nachlass liegt heute in der Badischen Landesbibliothek.

    Scheffel wuchs in Karlsruhe auf als Sohn eines Majors und Oberbaurats, auf dessen Wunsch er von 1844 bis 1849 an der Universität Heidelberg die Rechtswissenschaften studierte, später in München und Berlin. Zusätzlich belegte er germanische Philologie und Literatur. In Heidelberg war er zunächst Mitglied der Burschenschaft Alemannia (1845/1847), dann der Burschenschaft Teutonia (1847) und schließlich der Burschenschaft Frankonia II (1848/1849), der er bis zu seinem Tod angehörte. In Berlin war er bei der Alten Berliner Burschenschaft aktiv und wurde 1873 Ehrenmitglied der Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli (heute in Mainz). Er wurde zum Doktor der Rechte promoviert und begleitete im Sommer 1849 den Reichskommissar Carl Theodor Welcker als Sekretär auf seiner Reise nach Skandinavien.
    In der Folge arbeitete er an mehreren großherzoglichen Ämtern, 1849 bis 1852 als Rechtspraktikant in Säckingen, 1854 im Sekretariat des Hofgerichts zu Bruchsal, wurde nach einer Reise durch Italien zwar noch zum Referendar ernannt, gab die juristische Laufbahn dann aber auf, um Dozent an einer Universität zu werden, und ging dafür nach Heidelberg.
    Die finanziellen Verhältnisse seiner Familie erlaubten es Scheffel, seinen künstlerischen Neigungen nachzugehen. Um sein Talent als Landschaftsmaler auszuprobieren, reiste er im Mai 1854 nach Rom, wo er aber seine Begabung zum Dichter erkannte.
    Nachdem der Dichter eine Zeit lang in München, dann 1856 bis 1859 als Hofbibliothekar des Fürsten Egon von Fürstenberg in Donaueschingen gelebt hatte, ließ er sich dauernd in seiner Vaterstadt Karlsruhe nieder. Dort wurde Scheffel aus Anlass seines 50. Geburtstages durch den Großherzog von Baden in den badischen persönlichen Adelstand erhoben. Zu diesem Zeitpunkt war Scheffel bereits großherzoglich sächsischer Hofrat und Gutsbesitzer auf Seehalde und Mettnau bei Radolfzell.
    Nachdem Scheffel die letzten Jahre seines Lebens zurückgezogen und durch eine fortschreitende Gehirnerkrankung behindert in seiner Villa bei Radolfzell am unteren Bodensee zugebracht hatte, starb er am 9. April 1886 in Karlsruhe.



Hier kannst du dein Ergebnis kontrollieren: Prüfe Deine Lösung

Achtung:
Update 30.01.2016:
Da der Cache um einige Meter verlegt werden musste, bitte von der errätselten Nord-Koordinate den Wert 6 abziehen und von der Ost-Koordinate den Wert 21 abziehen.



Additional Hints (Decrypt)

Eägfry 2: Ahyy vfg Mrua

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)