Mit dieser Serie möchte ich euch rechtherzlich dazu einladen
Schwarzheide aus Geschichtlicher Sicht kennen zu lernen.
Jeder Cache dieser Serie ist ein von anderen Caches dieser Serie
unabhängiger Cache.
Aber für das Finale gibt es natürlich einen Bonus Cache.
Schaut bitte in jedem Cache nach der Zusatzinformation.
Wenn ihr alle 14 Caches gefunden habt, könnt ihr zur Entspannung
auch den Bonus Cache holen.
Viel Spaß bei der Zeitreise.
Historie-7- Gut Wandelhof und Kirchen

Das Bauerngut Wandelhof wurde auf einem Lageplan nach 1862 erstmals
erwähnt. Der erste bekannte Besitzer war 1865 Bernhard Schneider,
ein Ökonom aus Zschornegosda. 1938 verkaufte der Bauer Otto Klaus
die Gebäude an die Gemeinde Schwarzheide, nachdem vorher bereits
der Landbesitz an die Brabag verkauft wurde. 1939 hat man in diesem
Gebäude eine Behelfsschule eingerichtet. Nach dem 2. Weltkrieg war
es kurzzeitig ein Lazarett bzw. ein TBC- und Typhushaus, bis es
1946 wieder zur Behelfsschule umgebaut wurde. Im Jahre 1982
erfolgte der Umbau zur Kita „Bummi“. Bis heute werden
hier Krippen-, Kindergarten-, und Hortkinder betreut. Im Garten
Sieht man noch die Original Torsäulen des Gutes. Auf diesen wurde
jetzt ein Klangspiel aufgebaut.
Links des Gutes
Der Architekt Johannes Reuter aus Bitterfeld entwarf die große
Pfarrkirche mit dem Turm, die nicht weit von der evangelischen
Christuskirche in einer sogenannten „Kirchlichen Zeile“
in der Otto-Nuschke-Straße aufgebaut wurde. Die katholische
Heilig-Kreuz-Kirche in Schwarzheide wurde 1954 eingeweiht. Der
Hochaltar aus Rochlitzer Porphyr, das Kreuz geschnitzt von Felix
Hertel aus Cottbus und der Taufstein geben der Kirche die
eindeutige Richtung. Die Glocke aus dem Jahr 1909 ist ein Geschenk
der Herz-Jesus-Gemeinde aus Klettwitz. Es gelang der Gemeinde im 2.
Weltkrieg von drei Glocken eine wertvolle Bronzeglocke unter der
Kohle zu verstecken.
Rechts des Gutes
Am Ostersonntag 1950 wurde der Grundstein für die neue evangelische
Christuskirche in der heutigen Otto-Nuschke-Straße gelegt. Das
kirchliche Bauamt Magdeburg arbeitete die Pläne aus. Gleichzeitig
stellte das Evangelische Hilfswerk Magdeburg größere Beihilfen für
den Bau zur Verfügung. Der Einweihungsgottesdienst fand am
14.06.1953 statt und der Bischof D. Müller übergab die
Jesus-Christus-Kirche der Kirchengemeinde. Dieser Bau war der erste
evangelische Kirchenbau in der DDR nach 1945. Die neue Orgel konnte
1954 erstmals erklingen. Der angrenzende Kirchplatz wurde in einen
Garten umgewandelt.