Berg und Tal Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Ganz Mitteleuropa war früher durchgängig bewaldet. Auch Lingen war von Wäldern umgeben. Im Mittelalter wurden die meisten Wälder durch Übernutzung und Beweidung vernichtet. Viele Flächen entwickelten sich zu Heide. Leider wurde auch diese beweidet. Und die dünne Humusschicht wurde großflächig abgetragen und als Dünger auf die Felder gestreut. In der Folge gab es wüstenähnliche Zustände. Flugsand und Dünen bedrohten Orte und Felder. Holzmangel war eine weitere Folge.
Mit Erlass des preußischen Königs wurde 1749 mit der Aufforstung von Kiefern zur Festlegung der Wehdünen in der Niedergrafschaft Lingen begonnen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich Kiefernwälder wie der Frerener, der Thuiner und der Lingener Wald. Weil man schnell merkte dass eine Kiefern-Monokultur vielleicht doch keine so pralle Idee ist, wurden entnommene Kiefern zum Teil durch Laubbäume ersetzt. Aktuell beträgt der Laubbaumanteil 20-25%.
Die mit Bäumen überwachsene Hügellandschaft, die man heute vorfindet, besteht zum Teil aus Geschiebe der letzten Eiszeit, zum Teil aus Wehdünen. Wenn man sich ganz unwissend auf eine solche Düne hinaufarbeitet, dann fragt man sich ernsthaft, wer denn wohl diesen Haufen Sand aufgeschüttet und anschließend bepflanzt haben mag. Jetzt wisst ihr es.
Additional Hints
(Decrypt)
Unfratevyy nz Onhzshß.
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