Ursprünglich lag dieser Cache bis September 2012 an einem romatischen Plätzchen nahe eines tollen Aussichtspunkt zwischen Lettin und Heide-Nord. Fleißige Landschaftsarbeiter haben eines Tages den unten erwähnten Wasserbehälter samt des naheliegenden Cache mit Baum und Maulwurf platt gemacht und entfernt. Die Aussicht ist geblieben! Schau ins Land bei N51°31.152`/ E011°54.215`. Aus diesem Grund mußte ich mit dem Cache neu an einer anderen Stelle beginnen. Nach eurem kleinem Spaziergang zum Aussichtshügel findet ihr den Cache bei oben genannten Koordinaten ca. 200m in N-E.
Der Name Lettin, ein Ortsteil von Halle/Saale und ca. 9 km nordwestlich von der Innenstadt entfernt, wurde erstmals im 10. Jahrhundert als „Liudineburg“ urkundlich erwähnt. Unter den Karolingern entstand das Kastell Liudene, welches die Entwicklung des Ortes voranschreiten ließ. Im Mittelalter diente die Lettiner Domäne der Versorgung der Kloster des Salzgrafen, der Proviantsicherung der Moritzburg.
Es gab jede Menge Tierhaltung und weil unmittelbar an der Saale gelegen – sogar eine Fischerfamilie.
Einige Straßennahmen in Lettin und Heide-Nord erinnern daran.
In der Ortsumgebung wurden vor allem Gemüse und natürlich Getreide angebaut – eine lange stillgelegte Windmühle, die heute noch mitten im Ort Lettin bestaunt werden kann, seht ihr vom Standort aus in westlicher Blickrichtung. Ebenfalls gut zu erkennen ist die Rückseite des alten Lettiner Porzellanwerkes. Davor zeichnet sich der „Haßgraben“ durch eine Reihe prächtiger Weiden ab.
Weitere Ausführungen zu Lettin gibt es u.a. vom Cache „St. Wenzel“ by Saalemander .
Heide-Nord/Blumenau ist der Stadtteil zwischen Dölauer Heide und Lettin. Er gliedert sich in das Plattenbauviertel mit seinen beiden Wohnkomplexen und das Einfamilienhausgebiet Blumenau, welches sich zwischen- und südlich der Plattenbauten befindet. Der „Hechtgraben“ schlängelt sich am südlichen Rand von Heide-Nord unauffällig bis zur Saalemündung.
Das Plattenbauviertel mit seinen beiden Wohnkomplexen (abgekürzt WK mit der Nummerierung I bzw. II) wurde zwischen 1985 und 1991 errichtet. Zuerst entstand der östliche, später der westliche Wohnkomplex. Bedingt durch Wegzug der Bevölkerung entschloss man sich, einen Rückbau vorzunehmen. So kam es vor allem im zweiten Wohnkomplex zum Abriss von zahlreichen Plattenbauten mit anschließender Begrünung, wodurch die Attraktivität des Stadtviertels gesteigert werden sollte. Heide-Nord/Blumenau war bis 2007 Kasernenstandort.
Der am ehemaligen Cache befindliche Wasserbehälter ist vermutlich eine Hinterlassenschaft aus der Bauzeit des Wohnkomplexes II Heide-Nord. hier ein Foto: http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/16011600.jpg (Wie oben beschrieben, im September 2012 abgerissen.)
Auf dem Weg zum Cache ist noch gut die alte gepflasterte Verbindungsstraße (Elbestraße) nach Dölau zu erkennen. Diese wird durch die Zufahrtsstraße Kolkturmring nach Heide-Nord II unterbrochen.
Der schönste Weg und Parkmöglichkeit zum Cache verbunden mit einem kleinen Spaziergang auf diesen alten Wegen ist von der Willi-Riegel-Straße Ecke Blumenauweg aus, auf der Rückseite der Halleschen Behindertenwerkstätten. Für eilige Cacher ist der Kolkturmring ein günstiger Anfahrtsweg.
Der Rest ist natürlich zu laufen. Bitte nutzt die vorhandenen Trampelpfade der Muggels ohne den anliegenden Acker weiter zu beschädigen! Bei Schlechtwetter und Regen könnte es teilweise schlammig werden. Von Frühjahr bis Herbst ist mit üppiger Vegetation zu rechnen! Achtung Brennesseln! Deshalb Terrainpunkt 4 !
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Blick auf Lettin und den Haßgraben