Sie können es nicht leugnen, dass sie Schwestern sind: Sie glichen sich, wie ein Ei dem anderen. Es waren nur „Kleinigkeiten“, die sie unterschied. Das Alter natürlich und Größe und Gewicht. Aber über beides spricht man ja bei Frauen nicht gerne.
Und eine Gemeinsamkeit verband sie: Sie reisten viel und arbeiteten hart. Zwei von ihnen kamen sogar bei der Arbeit um und rissen dabei etliche Menschen mit in den Tod. Das war schlimm. Aber nun mal der Reihe nach:
Der Einfachheit halber gebe ich den Schwestern mal die Nummern 1 bis 7…
Schwester Nummer 1: Sie war ein Pfadfinder und erlangte im Gegensatz zu den jüngeren Geschwistern kaum Berühmtheit. Viele wissen selbst heute nicht, dass es sie gibt. Obwohl viele sie in Japan besuchen kamen, wo sie sich ein ganzes Jahr aufhielt. Da hatte sie zwar ihre beste Zeit schon hinter sich doch viel Make-Up und Schminke täuschten darüber hinweg – noch heute.
Schwester Nummer 2: Wir schreiben das Jahr 1976. Ihre „Taufe“ war eine medienwirksame Inszenierung, zu der selbst bekannte Schauspieler erschienen: Das öffentliche Interesse war so groß, dass sich ihre Eltern dem Druck der Massen fügen mussten und sich bei dem von ihnen gewählten Namen umstimmen ließen.
Als sie im Alter von knapp 7 Jahren das erste (und einzige Mal) mit einer Boeing 747 in Deutschland landete, war auch hierzulande das Interesse gewaltig. Auch in Italien, England, USA und Kanada war die Resonanz ihres Besuches dort gigantisch.
Seit 1983 lebt sie nun in der Hauptstadt des Landes, in der sie einen Großteil ihrer Kindheit verbracht hat. Doch schon bald wird sie umziehen, heißt es.
Schwester Nummer 3: Sie wurde im März 1979 geboren und startete im zarten Alter von zwei Jahren begleitet von zwei Männern zu ihrer ersten Reise. Sie dauerte zwar nur etwas über zwei Tage, war aber dennoch so bedeutend, dass Fernsehen und Zeitungen fast in der ganzen Welt darüber berichteten. Es war die erste dieser Art. Die Menschen waren begeistert und liebten sie.
Als sie einige Jahre später auf dem Weg nach Hause verunglückte und alle, die mit ihr reisten, in den Tod riss, war die Menschheit geschockt. Ihre jüngere Schwester „4“ war bereits 17 Jahre zuvor in einen tragischen Unfall verwickelt, so dass jedem klar war, dass diese Art zu reisen gefährlich ist.
Schwester Nummer 4: Sie ist die tragischste der sieben: Ihre Eltern hatten ursprünglich gar nicht vor, sie auf große Reisen zu schicken, doch es kam alles anders und endete schließlich in einer Katastrophe. Zwei Frauen, fünf Männer und viele Träume und Hoffnungen starben an diesem Tag.
Schwester Nummer 5: Im März 2011 kehrte sie zum letzten Mal von einer ihrer Rundreisen zurück, es war ihre 39. Sie gilt als der „Workoholic“ unter allen ihren Geschwistern.
Sie wird bald in das Haus ihrer älteren Schwester „2“ ziehen (das dann frei ist) und sich dort endgültig zur Ruhe setzen.
Schwester Nummer 6: Obwohl sie keine Schauspielerin war, spielte sie in 3 Kinofilmen mit, in einem gemeinsam mit Bruce Willis und Ben Affleck. Als 2 der Filme in den Kinos anliefen, war sie gerade einmal 14 Jahre alt.
Im Sommer 2011 versammelte sich allerlei Prominenz, um ihr einen herzlichen Empfang zu bereiten, als sie zum letzten Male zu ihrem Arbeits- und Wohnort zurückehrte. Dort wird sie in naher Zukunft von jedermann ohne Voranmeldung besucht werden können.
Schwester Nummer 7: Nachdem eine ihrer Schwestern bereits verunglückt war, sollte sie die hinterlassene Lücke schließen. Dieser Aufgabe wurde sie voll gerecht und hatte dabei auch noch einen kleineren Filmauftritt.
Eine Besonderheit stellt ihr Name dar: Hierfür wurde eigens ein Kreativwettbewerb ausgerufen.
Der geheime Zwilling: Am anderen Ende der Welt tauchte Ender der 80er Jahre plötzlich eine Doppelgängerin auf. Sie trug den schönen Namen eines Wintersturmes.
Ihre verblüffende Ähnlichkeit mit den 7 Schwestern machte einige misstrauisch: War sie etwa das Ergebnis heimlicher Klon-Projekte? Nein, alles hatte seine Gründe, die mit den Naturgesetzen in Einklang standen.
Beim Einsturz eines Gebäudes im Mai 2002 wurde sie unter den Trümmern begraben und konnte nicht mehr gerettet werden.
Nun beantworte folgende Fragen, um die Koordinaten einer kleinen Plastikdose zu erhalten:
Wenn du alle Lösungen gefunden hast, errechne die Finalkoordinaten wie folgt:
N 53°EG.CGF
E008°EB.H(A-D+B)C
