KZ Aussenstelle Utting Traditional Cache
Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
Danke und Gruß,
Sabbelwasser
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Ein kurzer Tradi, der an die LLLPS KZ Serie anschließt.
Ein Hinweis vorneweg: Der Friedhof muss nicht betreten werden.
Wer das Spoilerbild nutzen will, der sollte sich dieses evtl. schon vorher ansehen, da der Handyempfang an dieser Stelle nicht optimal ist.
BYOP!
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In Utting wurde im Juni 1944 ein Arbeitslager errichtet, welches zum Verbund des KZ-Komplexes Kaufering (Dachauer KZ-Außenkommando) gehörte. Es existierte nur relativ kurze Zeit, nämlich bis April 1945, und war von der Organisation Todt geplant worden, der 1938 gegründeten und nach ihrem Leiter Fritz Todt benannten, staatlichen Vereinigung, die die Aufgabe hatte, militärische Bauvorhaben in Deutschland durchzusetzen. Im Landkreis Landsberg entstand so ein bis Utting reichender Verbund von insgesamt elf Lagern. Dorthin wurden hauptsächlich jüdische KZ-Häftlinge (vor allem aus den damaligen Ostgebieten) deportiert, um deren Arbeitskraft rücksichtslos auszunutzen. Die Nationalsozialisten nannten es Vernichtung durch Arbeit. Unter der Tarnbezeichnung Ringeltaube sollten drei gigantische, unterirdische Flugzeugfabriken entstehen, alle westlich bis nordwestlich von Landsberg gelegen, in denen man die Abfangjäger Me 262 bauen wollte. Es kam nie dazu.
Auf dem Gelände des Uttinger Lagers wurden Fertigteile für den Innenausbau dieser geheim gehaltenen Montagehallen hergestellt. Die Baufirma "Dyckerhoff & Widmann" war von der Organisation Todt beauftragt worden, das Uttinger Betonwerk zu betreiben. Die KZ-Häftlinge mussten von der Kiesgrube, die östlich der Straße nach Diessen lag, Schienen bis auf das Fabrikgelände verlegen; die fertigen Beton-Teile wurden dann mit der Ammerseebahn bis Kaufering bzw. Landsberg transportiert. Das KZ mit seinen rund 500 Häftlingen (nur Männer) befand sich zwischen Utting und Holzhausen, dort, wo nach dem Krieg die Schönbach-Siedlung entstand. Direkt daneben liegt heute die Uttinger Wertstoffsammelstelle, wo man damals die Lagerküche eingerichtet hatte.
Im April 1945, während der letzten Kriegstage, wurden die Häftlinge bei Kälte und Schnee gezwungen, Utting wieder zu verlassen. Sie mussten zuerst nach Dachau und dann Richtung Alpen marschieren (Todesmarsch). Viele starben unterwegs, manche wurden befreit und überlebten. Hieran erinnert das Mahnmal in der Holzhauser Straße, Einmündung Schönbachstraße.
An das KZ Utting erinnert auch der Jüdische Friedhof in dem kleinen Waldstück hinter der Schönbach-Siedlung. Das Gelände der Betonfabrik, die "Dyckerhoff & Widmann" noch bis 1997 betrieb, wurde in ein Wohngebiet umgewandelt, bei dem auch Uttinger im Rahmen eines Einheimischenmodells zum Zuge kamen.
(Quelle: www.utting.de)
Additional Hints
(Decrypt)
Füqyvpu qre Znhre.
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