Lausitzer Granit
(im geologischen Sprachgebrauch Lausitzer Granodiorit)

ist ein Plutonit, der aus den Mineralien Feldspat, Quarz und Glimmer vor ca. 360 Mio. Jahren entstanden ist. Lausitzer Granit ist Nutzgestein, das in vielen Steinbrüchen der Ober- und Westlausitz gewonnen wurde. In den meisten Fällen handelt es sich im geologischen Sinne um einen Granodiorit von grauer Farbe mit einer an Sprenkelung erinnernden Struktur.
Zu Hause solltet Ihr herausfinden was Plutonit ist und mir mit euren Worten dies kurz beschreiben.
Geologische Geschichte
Das gesamte Massiv wurde am Ende der Kreidezeit durch eine kräftige tektonische Bewegung erfasst, angehoben und an der Lausitzer Verwerfung nach Westen über den mesozoischen Untergrund geschoben. Die unterschiedliche Widerstandsfähigkeit der Gesteine ist in der Landschaft als Steilstufe zu erkennen. Besonders deutlich ist dies an der Dresdner Elbtalweitung sichtbar. Die Kante der Lausitzer Platte erstreckt sich hier von Loschwitz über Radebeul bis nach Meißen.
Das Massiv ist an den Rändern verstärkt von Eruptivgestein durchsetzt, das auf rege vulkanische Tätigkeit im Paläogen zurückgeht. Alte wie junge Gesteine unterlagen im weiteren Verlauf des Tertiärs subtropischem Klima und starker Verwitterung, die eine schroffe Landschaft bildeten. Während des Paläogens entstanden ausgedehnte Sumpfwälder im Vorland des Granitmassivs. Ihre Überreste bilden heute die ergiebigen Braunkohlelagerstätten der Lausitz.
In der anschließenden Eiszeit wurden diese Wälder durch die Geschiebe der Eismassen bedeckt. Östlich von Meißen entstanden zwischen Radeburg, Königsbrück und Kamenz wertvolle Kaolin-, Schamotte- und Quarzsand-Lagerstätten. Kaolin ist der entscheidende Rohstoff für die Herstellung von Meißner Porzellan.
An den Station 1 findet Ihr eine Infotafel. Dort steht die Zusammensetzung des Lausitzer Granit's, wieviel Prozent sind davon Quarz?
Weiter geht es zu Station 2.
Dort findet Ihr Informationen zu den Rundhöckern. Ein Rundhöcker ist ein von Gletschermassen zu stromlinienförmigen Körpern umgestaltetes anstehendes Gestein. An der Luvseite eines Felshindernisses führt der Druck des Eises zu basalem Schmelzen und damit zur Entstehung eines Gleitfilms zwischen Gletscher und Fels. Hier erzeugt die Detersion eine glatte, stromlinienförmige Oberfläche mit Gletscherschrammen. Auf der Leeseite friert bei nachlassendem Druck das Gestein an der Gletscherbasis fest, wodurch einzelne Blöcke an Kluftflächen abgerissen werden können.
Wenn Ihr die vor Ort befindliche Infotafel zu Ende gelesen habt könnt Ihr mir sicher die Frage beantworten: Welche Länge haben die heutigen Rundhöcker in der Landschaft?
Verwendungsformen des Lausitzer Granit's
Bodenbeläge, Architekturteile und Treppenanlagen, Brunnen, Denkmale, Mauerwerk, Plastik, Apparatebau u.v.m.
Bitte schickt mir die drei Antworten. Nach Logfreigabe darf hier geloggt werden. Über Fotos die vor Ort entstanden sind würde ich mich freuen.
Quelle