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DeepHolz Traditional Cache

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BloodySparrow: Hier ist Schluss, Platz für neue Ideen...
Vielen Dank an alle Finder, die etwas mehr als nur "danke schnell gefunden" geloggt haben...
Vg bloodysparrow

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Hidden : 9/4/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

DeepHolz...

mein Opa sagte immer DeepHolz -> tiefes Holz...dabei ist tiefer Wald hier rar...Moor dagegen haben wir genug...

Viel Spaß beim Suchen :-)


Von Thefholte . . .

Am Anfang war eine moor- und wasserreiche Einöde, ein bebender Sumpfwald. Viel Schaufelarbeit, Muskelkraft, Durchhaltevermögen und Energie waren nötig, um sich einen neuen Lebensraum in der damals so unwirtlichen und wenig zugänglichen Natur zu schaffen. Blut, Schweiß und Tränen anno ca. 1000.

Die Bevölkerung bestand aus Landarbeitern und Bauern, die sich abmühten, etwas aufzubauen, quasi aus dem Boden zu stampfen. Spatenstich um Spatenstich grub man sich aus dem Sumpf heraus. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wird eine Wasserburg gebaut, ein Zeichen der Etablierung. Im „Windschatten“ und Schutze dieser Burg entwickelt sich zunehmend die Siedlung zum Ort. Im Jahre 1380 verleiht der Edelherr Johann III. „Thefholte“ die Stadtrechte. 150 Jahre später erhält das Geschlecht der Diepholzer Edelherren den Grafentitel.

. . . über Deefholt . . .

Thefholte entwickelt sich zu Deefholt, „Gehölz, wo heimliches geschieht, an dem etwas verborgen ist“. Die Arbeit im, am und um das Moor herum ist erheblich intensiviert, bedingt durch Erfahrung und verbesserte Geräte. Die Entwässerung und der Torfabbau schreiten voran, die Urbanisierung nimmt ihren Lauf. Zu den Landarbeitern und Bauern sind etliche Handwerker hinzugekommen.

Genutzt wird, wovon man im Überfluss hat. So dienen die zahlreichen Wasserwege in Deefholt als Transport- und Arbeitswege als da wären: Strothe, Landriede, Lohne mit den Teilstrecken Hinterlohne, Vorderlohne und Flöthe, Hunte mit der Teilstrecke An der Wätering und Grawiede. Kämpfe ums Überleben waren nichts Ungewöhnliches. Feuersbrünste, Seuchen, Kriege und Brandschatzungen durch Eindringlinge suchten die Diepholzer heim. Neuanfänge und Wiederaufbauten waren die Folge. Im 30-jährigen Krieg zerstörten die Schweden nach dem verheerenden Wüten und Plündern auch die Wasserburg mit Turm. Lediglich der Sockel des Schlossturmes blieb verschont und diente als Fundament für den Wiederaufbau des Turms, welcher um 1660 in seiner heutigen Gestalt fertiggestellt wurde. Noch immer ist der weithin sichtbare Schlossturm das Wahrzeichen von Diepholz.
Bis zum Tode des letzten Grafen im Jahre 1585 war das Diepholzer Schloss Wohnsitz und Residenz der Edelherren. Von 1658 - 1662 lebte der herzogliche Prinz Ernst August in Diepholz, bis er als Bischof nach Osnabrück und später nach Hannover zog. Dort bestieg er 1692 den kurfürstlichen Thron von Hannover. Von ihm stammen die englischen und durch seine Tochter Sophie Charlotte die preußischen Könige ab.

. . . nach Diepholz . . .
Wie der Ortsname entstand, dazu lesen wir auf der Diepholzer Internetseite:

Zu den Landarbeitern, Bauern und Handwerkern haben sich etliche neue Berufszweige hinzugesellt. Die zunehmende Industrialisierung und Mobilität lässt neue Strukturen wachsen, aus denen heraus sich neue Berufe ergeben, die wiederum zu weiteren Betrieben, neuen Wohngebieten, mehr Menschen, Dienstleistungen in und um Diepholz führen.

In vielerlei Hinsicht wächst Diepholz zum Knotenpunkt heran.

1935 wird der Fliegerhorst erbaut, im Krieg bombardiert und ab 1956 wieder in Betrieb genommen. Der Fliegerhorst entwickelt sich stetig zum größten Arbeitgeber der Stadt und trägt dadurch maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufbau, zur Belebung und zur Verbesserung der Infrastruktur bei. Die Soldaten des Fliegerhorstes, die länger in Diepholz verweilen, integrieren sich schnell in das Leben der Stadt und tragen Verantwortung mit.

Im Schloss residieren seit Weggang der Grafen und Edelherren „leitende Personen“, als da wären Amtmann, Verwaltungsbezirksbeamte und Amtsrichter. Bis 1954 arbeiteten Teile der Kreisverwaltung im Schloss. Buchstäblich hinter Schloss und Riegel war bis 1968 hier auch das Gefängnis. Auch das Heimatmuseum war noch viele Jahre im Schloss untergebracht.

Das Verbundenheitsgefühl mit der Stadt äußert sich maßgeblich im geselligen aktiven Miteinander der Diepholzer Vereine.
So sind die ersten Sport-, Musik- und Schützenvereine schon 1850 bzw. 1870 entstanden - grundlegende Stützen des heutigen Diepholz.

Quelle: siehe Link

Additional Hints (Decrypt)

QrrcUbym

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)