Zahlreiche Wappen, Hausmarken und Berufsbezeichnungen an Häusern weisen auch heute noch auf die vielen Schifferfamilien hin, die im 15. und 16. Jahrhundert am Rande des Moselufers teilweise in stattlichen Häusern wohnten und damit den gleichen Wohlstand wie die Kaufleute in der Trierer Innenstadt aufzeigten. Andere eher in bescheidenen Verhältnissen, jedoch verbunden mit einer Idendität zu ihrem Schifferviertel. Aber nicht nur Schiffer hatten hier ihre Heimat, sondern auch mit dem Schiffern verwandte Zulieferzünfte, wie Schiffsbauer, Seiler und Schmiede. Die Schifferfamilien waren gläubige Christen und mit ihrem Schutzpatron - dem hl. Nikolaus - gleichermaßen verbunden, wie mit ihrer Pfarrgemeinde St. Paulus.
Die heutige Pauluskirche wurde aber erst in den Jahren 1905 bis 1908 errichtet. Ihre Vorgängerin stand auf dem jetzigen Irminenfreihof. An die Tradition um die Zunft der Schiffer erinnerte bis vor wenigen Jahren noch die "Schifferbruderschft St. Paulus, Trier". Diese Bruderschaft war der älteste Verein
Deutschlands!
Viele alteingessene Trierer Familien haben eine lange Historie und stammen aus dem damaligen Viertel: "Dem Kroahnen" wie die Trierer sagen. Benannt nach dem 1413 von der Schifferfamilie Göbel errichteten Kran, der heute noch gegenüber dem "Johannisport", bzw. später "Krahnentor" am Moselufer vorhanden ist. Erst 1774 wurde ein zweiter Kran von der Stadt hinzugebaut.
Vom Krahnentor ist wegen dem Damm leider nichts mehr zu sehen. Vor dem Bau des Krahnens 1413 wurde die Straße zur Mosel hin "Johannisgasse" benannt. Sie führte an der "Johannisport" durch die Stadtmauer zum Moselufer. Im 18. Jahrhundert erlebte das Krahnenviertel eine zweite Blütezeit. Viele Schifferhäuser wurden nach dem damals üblichen barocken Stil umgebaut. Vor der Geburt der Eisenbahn wurde wurde ein Großteil des Handel- und Güterverkehrs zwischen Rhein und Saar hier abgewickelt. Am Ende der Krahnenstr. befand sich links am Moselufer der Bereich Britanien, von dem jetzt keine Häuser mehr erhalten sind.
Mit der Dampfschifffahrt, aber auch durch die Expansion der Eisenbahnen verloren die Schiffer ihre Existenzgrundlage und widmeten sich anderen Berufen.
Zum Cache
Die Wegstrecken sind allesamt mit Kinderwagen zu bewältigen.
Die vielen Stages sind recht zeitnah abzuwickeln, so dass der Rundgang in ca. 1,5 Stunden bewältigt werden kann.
Beim Final bitte auf Muggels achten und den Cache unbemerkt wieder zurücklegen.
Herzlichen Glückwunsch:
FTF: find-it-198 STF: Pennbenleyer TTF: HisAirlessness
Bitte Beachten!
Dieser Multicache wurde am 24. März 2012 optimiert, verbunden mit einer Verlegung des Finals an eine neue Location! Ebenso wurde der Final erheblich modifiziert !
Viel Spaß, Euer Team von
"sonnenblume 68"