Die Stadt
Ellrich
876 wurde Ellrich, als Alarici, erstmals
urkundlich erwähnt. Alariche, 1229 Elreke, 1229 Elrike wird mit dem
altsächsischem Wort alira, elira, „Erle“ und dem
Mittelniederdeutschen reke, „Reihe, Heckenzaun“,
erklärt. Im Jahr 1286 erhielt Ellrich das Stadtrecht und im Jahr
1332 das Münzrecht. Ein Großbrand im Jahr 1627, bei dem große Teile
der Stadt zerstört wurden, forderte zahlreiche Menschenleben. Dem
Brand fielen u. a. auch die St.-Johannis-Kirche, das Rathaus und
die Münzstätte zum Opfer. Die Münzstätte wurde nicht wieder
aufgebaut. Seit 1869 führt eine Bahnverbindung nach Nordhausen und
Northeim.
Bei den Novemberpogromen 1938 wurde die bereits 1730 erbaute
Synagoge der jüdischen Gemeinde in der Jüdengasse niedergebrannt,
die meisten der Gläubigen wurden deportiert und ermordet. An der
Friedhofsmauer erinnert an sie seit 1988 (ersetzt 1994) eine
Gedenktafel. Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es im Ort
zwei Außenlager des KZ Dora-Mittelbau, nämlich Ellrich-Bürgergarten
und Ellrich-Juliushütte. Letzteres war mit 8000 Insassen das größte
Außenlager des KZ-Komplexes und unter den Häftlingen für seine
harten Lebensbedingungen berüchtigt. Ein Gedenkstein auf dem
ehemaligen Appellplatz erinnert an die Opfer. Weitere Gedenksteine
befinden sich bei zehn Gräbern sowjetischer Zwangsarbeiter im
Ortsteil Gudersleben und auf dem Bergfriedhof des Ortsteiles
Sülzhayn. Auf dem Karl-Marx-Platz des Ortsteiles Woffleben erinnert
eine Stele an die Opfer des Todesmarsches von 1945.
Deutschlandweit wurde der Ort bekannt, als sich zwischen Ellrich
und Walkenried nach dem Zweiten Weltkrieg einer der bedeutendsten
Eisenbahn-Grenzübergänge zwischen der britischen und der
sowjetischen Besatzungszone an der Südharzstrecke befand. Dieser
Übergang bestand bis zum Ende der DDR.
Seit dem 30. März 1994 bildet Ellrich eine Einheitsgemeinde mit den
Ortschaften Rothesütte, Sülzhayn, Appenrode, Werna, Woffleben,
Cleysingen und Gudersleben.
Quelle: Wikipedia.de [Abruf:
20.01.2012]
Zum
Cache
Am Cache habt ihr einen schönen Ausblick über
Ellrich und könnt einen Blick in den Steinbruch des Ellricher
Gipswerks werfen.

Das Gelände des Gipswerkes
muss für die Cachesuche nicht betreten werden. Die Dose liegt nur
ein kleines Stück vom Weg entfernt. Passt Wochentags bitte etwas
auf, hier sind oft schwere Gerätschaften unterwegs!
Startinhalt:
- Logbuch
- Stift
- TB "Rotfabrik"
Viel Spass und Happy
Caching
wünscht MaRk_BeNsCh!
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