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B27 Parkplatz Bisingen / Wessinger Senke Traditional Cache

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Hidden : 1/6/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:




B27 Parkplatz Bisingen / Wessinger Senke





Schneller DriveIn an der B27 zwischen Balingen und Hechingen
bei Bisingen mit Blick auf die Burg Hohenzollern.

 

Infos zur Burg Hohenzollern

 

Die Gipfelburg liegt auf dem 855 Meter hohen, isolierten, prominenten Bergkegel des Hohenzollern, im Volksmund heute noch der Zollerberg oder in der Kurzform Zoller(n) genannt. Er ist ein Zeugenberg, dem Trauf der Schwäbischen Alb vorgelagert und ist auch namensgebend für die geographische Region: die Zollernalb.

Die erste Burg

Die erste mittelalterliche Burg der Grafschaft Zollern wurde 1267 zum ersten Mal erwähnt und geht vermutlich auf das 11. Jahrhundert zurück. Sie wurde am 15. Mai 1423 nach fast einjähriger Belagerung durch den Bund der schwäbischen Reichsstädte erobert und vollständig zerstört.

Die zweite Burg

Nach einem Neubau ab 1454 wurde die Burg im Dreißigjährigen Krieg, obwohl zur starken Festung ausgebaut, 1634 von den Württembergern erobert und vorübergehend besetzt. Nach dem Krieg war sie überwiegend in habsburgischem Besitz, bevor sie während des Österreichischen Erbfolgekriegs im Winter 1744/45 von französischen Truppen besetzt wurde. Nach dem Abzug der letzten österreichischen Besatzung 1798 verfiel die Burg und war Anfang des 19. Jahrhunderts eine Ruine. Als einziger nennenswerter Teil war die St. Michaelskapelle erhalten geblieben.

Die dritte Burg

 

Der Gedanke an einen Wiederaufbau der Burg kam dem damaligen Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. möglicherweise 1819, als er auf einer Italienreise auch die Wurzeln seiner Herkunft kennenlernen wollte und den Berg bestieg. 1844 schrieb er bereits als König:

„Die Erinnerung vom J. 19 ist mir ungemein lieblich und wie ein schöner Traum, zumal der Sonnenuntergang, den wir von einer der Schlossbastionenen aus sahen. … Nun ist ein Jugendtraum-Wunsch, den Hohenzollern wieder bewohnbar gemachet zu sehen.“

– Friedrich Wilhelm IV.

Die Burg in ihrer heutigen Form ist ein Bauwerk des renommierten Berliner Architekten Friedrich August Stüler, der 1842 als Schüler und Nachfolger Karl Friedrich Schinkels zum Architekten des Königs ernannt worden war. Sie gilt als typischer Vertreter der Neugotik im deutschen Sprachraum. Die eindrucksvollen Auffahrtsanlagen entwarf der Ingenieur-Offizier Moritz Karl Ernst von Prittwitz, der damals als der führende preußische Festungsbaumeister galt. Die bildhauerischen Arbeiten stammen von Gustav Willgohs.

Zum einen ist die Burg Hohenzollern Ausdruck des romantischen Geistes jener Zeit und verkörpert die damalige Idealvorstellung einer mittelalterlichen Ritterburg. Insofern ist der historistische Baugedanke mit dem von Schloss Neuschwanstein in Bayern vergleichbar, jedoch ohne dessen phantastisch-theatralische Übersteigerung. Zum anderen ist die Burg das Ergebnis politischen Repräsentationswillens der Herrscher von Preußen, die die Stammburg ihrer Ahnen in prunkvoller Form wiederaufgebaut sehen wollten.

1850 fand die Grundsteinlegung statt. Finanziert wurde der Bau gemeinsam von der brandenburgisch-preußischen und den fürstlich-schwäbischen Linien der Hohenzollern. Am 3. Oktober 1867 wurde der Bau unter König Wilhelm I. von Preußen vollendet und eingeweiht. Am 3. September 1978 wurde die Burg bei einem Erdbeben schwer beschädigt, die Restaurierungsarbeiten zogen sich bis in die 1990er Jahre hin.

 

Gemeinde Bisingen

 

Bisingen zählt zu den ältesten Siedlungen der Region. Das
belegen zahlreiche Funde aus der jüngeren Steinzeit, der
Bronzezeit, der früheren Eisenzeit und La-Tène-Zeit. Die Gründung
von Bisingen und Wessingen wird den Alemannen um 300 n. Chr., die
Gründung von Steinhofen, Thanheim und Zimmern den Franken um 500 n.
Chr. zugeschrieben. Die erste urkundliche Erwähnung von Bisingen
und Wessingen stammt aus dem Jahre 786: der fränkische Graf Gerold
schenkt Güter aus Pisingun (Bisingen) und
Uassingun (Wessingen) an das Kloster St. Gallen. In dem
Rittergeschlecht der Walger, Lehensleute der Grafen von
Hohenzollern, hatte Bisingen einen eigenen Ortsadel mit dem
Burgsitz Ror auf einem Vorberg des Hundsrücken. Noch heute erinnert
die Ruine Schlößle an das Geschlecht der Walger und seine Bedeutung
für die Geschichte des Dorfes.

Von 1944 bis gegen Kriegsende befanden sich im
Konzentrationslager Bisingen insgesamt 4163 Häftlingen, von denen
in diesem Zeitraum mindestens 1187 ihr Leben ließen.

Bei einem Luftangriff der US-Airforce (USAAF) starben 24
Menschen, Ziel waren die im Ortskern gelegenen Bahnanlagen, die wie
weitere über 150 Gebäude zerstört wurden.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am
1. März 1972 die beiden Gemeinden Wessingen und Zimmern
eingemeindet. Die Eingemeindung von Thanheim erfolgte am 1. Januar
1974.

(Quelle: Wikipedia.de)



Additional Hints (Decrypt)

pn. 2 Zrgre erpugf arora jrvß-ebg / Arbqlz / Fcbvyreovyq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)