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Der Hahnfluss Multi-Cache

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fuellbachfraggles: Dose scheint weg zu sein - wir kümmern uns um Ersatz.

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Hidden : 4/3/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Der Hahnfluss - die Geschichte eines Coburger Flusses


Das Final findet ihr bei:

N 50 / 1 (K-M) / (F+I) (D+O) (A-B)
E 010 / 5 (B+H) / (E-L) (J+D) (C-G)
Eine lange Trockenheit hatte Ende des 13. Jahrhunderts dazu geführt, dass einige Häuser in der Coburger Innenstadt Feuer fingen. Nur mit Glück konnte verhindert werden, dass die komplette Innenstadt dem Feuer zum Opfer fiel.

Daher wurde ein Seitenarm der Itz, der "Hainfluss", der sich in vielen Windungen am Festungsberg entlang schlängelte und wieder zurück in die Itz floss, künstlich begradigt und direkt an der damaligen Stadtmauer vorbei geführt.

Dieser "Hainfluss" wurde 1323 erstmalig urkundlich erwähnt.

An der heutigen Judenbrücke floss er zurück in die Itz. Durch ein Wehr konnte das Wasser so gestaut werden, dass der Fluss bei Trockenheit trotzdem immer genügend Wasser führte.

Aber der Hainfluss war nicht nur für den Feuerschutz von Bedeutung.
Nun konnten auch die Gerber ihren Beruf direkt vor ihren Häusern ausüben und mussten nicht hinaus aufs Feld weit vor den Toren der Stadt.
Auch andere Zünfte wie die der Färber, der Tuchmacher, speziell aber die Handwerker benötigten das Wasser, um ihrer Arbeit nachgehen zu können.
Von entscheidender Bedeutung aber waren in der Folge die nun zentrumsnah gelegenen Mühlen, die der Verpflegung dienten und gerade im Belagerungsfall einen unschätzbaren Vorteil brachten, da für solche Zeiten große Mengen an Vorräten angehäuft werden konnten.

Der Name "Hahnfluss" entstand übrigens, wie so oft, durch eine schlichte Lautverschiebung.
Vormals als "Hainfluss" bezeichnet, da er aus dem Bausenbergwald, einem "Hain" bei Cortendorf in die Stadt floss, wurde später der Hain dort im Tal gerodet, so dass der bisherige Name seinen Sinn verlor. Damalige Schreiber und Gelehrte liessen daher den Buchstaben "i" weg. Aus dem "Hanfluss" wurde dann später der "Hahnfluss", auch wenn dieser mit dem "Gockelhahn" rein gar nichts zutun hatte.


Der Hahnfluss, der 1967 komplett verrohrt wurde und daher aus dem Stadtbild verschwand, war somit für die Entstehung des heutigen Coburgs sehr wichtig. Ohne ihn wäre eine viel kleinere Ansiedlung entstanden und Coburg hätte vielleicht in der späteren Historie weder die Größe noch die Bedeutung erlangt, zu der es die Stadt noch brachte.
Dabei ist die Bezeichnung "Fluss" eigentlich nicht korrekt. Denn: Ein Fluss muss eine Quelle besitzen und hat üblicherweise einen größtenteils natürlichen Verlauf. Dieser fehlt hier ab der Haynmühle. Daher wäre die Bezeichnung "Kanal" zwar korrekt, aber Hahnfluss hört sich doch deutlich schöner an als Hahnkanal, oder?

Mit diesem Cache wollen wir euch den alten Verlauf des Hahnflusses aufzeigen. Außerdem erfahrt ihr einiges Wissenswerte über die damalige Zeit.
Da es sich hierbei um einen One-Way-Cache mit rund 4,5 km Länge handelt, empfiehlt es sich, den Stadtbus zu nutzen.

Wir empfehlen: Die Linie 3 verbindet die Innenstadt mit dem Stadtteil Cortendorf.
Parkt bei der angegebenen Parkplatzkoordinate im Umkreis des Rittersteiches und fahrt mit dem Bus von der Haltestelle "Rittersteich" bis zur Haltestelle "Cortendorfer Straße" bzw. "Brauerei Scheidmantel".
Perfekt ist es aber natürlich, die Strecke mit dem Fahrrad abzuradeln.

Wir versprechen euch auf jeden Fall, dass ihr die zurückzulegende Strecke zukünftig mit ganz anderen Augen sehen werdet!
Es handelt sich ausschliesslich um QTA-Stages.

Viel Spaß!

Am Gebäude der alten Porzellanmanufaktur Griesbach, einem roten Backsteinbau, teilt sich die Itz in zwei Arme auf. Dort beginnt der Hahnfluss. Dieser Teil ist aber nur über Privatgrundstücke erreichbar. Daher beginnen wir etwas flußabwärts.


Stage 1: Eisteiche bei der Brauerei Scheidmantel
Hier fielen früher zwei viereckige Teiche auf, die von Menschenhand geschaffen wurden. Es waren Eisteiche, die leider mittlerweile zugeschüttet sind.
Sie wurden im Winter mit Wasser aus dem Hahnfluss vollgepumpt. Wenn das Eis bei starkem Frost eine Dicke von mindestens 6 cm erreicht hatte, kamen die Eisbrecher ins Spiel. Diese zerteilten die Eisfläche in Stücke. Über ein Förderband, das weithin hörbar war, wurde das Eis aufs Dach der Brauerei gebracht und rutschte von dort in die einzelnen Braukeller.
So konnte zumindest im Winter durch diese Art der Eisgewinnung das frisch gebraute Bier abgekühlt und somit die Kühlanlage gespart werden.
Denn: Auch wenn es draußen kalt war, herrschten in den Braukellern durch die Vielzahl der Maschinen, die dem Brauprozess dienten, immer sehr hohe Temperaturen.

A = Ihr findet bei den Startkoordinaten ein Schild an einem Pfosten, dass zu diesem Cache passt. Notiert die letzte Ziffer auf dem Schild.

Stage 2: Die Verrohrung des Flusses
Hier in Cortendorf begann bereits 1958 die Verrohrung des Hahnflusses. Der Bach fließt hier hinunter, ein Teil wird zurück in die Itz, den "Mutterfluss" geleitet, der Rest aber nimmt nun den Weg durch die Verrohrung und fließt erst in einigen Kilometern wieder in die Itz.

B = Welche Farbe hat das große Absperrventil? blau = 3, rot = 5, gelb = 7.

Wir gehen nun weiter und folgen hierbei dem alten Flussverlauf, in dem wir an den Bäumen entlang laufen, die früher direkt am Hahnfluss standen.
Er schlängelte sich zwischen den Häusern entlang und führte dort vorbei, wo sich heute die Straße "Am Bach" befindet. Hier fand man früher Schöpfstellen, Viehtränken und die Korbmacher gingen ihrem Handwerk nach.
Heute kann man anhand des Straßenverlaufs weiterhin den Verlauf des Flusses erahnen.

Stage 3: Firma Lasco
Früher stand hier eine Pulver- und Walkmühle. In einer Pulvermühle wurde Schwarzpulver aus Kohle, Salpeter und Schwefel hergestellt. Eine äußerst gefährliche Arbeit, weshalb diese Mühle damals weit entfernt von besiedelten Gebieten stand. Mehrmals flogen die Gebäude in die Luft, und Mitarbeiter kamen ums Leben. 1863 wurde auf dem Gelände die "Ernsthütte" gebaut, eine Eisengießerei, die nach Herzog Ernst II., Bruder von Prinz Albert (Gemahl der Queen Victoria) benannt wurde. Hieraus entstand Anfang des 20. Jahrhunderts die Firma Lasco.

C = In welchem Jahr bekam das hier zu sehende "Arbeiterwohnhaus" einen Titel für die vorbildliche Sanierung? Notiert die Quersumme.

Stage 4: Lohmühle
Wir kommen nun zur Lohmühle, einer alten Getreidemühle. Hier wurde früher die Rinde der Eiche gemahlen, die von den Gerbern zur Lederherstellung benötigt wurde. Später wurde sie zur Mahlmühle umgebaut.
Auch hier ist hinter dem Gebäude anhand der Bäume der alte Flussverlauf zu erkennen.

D = Wieviele Rundbögen im Erdgeschoss Richtung Hahnweg seht ihr?

Ihr geht nun weiter durch die Handwerkersiedlung, die Ende des 19. Jahrhunderts für die dringend benötigten Arbeiter errichtet wurde, weiter.

Stage 5: Aquaria
Wir haben den Hahnweg nun kurz verlassen und befinden uns vor dem Aquaria, dem Coburger Schwimmbad.
Die Rosenauer Straße, in der wir uns nun befinden, hieß früher "Unterer Hahnweg", der heutige Hahnweg damals noch "Oberer Hahnweg".
In einer Ausbuchtung des Hahnflusses wurde hier bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts gebadet. 1900 wurde mit dem „Prinzenbad“ die erste offizielle im Freien befindliche Badeanstalt eröffnet.
Im Lauf der Zeit entstand hier ein kombiniertes Frei- und Hallenbad, dass seine Lage dem Hahnfluss verdankt.

E = Wieviele Treppenstufen gehen zum Aquaria hinauf?
Hier erhaltet ihr den einzigen zweistelligen Wert, alle anderen Werte sind einstellig!

Die bisherigen Werte summiert ergeben: 36. Dies nur zur Sicherheit, dass alle bisherigen Werte korrekt sind.

Durch den Kneippweg, der sich am südlichen Ende des Schwimmbads befindet, laufen wir nun wieder zurück in den Hahnweg.
Hier kreuzen wir, wiederum deutlich an der "Baumflucht" erkennbar, erneut den Hahnfluss.

Stage 6: Hahnweg
Wir befinden uns nun vor einer kleinen Villa, von der aus die Bewohner früher einen schönen Blick hinunter zum Hahnfluss hatten. Die Ansiedlung erfolgte damals natürlich erst westlich Richtung Fluss, aber mit der Zeit wurde die Anliegerstraße auch "bergauf" erschlossen.

F = An dem Gebäude findet ihr eine Jahreszahl. Hiervon notiert ihr die letzte Ziffer.

Wir folgen nun der Treppe rechter Hand und begeben uns nach unten an den Rittersteich, der noch heute aus den Rohren des alten Hahnflusses mit Wasser gespeist wird. Dort laufen wir jetzt auf dem Fußweg den früheren Verlauf des Hahnflusses entlang.

Stage 7: Rosenauer Burg
Hier stehen wir vor der „Rosenauer Burg“, ein 1425 erbautes Wasserschloss, das früher noch aus vier Stockwerken bestand. 1671 wurde es verkleinert und ist seitdem nicht mehr nur über Brücken erreichbar.

G = Am Schloss weist ein Schild auf den historischen Hintergrund hin. Addiert die beiden Ziffern.

Achja, wen es interessiert: Neben dem Kino rechts geht die Sackgasse "Brauhof" hinauf. Dort war früher das erste Coburger Arbeitsamt (Hausnummer 1) und die erste Coburger Jugendherberge (Hausnummer 10, später Obdachlosenunterkunft) untergebracht.

Stage 8: Hahnmühle
Unter der Allee hindurch floss der Hahnfluss nun zur „Haynmühle“, einem der schönsten Fachwerkhäuser Coburgs. Erstmalig 1323 erwähnt, wurde sie im Lauf der Jahre als Mehl-, Öl, Walk-, Loh-, Märbel- und Schneidemühle benutzt und daher häufig umgebaut und zwischenzeitlich sogar vollständig abgerissen. 1890 wurde der Mühlbetrieb eingestellt und das Gebäude seitdem meist als Restaurant genutzt. 1949 wurde die Vorderseite saniert und hierbei das reichverzierte Fachwerk entdeckt, dass zuvor unter einer Putzschicht verborgen war.

Eine kleine Anekdote, wie wichtig der Fluss doch für die Coburger Bürger war:
Die Stadt wurde 1637 belagert, da einem Regiment der kaiserlichen Truppen die Unterkunft in der Stadt verweigert wurde. Der Kommandeur veranlasste, dass das Wasser abgegraben wird, um die Stadt dazu zu zwingen, den Soldaten doch Unterschlupf zu gewähren. Die brach liegenden Mühlen brachte die Coburger Bürger so in Rage, dass sie aus der Stadt heraus stürmten und vor Wut das Regiment in die Flucht schlug.

H = Erneut findet ihr ein Schild, wie bereits bei Stage 7. Nehmt von der hier zu findenden Jahreszahl die 3. Ziffer.

Gegenüber Richtung Steinweg befand sich das alte Hahntor. Dieses wurde 1465 beim Bau der äußeren Stadtmauer errichtet und 1803 wieder eingerissen.
Dort entlang laufen wir nun in den Steinweg hinein und biegen rechts in die Gerbergasse ein.

Stage 9: Gerbergasse
Was war eigentlich die Aufgabe der Gerber?
Von Metzgern eingesalzene Tierhäute wurden zu den Gerbern gebracht, und dort von Fleisch-, Blut und Haarteilen befreit. Die Häute wurden dann im Hahnfluss abgewaschen und in großen Bottichen mit jeweils einer Lage „Lohe", d.h. Eichen- oder auch Fichtenrinde eingestreut. Die in der Rinde enthaltenen Stoffe verwandelten innerhalb einiger Jahre die Häute in Leder.
An der Stirnseite des Hauses an der nächsten Ecke befindet sich noch ein altes Gerberwappen.

I = Wieviele Löwen kann man hier erkennen?

Nun geht es hinter dem „Gerberhof“ links in die Schenkgasse. Achtet auf die Hauseingänge! Es lässt sich hier anhand der Höhe gut erkennen, dass es sich einstmals um Türen gehandelt hat, die direkt zum Fluss hinaus gingen. Leider wurde in den letzten Jahren vor der Verrohrung sehr viel Unrat im Hahnfluss entsorgt, so dass dieser immer mehr zu einer Art Abwasserkanal mutierte.

Die Gebäude, die nun linker Hand zu sehen sind, waren ehemals in den Dachböden mit offenen Luken versehen. Dort wurden die angesprochenen "gegerbten" Häute zum Trocknen aufgehängt und dann verkauft.
Geschwungen floss der Namensgeber dieses Caches nun am heutigen Parkhaus Post und der Hauptpost entlang durch die Schenkgasse und den Lohgraben weiter.

Stage 10: Brunngasse
Hier steht ein besonders schönes Fachwerkhäuslein mit der rundbogigen Eingangspforte. Vor dieser Tür findet ihr eine Steinumrandung als Reste des ehemaligen „Kindlesbrunnen“, der dieser Gasse den Namen gab. Hier befand sich eine Quelle, dessen Wasser zu Beginn sehr gesund und frisch gewesen sein soll. Ende des 19. Jahrhunderts aber enthielt dieses Wasser so viele Krankheitskeime, dass die Stadt den Brunnen nur noch zumauern konnte, da sich viele Bürger trotz einer entsprechenden Warnung weiter an diesem Brunnen mit Wasser versorgten.
Einen Kindlesbrunnen besaß übrigens früher fast jede Stadt. Die Geschichte hierzu besagt, dass die Kinder aus diesen Brunnen vom Klapperstorch heraus gefischt und dann den frischen Eltern nach Hause gebracht wurden.
Gut, dass wir solche Märchen heute nicht mehr glauben...

J = Ihr findet an dem Brunnen ein Schild. Wie oft kommt hier der Buchstabe M vor?

Es wird mal wieder Zeit für eine Zwischensumme: Diese lautet hier, nach Stage 10: 53.

Stage 11: Badergasse
In der Nähe des Baderhofs, bei den Baderstuben war der Durchgang durch die Badergasse sehr eng, da hier die Quickersmühle stand. Diese wurde auch „Stücklebrotsmühle“ genannt, da in harten Zeiten die Bewohner nur Korn in kleinen Mengen vorbei bringen konnten und daher auch nur kleine „Stückle“ Brot wieder mit nach Hause nehmen konnten. Eine andere Definition dieses Namens rührt daher, dass die armen Bürger sich hier früher kostenlos mit kleinen Stückchen Brot versorgen konnten, die für sie bereitgelegt waren.

K = Welche Hausnummer hat das benannte Gebäude, vor dem ihr euch nun befindet und das an der Stelle der ehemaligen Mühle steht?

Da nun ein großes Geländestück vollständig bebaut ist, gehen wir "unten herum" Richtung Anna-B-Eckstein-Anlage.

Stage 12: Anna-B-Eckstein-Anlage
Hier war bereits 1885 eine Grünanlage direkt am Fluss angelegt worden, die aber erst 1987 nach der Freiheitskämpferin, die in Coburg geboren wurde und auch hier gestorben ist, benannt.

L = Wieviele Halbbögen sind hier in der kleinen Parkanlage zu sehen und laden mit Bänken und Stühlen zum gemütlichen Verweilen ein?

Wir gehen nun weiter und befinden uns sogleich in der Mühlgasse.
Hier standen noch vor 30 Jahren Reste des Mühlrades und der Wehranlage der Walkmühle. In einer solchen Walkmühle (durchwalken=verhauen, durchkneten) wurden Stoffe durch ein Rollenwerk geglättet und beim Weben entstandene kleine Knoten beseitigt.
Auf der rechten Seite könnt ihr an einem roten Backsteinhaus noch heute die Befestigung des alten Mühlrades erkennen.


Stage 13: Gerbermeister Dietz
Bis 1950 ging an den angegebenen Koordinaten noch der letzte Gerbermeister seiner Tätigkeit nach. Die alten Gebäude haben sich seitdem kaum verändert.

M = Wieviele vergitterte Fenster befinden sich im Erdgeschoss des Gebäudes zur Straße hin?

Über die große Kreuzung am Ende der Judengasse begeben wir uns nun erst rechts über die Fußgängerampel Richtung Rückertschule, dann links und gehen dann nach rechts in Richtung Bahnhof, bis gleich wieder links die Floßstegstraße abzweigt.

Stage 14: Floßstegstraße
Sehr seltsam mutet hier die kleine Brücke an, die hier fehl am Platze zu sein scheint.
Logischer erscheint das ganze, wenn man weiß, dass hier früher der Hahnfluss seine letzten Meter bis zur Mündung in die Itz zurückgelegt hat.

N = In der Brücke befindet sich auf jeder Seite ein Symbol aus Stahl. Wieviele "Sonnenstrahlen" gehen von der Mitte nach außen? Zählt nur auf einer Seite. Ihr erhaltet einen zweistelligen Wert und nehmt hiervon die Quersumme.

Wir folgen nun dem kleinen Weg links, der sich zur Judenbrücke hinschlängelt.

Stage 15: Die Mündung an der Judenbrücke
Je nachdem, zu welcher Jahreszeit ihr hier seid, könnt ihr von einer Stelle von der Brücke aus die Einmündung des Hahnflusses in die Itz erkennen. Uns selbst ist diese Einmündung erst jetzt, als wir uns mit dem Thema beschäftigt haben, aufgefallen.

Nicht selten wirkt es so, dass das Wasser dort nicht heraus-, sondern hineinfließt. Dies ist dann der Fall, wenn die Itz deutlich mehr Wasser als der verrohrte Hahnfluss führt und die hier sichtbare Stelle als Art Rückhaltebecken fungiert.

Der Flussgraben besaß vom Wehr bis zur Mündung eine Länge von 3800 m, wobei es Luftlinie nur 2750m Entfernung sind.

Als letzten Wert O zählt ihr die Laternen auf der Judenbrücke und zieht davon 1 ab.

Die Summe aller Werte ergibt den Wert 75.

Hier an der Mündung endet unsere Tour. Natürlich gibt es als Belohnung für diesen hoffentlich kurzweiligen Geschichtstrip eine Dose zu finden.

Das Final findet ihr bei:
N 50 / 1 (K-M) / (F+I) (D+O) (A-B)
E 010 / 5 (B+H) / (E-L) (J+D) (C-G)
ACHTUNG: Korrekturwerte N + 12 und E - 17.
Das Final ist rund 900 m von der letzten Stage entfernt und führt euch zurück Richtung Parkplatz.

Bitte entnehmt die Dose und loggt nicht am Fundort, sondern auf dem Weg. Dies ist unauffälliger.
Wer Lust hat, kann gerne mit seinem Log Bilder online stellen, sofern diese nichts über die zu sammelnden Werte verraten.

Die Beschreibung wird wohl leider nicht vollständig auf euer GPS-Gerät übertragen, zumindest bei unserem Garmin Oregon wäre das so... daher haben wir eine PDF-Datei angefügt. Druckt euch diese Beschreibung der Stages am besten zusätzlich aus und nehmt sie mit.

Außerdem erhaltet ihr nachfolgend zu jeder einzelnen Stage eine Audio-Datei, die ihr auf euer Smartphone oder sonstiges Audio-Gerät laden und als Art "Audio-Guide" nutzen könnt.

Achtung: Die folgenden Links starten den Download einer Datei mit weiteren Details, die zum Finden des Geocaches benötigt werden können. Als der Cachebesitzer versichere ich, dass diese Datei ungefährlich ist. Die Datei und ihr Inhalt sind nicht von Groundspeak oder einem Geocache Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft worden und die Datei wird auf eigene Gefahr heruntergeladen.

(Der Hahnfluss - PDF Datei)

(Der Hahnfluss - MP3-Files)

P.S. Die Informationen wurden selbst aufwändig zusammengetragen. Als Quellen sind alte Coburger Heimatblätter, diverse Internetforen zur Coburger Geschichte wie auch Bücher aus der Landesbibliothek Coburg zu nennen. Wir haben den Text schon so kurz wie möglich gehalten, und das mag bei der Länge sicherlich was heißen!

Additional Hints (Decrypt)

uvagre qrz Fgebzxnfgra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)