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Curlyworld Letterbox Hybrid

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marelke: wie schon angekündigt

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Hidden : 1/18/2012
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Als Letterbox-Hybrid ist die Dose mit einem Stempel versehen. Lasst ihn bitte drin! Er ist kein Tauschobjekt sondern dient den Letterboxern zum Nachweis des Funds.

Um zur Dose zu gelangen müsst ihr den Startpunkt des Weges enträtseln und auf dem Weg Koordinaten ermitteln (Geocaching) sowie dem beschriebenen Weg folgen (Letterboxing). Was genau zu tun ist ergibt sich aus der folgenden Geschichte:

Curlyworld ist zwar klein, aber wunderschön. Das liegt an der Ebenmäßigkeit der Oberfläche dieses exakt runden Planeten. Die besteht aus 52 absolut gleichförmigen, also perfekten Wellen. Die Wellenberge und -täler laufen ebenso wie die Längengrade der Erde an den Polen des Planeten zusammen. Dort tendiert die Wellenlänge und –höhe gen 0; am Äquator ist sie am größten.

Die Bewohner Curlyworlds ähneln uns Menschen: Sie behalten gerne den Überblick. Also versuchen sie sich nach Möglichkeit über die Wellenberge zu bewegen. Und genau wie auf der Erde wird der Zwang zur Perfektion immer umfassender. Okay, wenn man nach West oder Ost will, muss man zwangsläufig auch durch die Wellentäler – aber ansonsten: Irgendwo am Abhang langlaufen, also den Überblick einbüßen wirkt sehr uncool. Die Smartphones der Bewohner haben eine neue App, die sofort und exakt ermittelt, wie hoch oben auf der Welle man gerade ist. Selbstverständlich hat man auch den Nullmeridian Curlyworlds exakt auf einen Wellenkamm gelegt.

Ein Bewohner wurde von allen nur „der Surfer“ genannt, weil er immer ganz oben genau auf den Wellenkämmen langlief. Letzte Nacht besuchte er eine Party, genoss die Bewunderung mehrerer junger Damen für seine Surfkünste und das leckere Bier. Besonders intensiv das leckere Bier… Heute früh hatte der Surfer einen Brummschädel. Trotzdem blieb er natürlich auf dem Heimweg ganz oben auf dem Wellenberg. Glaubte er jedenfalls. Er hätte nie gedacht, dass man dort oben das Loch findet. Das Loch zu einer anderen Welt, das theoretische Physiker schon lange vorausgesagt hatten. Dabei hatten sie bewiesen, dass unabhängig von der Größe der Welten das Loch auf beiden Welten dieselben Koordinaten hat. Neugierig blickte der Surfer durch das runde, weiß schimmernde Loch und was er sah ließ ihn erschaudern: Keine sanft gewellte Oberfläche! Alles platt und mit klobigen, eckigen Gebäuden verunstaltet (Um die Perfektion Curlyworlds zu wahren, wohnt man dort unterirdisch).

„Wie schrecklich!“ entfuhr es ihm. Aber er war neugierig. Deshalb schlüpfte er durch das Loch. Er stand auf einem Platz mit einer Anzahl Bäumen und einigen Objekten aus Metall und Glas*. Er sah sich um und suchte instinktiv nach den sanften Wellen, die er gewohnt war. Vielleicht ja hinter dem großen Gebäude rechts? Er wandte sich in diese Richtung, verließ den Platz und entdeckte vor einer großen Straße einen rötlichen Weg, der ein kleines Stück weiter Kurven vollzog. Wenigstens etwas Rundes. Da erblickte er etwas, das seinen Augen wirklich guttat: Einen sanft gewölbten Weg. Natürlich wählte er diesen Weg, lies den metallenen, die Behälter dort links liegen, stellte fest, dass der Weg sogar eine wunderschöne, halbkreisförmige Kurve beschrieb und folgte ihm bis zum Ende. Dort gefielen dem Surfer die kugelförmigen Gebilde. Er ging geradeaus weiter und erreichte die Mitte des etwas unübersichtlichen Platzes. Da fuhr jemand auf einem zweirädrigen Objekt an ihm vorbei, stieg von dem Ding ab und schob es in ein metallenes Gestell. Der Surfer sah, dass es hier mehrere (A) solcher Zweiradgestelle an einem ein geöffnetes Quadrat beschreibenden Mäuerchen gab. Links davon befand sich eine Reihe von B Kugeln, die – von zwei Metallpflöcken unterbrochen – in der Nähe eines metallenen Tores endete. Interessiert besah sich der Surfer die Inschriften auf den Zweiradständern. Ihm fiel auf, dass eine der Inschriften mit viermal demselben Zeichen endete. Dieses Zeichen sei C. Die vielen fremden Dinge hier, die überwältigende Hässlichkeit dieser klobigen Welt, sein Brummschädel – alles wirkte zusammen, so dass der Surfer vollkommen die Orientierung verlor und durch Köln irrte. Glücklicherweise herrschte hier gerade die fünfte Jahreszeit, so dass ihn alle für einen originell gekleideten Jecken hielten. Die langen Locken des Surfers - die ebenso perfekt sinusförmig gerundet waren wie die Oberfläche seiner Welt - unterstützten diesen Eindruck, denn jeder war sich sicher, dass das nur eine Perücke sein konnte.

Wo der Surfer überall war lässt sich nicht mehr rekonstruieren, wohl aber, wo sein Irrweg endete. Wenn ihr den Ort rausfinden wollt, nehmt A B C für Nord und (C-2A) (C) (B-A) für Ost (die Grad- und Minutenzahlen bleiben).

Erschöpft setzte sich der Surfer ein Stück weiter bei einem seltsamen Kubus auf ein Mäuerchen und kam langsam zur Besinnung. Ihm wurde klar, dass er inzwischen nur noch eins wollte: nach hause! Leider wählte er die falsche Richtung; er kam an einem großen Schild vorbei, das ihn an den Kubus erinnerte. Viel Rundes gab es auf diesem Weg nicht: Neben Lampen und Schildern immerhin sieben Säulen rechts und einen kreisförmigen Bereich am Ende. Er ging durch eine furchtbar eckige Unterführung, kam dann aber erneut auf einen runden Platz, der ihm gefiel. Er wandte sich nach rechts und musste erneut durch eine eckige Unterführung. Nicht viel weiter und der Weg führte mit einem Halbkreis an seinem Ende auf eine große Straße.

War er hier schon gewesen, als er ziellos durch die Stadt geirrt war? Er war sich nicht sicher.

Er kehrte lieber um und ging in die Gegenrichtung, also wieder über den runden Platz, der ihm vorher gefallen hatte und dann geradeaus weiter. Er kam an zahlreichen blaugrau-weißen Kästen vorbei und fragte sich, wozu sie dienten. Am Ende des Weges bog er nach links ab und sofort wieder nach rechts. Am Ende dieses Weges wieder ein runder Platz. Aber was war denn das in seiner Mitte. Kunst konnte es ja wohl kaum sein, so ein dürres, klappriges, unrundes Ding. Eine Selbstschussanlage für Vögel? Ein Taktmesser für Windkraftanlagen? Dreidimensionales Mikado?**

Der Surfer ging nach rechts weiter, kam bald an einigen runden Pfosten und vielen spitzen Bäumchen vorbei und erreichte ein Rondell. Er folgte der kurzen Straße, die hier endete an zwei Toren mit rot-weißen Pfosten vorbei bis zu ihrem Anfang. Dort wandte er sich nach links. Rechts der Straße befand sich ein Gebäude mit Betonmauern und vielen zweigeteilten Gittern, links ein Abhang. Bald mündete eine Straße ein; der Surfer musste gleich drei Verkehrsinseln überqueren. Er wandte sich nun nach links auf die einmündende Straße und ging an einem großen Gebäude vorbei. Als er das Gebäude passiert hatte, sah er ein fieses, eckiges weiß-graues Muster links auf der Straße und eine flache Treppe mit drei mal drei Stufen, die nach rechts führte. Er ging die Treppe hoch und machte noch ein paar Schritte; zu seiner rechten ein großes Gebäude.

Der Surfer hatte Hunger bekommen, er packte eine Dose mit Proviant aus und begann zu essen. Leider war die Dose nicht kugelrund, wie es in Curlyworld längst Mode war, sondern hatte bloß abgerundete Ecken. Im Grunde schämte er sich für die Dose. Er beschloss, sie hier zu lassen. In solch eine häßliche Welt passte sie. Er beschloss, die Dose zu verstecken. Vor ihm war ein Vorsprung des Gebäudes. Links um die Ecke gab es eine Eingangstür. Er ging rechts von dem Vorsprung einen leichten Abhang hinab und versteckte die Dose dort in der Ecke, legte lieber noch einen Ziegelstein drauf. So, jetzt war er das häßliche Ding los. Er kehrte zu der Straße zurück und fand bald darauf das Loch zurück in seine Heimat.

Als der Surfer nach Curlyworld kletterte war er längst wieder nüchtern. Natürlich bemerkte er sofort, dass er nicht genau auf dem Wellenberg stand. Nach ein paar Schritten griff er zum Smartphone und rief die App auf. „0,9999461036“, leuchtete auf dem Display auf und „0,630361296“ betrug die Zusatzfunktion. „Naja“, dachte der Surfer. Er befand sich immerhin recht nahe am Wellenberg, der exakt bei 1 lag (während die Talsohle den Wert -1 hatte); er sah nun, dass er sich ein wenig östlich vom Wellenkamm befand. Die Zusatzfunktion ermittelte die Entfernung der Wellenberge voneinander. Sie wurde stets im Verhältnis zu der breitesten Stelle angegeben; bei der sie 1 erreichte. Werte knapp darunter bedeuteten viel Sonne und hohe Temperaturen; etwa 0,63 war eher mickrig. Kein Wunder, dass es hinter dem Loch trübe und ziemlich kalt gewesen war. Achselzuckend machte sich der Surfer zur Spitze des Wellenbergs auf…

*Nehmt zur Überprüfung eures Ergebnisses statt geochecker einmal google earth: Liegt ihr richtig, dann findet ihr drei dieser Objekte am Nordrand des Platzes; der ominöse weiße Punkt direkt nördlich des mittleren Objekts ist der einzige optische Nachweis des Lochs (das leider wieder verschwunden ist)

**Wer 'nen besseren Vorschlag hat: Im Log veröffentlichen! Vielen Dank an Panana für mathematische Hilfestellung

Additional Hints (No hints available.)