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Der Weg des Salzes Mystery Cache

This cache has been archived.

schistl: Danke für die zahlreichen Besuche 🙂

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Hidden : 1/22/2012
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte man Hallstatt nur mit dem Schiff oder auf schmalen Saumpfaden erreichen. Deshalb wurde das weiße Gold auf dem Wasserweg zu seinem Bestimmungsort transportiert.


Die weite und nicht ungefährliche Reise begann am Hallstättersee. Die Traun beförderte die kostbare Fracht dann über Bad Ischl nach Ebensee, und weiter zum Hauptumschlagplatz Gmunden. Weiter ging die Reise über Stadl und Zislau an der Donau. Die wilden Gewässer beherbergten viele Gefahren und Tücken, die ein öfteres Umladen der Fracht erforderlich machten. Außerdem wurden viele Bauwerke in der Traun errichtet, die eine Passage erst ermöglichten.

Anfangs wurde das Salz in sogenannten Fudern verfrachtet. Das waren Kegelstümpfe von 1,25 Meter Höhe und einem Gewicht von circa 70 Kilogramm. Damit die Traun genügend Wasser hat, um die Salzzillen nach Ebensee zu transportieren, musste sechs Stunden, bevor die Schiffe in Hallstatt losfuhren, in Steeg die Klause geöffnet werden.

Die 1573 errichtete Seeklause in Steeg gilt heute als eines der ältesten technischen Denkmäler Österreichs. Die eigentliche Klause besteht aus zwölf hölzernen, mit Steinen gefüllten Kästen, welche in einer Reihe quer über dem Seeausfluss stehen. Die elf Öffnungen zwischen den Kästen können durch Tore verschlossen werden, die um senkrechte Achsen drehbar sind. Eine einzelne Person kann innerhalb von 15 Minuten alle Klaustore öffnen. Dabei entsteht ein Wasserschwall, der Klausschlag. Dieser kann den Wasserstand in Ebensee um 35 cm erhöhen. Wie werden die zwölf Kästen bezeichnet?
(Summe 1. und 9. Buchstabe = A)

Bildstock Zwischen Steeg und Ebensee fahren hauptsächlich Sechserzillen. Diese sind 30 Meter lang, haben sechs Mann Besatzung und tragen bis zu 7,2 Tonnen Salz. Der wilde Lauffen war das erste gefährliche Hindernis, das die Salzschiffer zu bewältigen hatten. Dem Felsbrocken in der Stromschnelle musste mit Ruderschlägen und Stößen mit den Hakenstangen ausgewichen werden. Am Beginn der Stromschnelle schicken die Schiffsknechte ein Stoßgebet nach oben. „Gehen ma’s an, in Gott’s Nam!“ ruft der Schiffsmeister. Welche drei Buchstaben kann man oberhalb der Salzzille lesen?
(addiere die Werte der drei Buchstaben = B)

Nachdem das Salz in Ebensee abgeladen wurde, wurden die Zillen mit Nahrungsmitteln beladen und nach Hallstatt zurückgebracht. Wie wurden diese Salzschiffer genannt? Finde sie in der Pfarrgasse in Bad Ischl.
(Anzahl der Buchstaben = C)

Br¨cke 1604 wurde in Ebensee eine neue Sudhütte errichtet. Um genügend Salz aus Hallstatt zu transportieren, wurde von 1596 bis 1604 eine Rohrverbindung vom Bergwerk zur Sudhütte in Ebensee gebaut. Rund 13000 Holzrohre wurden für die 34 km lange Pipeline benötigt. Das schwierigste Teilstück stellte die Überquerung des Gosaubachs dar. Dort teilte sich die Rohrleitung ursprünglich in drei Rohrstränge, in denen die Sole vom rechten Talhang herabfloß, auf einer Holzgerüstung den Bach übersetzte und dann unter Druck die jenseitige Steilböschung hinaufstieg. Hierbei kam es oft zum Rohrbruch, deshalb wurde 1757 eine auf hohen Steinpfeilern verlegte Brücke errichtet. Wie heißt die Brücke? (Summe 1. und 2. Buchstabe = D)

Aber weiterhin wurde das meiste Salz in Gmunden verkauft. Solang es der Wind zuließ, wurde über den Traunsee bis zur „Ansetz“ gesegelt. Von dort zogen Pferde die Zillen nach Weyer, von wo sie bis nach Gmunden gerudert wurden. Am Stadtplatz wurde die Ladung vom Salzamtmann überprüft und die Maut erhoben. 1450 wurde in Gmunden das landesfürstliche Salzamt errichtet. Welches Museum ist heute in diesem Gebäude untergebracht? (2. Buchstabe = E)

In Gmunden wurde das Salz von den Fertigern neu verpackt. Die großen Fuder wurden zerschlagen, und das zerstoßene Salz wurde in kleinere Holzgefäße sogenannte Kufen verpackt. Ein kleiner Küfel beinhaltete 7 kg Salz. Geh in die Handwerkergasse der Küfelmacher. Durch welches Stadttor musst du Gmunden verlassen? (1. Buchstabe = F)

Traunfall Täglich wurden in Gmunden 8 bis 16 Schifftransporte nach Stadl abgefertigt. Eine beladene Gmundner Salzzille war ungefähr 30 Tonnen schwer. Auf der kurzen Strecke von circa 15 km gab es an die 100 Flussbauwerke aus Holz wie Wehren, Schleudern, Schlachten und Floßgassen, um eine gefahrlose Fahrt zu ermöglichen. Das größte Hindernis war der 13 Meter hohe Traunfall bei Roitham. 1552 wurde dort ein sechs Meter breiter Holzkanal konstruiert und teilweise in den Fels des engen Taleinschnittes gearbeitet, um den Fall zu umfahren. Wie lang war der Kanal?
(G Meter - auf 100 Meter gerundet)

Die Zillenhüter in Stadl übernahmen die Salzzillen, die Fracht wurde in den Salzstadeln zwischengelagert. Das Salz musste auf kleinere Zillen umgeladen werden, weil die Traun in breiten und seichten Flussarmen durch die Welser Heide floss. Wer genoss ab ca 1300 das „Stadlrecht“?
(1. Buchstabe des zweiten Wortes = H)

Wir schreiben das Jahr 1822. Du möchtest eine Wasserreise von Hallstatt nach Zislau unternehmen. „Die Fahrt auf der fischreichen Traun ist unstreitig merkwürdiger, als auf den meisten anderen Flüssen, erfordert aber auch geschicktere Schiffleute. Am bequemsten und sichersten fährt man wohl auf den großen Salzschiffen.“ Mit dem Schiff dauert die Reise laut aktuellem Reiseführer 14,5 Stunden. Wie lange dauert sie auf dem Landweg? (= I)

1836 bekam die Traunschifffahrt mit der k.k.Pferdeeisenbahn starke Konkurrenz. 1877 wurde der Salztransport auf der Traun, sowie am Hallstätter See und am Traunsee eingestellt, als die Salzkammergut Eisenbahn ihren Dienst aufnahm.

ACHTUNG! Neue Formel seit 8. Sep. 2015 (Nord + 9 und Ost + 21)
Begib dich auf die abenteuerliche Schiffsreise, den Cache findest du bei

N 47°55.(E*G+B*C-2*A+9) E 13°48.(2*I-H-D-F+21)

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geocheck.org überprüfen.

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Additional Hints (Decrypt)

Anab uvagre E4

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)