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Die Generalin Mystery Cache

Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

In der Chronik von Kirchheim findet sich folgender Bericht:

Die Generalin von Kirchheim

Vor vielen Jahren lebte auf dem Gutshofe in Kirchheim ein General. Er hatte eine böse Frau, die überaus hartherzig und geizig war, obwohl sie ein schönes Vermögen besaß. Ihr Gesinde arbeitete ihr nie genug, und sie war so gierig und hungrig, dass sie ihm nicht einmal das Essen gönnte, und oftmals sagte, lieber wollte sie es den Schweinen zu fressen geben, dann hätte sie doch wenigstens etwas davon. Die Generalin starb, aber sie fand keine Ruhe. Als sie beerdigt wurde und die Kinder auf dem Hofe standen und ihr das Grablied sangen, da schaute sie oben aus dem Fenster, rauchte eine Pfeife und lachte die Sänger aus. Nun ging sie im Hofe und Dorfe um. Manchen Morgen sah man sie auf der Hofmauer, ein andermal fuhr sie in einer gläsernen Kutsche auf den Geißenküppel hinauf. Einmal, als Baumbachs, die Besitzer des Gutes, verreist waren und die Kinder im Garten Schlitten fuhren, guckte sie aus dem Fenster und jagte ihnen einen solchen Schrecken ein, dass sie davonliefen. Des Nachts hörte man die Scherben in der Küche umherfliegen, Türen schlagen und schlürfende Schritte; es war überhaupt recht unheimlich im Schlosse. Wenn die Magd die Schweine fütterte, kam oft ein fremdes Schwein hinzu und fraß mit. Das war die Generalin. Da beschloss man, dem Unwesen ein Ende zu machen und den Spukgeist zu vertreiben. Man ließ einen Jesuiten kommen, der sollte ihn bannen. Aber der Geist wollte sich nicht beschwören lassen, er sprach zu dem Jesuiten: „Wie willst du mich bannen, du hast ja selbst einmal eine Rübe aus einem Acker gestohlen !“ Der aber antwortete: „Das habe ich aber nur aus Hunger getan und dafür auch zwei Pfennige in das Loch gesteckt.“ Da wusste der Geist nichts mehr zu erwidern, und der Jesuit bannte ihn und ließ ihn auf einem Wagen fortschaffen. Acht Pferde musste man vor den Wagen spannen! Unterwegs kehrte man in Goßmannsrode ein. Obwohl außer dem Fuhrmann nur der Jesuit den Wagen geleitete, bestellte dieser drei Mahlzeiten. Aber als die beiden zu essen anfangen wollten, war die dritte Mahlzeit schon verzehrt. Dann fuhren sie weiter auf den Dammberg, und hierhinein – genau 3 km nördlich vom Schloß, wo auch dieses Rätsel den Ursprung hat - verbannte der Jesuit die Generalin. Das war am 16. August 1919. Er hatte aber dem Fuhrmann verboten, sich während der Fahrt umzudrehen, der tat es doch. Da sah er die Generalin und hinter ihr eine Flamme; drei Tage später ist er gestorben. Die Generalin aber hatte sich vorbehalten, jede Nacht einen Hahnenschritt – das sind 10 cm - dem Schlosse näher kommen zu dürfen. Jetzt erzählen die Leute, sie säße schon nahe vor der Haustüre und würde in ein paar Jahren wieder im Schlosse sein.

(fette Textstellen geändert oder hinzugefügt durch euroerni)

Soweit der Bericht. Die Generalin wollte schnellstmöglich zurückkehren. Kirchheimer Spurensucher haben durch intensive Recherche den Weg gefunden, welche die Generalin zurückgelegt hat: Zuerst ging sie 766 Meter bei 184,5° auf Goßmannsrode zu. Da sie von keinem Bewohner entdeckt werden wollte, schlug sie einen Bogen mit 500 Metern Radius (Pi = 3,1415) um Goßmannsrode; der Einstieg erfolgte genau bei 11 Uhr, der Ausstieg genau bei 18 Uhr. Von dort aus ging sie schnurstracks nach Süden. Am 1. November 1992 kam sie an einem Baum vorbei, an dem sie ein geheimnisvolles Päckchen ablegte. Von dort aus nahm sie den direkten Weg zum Schloß ….

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