Der Cache führt Euch in den Nationalpark Sächsische Schweiz, einem einzigartigen Naturraum mit seltenen Pflanzen und Tieren. Er liegt eingebettet inmitten von wildromantischen, durch geologische Prozesse entstandenen, gigantischen Felsen. Verhaltet euch bitte entsprechend und erhaltet die Natur, bleibt auf den ausgeschilderten Wegen und lasst keinen Müll liegen.
In Hohnstein, einem kleinen sächsischen Städtchen im Norden des Elbsandsteingebirges, befindet sich eine Burg auf einem mächtigen Sandsteinfelsen.
Ganz ohne Frage ist der Burgberg eine bekannte Attraktion, aber ist denn auch bekannt, wie diese imposanten Felsmassive entstanden sind?
Dazu muss man in der erdgeschichtlichen Entwicklung bis in die Kreidezeit zurück gehen – aber seht selbst, die Schaubilder (1 bis 5) nehmen euch mit auf eine geologische Zeitreise.
Bild 1
Vor ca. 100 Mio. Jahren.
Flüsse trugen gewaltige Mengen an Sand in das damals hier befindliche Meer.Unter dem Druck darüber liegender Sandmassen wurden die unteren Schichten zu Sandstein zusammengepresst. Dabei wurden auch Meereslebewesen mit eingeschlossen.
Bild 2
Vor ca. 80 Mio. Jahren
Zu dieser Zeit hob sich die gesamte Sandsteinplatte, das Meer wurde verdrängt.
Bild 3
Vor ca. 50 Mio. Jahren
Aus Richtung Nord schob sich das Lausitzer Granitmassiv auf diese große Sandsteinplatte. Dadurch kam es zu enormen Spannungen (ebenfalls durch die Heraushebung der Erzgebirgsscholle) und die im Sandstein sichtbaren Brüche (besonders Längsbrüche) entstanden. An solchen Bruchstellen konnte Magma aus der Tiefe aufsteigen, Basaltergüsse (z.B. Großer Winterberg) waren die Folge. Aber auch Flüsse begannen, sich in den Sandstein einzuschneiden.
Bild 4
Vor ca. 500 000 Jahren
Inlandeismassen aus dem Norden überdeckten zum Teil das Gebiet. Löss wurde davor abgelagert. Die Erosion schritt fort.
Bild 5
Heute.
Das heutige Erscheinungsbild ist geprägt von tiefen Erosionsspuren sowie dem Quadersandstein (entstanden durch die Längsbrüche und die unterschiedliche Schichthärte) . Flüsse haben sich tief in den Sandstein eingeschnitten. Vegetation ist sowohl in den oberen, als auch den tieferen Bereichen (= Kellerklima) des Gebirges anzutreffen. Der heutige Nationalpark wird intensiv von Touristen (z.B. wandern, Schiff fahren, …) genutzt.
Die Erosionsprozesse halten weiter an.
Die heutigen typischen, durch Erosion entstandenen, Formen (siehe Abbildung A1) sind:
- Tafelberge (z.B. Lilienstein, Papststein, …)
- Ebenheiten (sie befinden sich zwischen den Tafelbergen und werden oft für Land- und Forstwirtschaft genutzt)
- Felsnadeln (z.B. Bloßstock, Brosinnadel, …)
- Flusstäler und Schluchten (z.B. Polenztal, Kirnitzschtal, …).
Abbildung A1
Und nun zum Cache.
Parken könnt ihr am Parkplatz „Eiche“ (N 50° 58.750 E 014° 06.877).
Begebt Euch nun zur Station 1, der Infotafel in unmittelbarer Nähe (N 50° 58.751 E 014° 06.862), um eine Antwort auf die erste Frage zu finden!
Frage 1: 
Durch Erosion haben sich äußerst bizarre Sandsteinformen gebildet.
Auf der Strecke vom Hohnsteiner Burgfelsen in Richtung Süd, zur Felsnadel „Polenztalwächter“, befinden sich nach ca. zwei Dritteln des Weges 2 markante Sandsteinformationen mit tierischen Namen. Wie heißen beide?
Um zur Station 2 zu gelangen, nehmt nun den Wanderweg Lehrpfad (=grüner schräger Strich), geht die Rathausstraße bis zum Rathaus hinunter und biegt dann links ab (Richtung Gautschgrotte). Auf dem gesamten Weg habt ihr einen schönen Blick auf die auf dem Sandsteinfelsen thronende Burg. Aber verpasst dabei nicht, die Infotafel an Station 2 (N 50° 58.751 E 014° 06.623), wo die 2. Frage auf Euch wartet.
Frage 2: 
Sieh dir den Felsen genau an und entscheide dich für Antwort A, B oder C:
A = Ich erkenne vorrangig eine senkrechte Klüftung.
B = Ich erkenne vorrangig eine waagerechte Klüftung.
C = Ich erkenne eine senkrechte und waagerechte Klüftung.
Weiter zur Station 3 geht es den Lehrpfad mit dem grünen Strich zu N 50°58.614 E 014°06 545, dort findest du die Antworten auf die 3. Frage.
Frage 3: 
Der Sandstein wird in Brüchen abgebaut und findet z.B. als Baumaterial Verwendung. Dies kann man an der Frauenkirche, der Semperoper, dem Zwinger, … in Dresden sehen, aber auch hier.
3a.) Was wurde aus Sandstein hier errichtet?
3b.) Nenne 1 weiteres Beispiel für das Bauwerk an der Sandsteinformation „Hockstein“?
Ihr könnt sofort loggen (bitte keine Antwort im Log). Sendet uns die Antworten unter Angabe Eures Cachernamens und/oder Eurer E-Mail. Wir melden uns, wenn etwas nicht stimmt.
Tipp 1:
Wenn ihr schon einmal hier seid, dann nehmt euch etwas Zeit und lauft den eingeschlagenen Weg weiter, so kommt ihr zur Gautschgrotte (auch hier liegt ein Cache). Diese entstand, als eine weichere Sandsteinschicht verwitterte und ausgespült wurde. So bildete sich ein ca. 20m hoher Felsüberhang. Besonders im Winter, wenn das abtropfende Wasser zu Eis gefriert, ist es hier sehr reizvoll.
Tipp 2:
Die Burg Hohnstein wurde im Jahre 1353 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und hat eine wechselvolle Geschichte. Vom Aussichtsturm bietet sich eine phantastische Sicht auf die benachbarte Felskulisse. Wer die Burg besichtigen möchte, kann sogar davor parken.
Parkplatz P2 Burg: N 50°58.807 E 014°06.585
ENGLISH:
We want to show you the small town Hohnstein. It is situated in the north of the mountains “Elbsandsteingebirge”, also called “Saxon Switzerland”. You have to accept the rules in a National park. Hohnstein is well-known of it´s castle.
But how were these sandstone-mountains built? You can see it on the pictures 1 to 5.
Today there are four typical shapes in Saxon Switzerland, please look at illustration A1.
You can park at the parking area “Eiche”.
Here you have to answer question no. 1:
At position N 50°58.751 E 014°06.862 you find a tourist map. Look exactly. On the way from Hohnstein to the sandstone cliff called “Polenztalwächter” in the south there are two sandstone mountains with names of animals. Write us the 2 names.
You can have a very wonderful view at the castle from the position: N 50°58.751, E 014°06.623
Here you find the answer of our question no. 2:
Look to the big sandstone cliff and decide:
A = I can see vertical clefts.
B = I can see horizontal clefts.
C = I can see both forms of clefts.
Go on the green way to position N 50°58.614 E 014°06 545, there you can find the answers to questions no. 3:
3a) What kind of building (made of sandstone) can you see here?
3b) Write an other example of this building near the sandstone cliff “Hockstein”.