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StadtbezirkDo 2 – Innenstadt-Nord Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wird, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

Sollten sich innerhalb der nächsten drei Monate neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per E-Mail. Sofern der Cache den Richtlinien entspricht kann ich das Listing dann auch wieder aus dem Archiv holen.

Sollte jemand in der Zwischenzeit den Cache erneuert/ersetzt haben, kann er gerne und sofort ein neues Listing für seinen Cache einreichen.

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Hidden : 2/12/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Loggt bitte mit Uhrzeit.
Viel Spaß bei der FTF-Jagd durch ganz Dortmund
Euer IndyGKH
Bitte nehmt den Zugang von der Straße auf den Parkplatz


Hintergrund und Motivation:

Seit meinem ersten Cachefund bin ich nun auf den Tag genau ein Jahr lang als aktiver Cacher unterwegs und habe schon viele schöne Orte durch das Cachen kennengelernt. Neben diesen besonders schönen Orten und herausragenden Caches, gab es aber auch immer wieder Caches, die einfach nur der Statistik dienen sollten. Auch für diese war ich dann dankbar, wenn es mal wieder schnell gehen sollte. Außerdem habe ich bei diversen Aktionen und Events einige nette andere Cacher getroffen und mich angenehm austauschen können.

Jetzt ist es also soweit, dass ich auch (m)einen Beitrag zur Cacher Community leisten möchte. Weil ich mich bei der gesamten Community bedanken möchte, wollte ich eine Cachereihe legen, die für alle Cacher ohne Schwierigkeiten absolviert werden kann. Außerdem sollte es etwas mit meiner Geburtsregion zu tun haben. Dies ist das Ergebnis:

Die Stadt Dortmund teilt sich in zwölf Stadtbezirke auf. In etwa am geografischen Mittelpunkt eines jeden Stadtbezirks ist nun eine Dose mit ähnlichen Eigenschaften platziert. Das war manchmal gar nicht so einfach bei all den ganzen anderen ausgelegten Dosen und Möglichkeiten den Cache anspruchsvoller zu platzieren. Letztendlich hat es aber geklappt. Und so sind zwölf Dosen mit einer D/T-Wertung kleiner gleich D2/T2 zu finden.

Notiert euch die Bonuszahlen. Nach einem Jahr werde ich einen schönen Bonus legen und ein paar Statistiken zu der Cachereihe veröffentlichen.

Und nun passend zu der Reihe ein paar statistische Daten zum Stadtbezirk:

Innenstadt-Nord

Fläche: 1.444,4 ha     Einwohner 2008: 52.750     Dichte: 350 EW/ha Siedlungsfläche

Die Nordstadt nimmt unter den Dortmunder Stadtbezirken eine Sonderstellung ein: Sie ist das Muster einer gründerzeitlichen Arbeitervorstadt mit hochverdichteten Wohngebieten, umgeben von großflächiger (Schwer-)Industrie und wenig Grün. Nicht erst mit dem, aber verstärkt durch den Niedergang von Kohle und Stahl, ist sie gleichsam zum Synonym für sozialen und städtebaulichen Erneuerungs- und Entwicklungsbedarf geworden.

Statistisch ist die Nordstadt dementsprechend ein Stadtbezirk der Extremwerte. Um mit der Siedlungsstruktur zu beginnen: Kein anderer Stadtteil in Dortmund ist auch nur annähernd so dicht bebaut (350 EW/ha Siedlungsfläche), nirgendwo anders ist der Anteil der Gewerbe- und Industrieflächen (29,4 %) auch nur annähernd so hoch, nirgendwo anders ist der Grünflächenanteil (15,4 %) so niedrig, nirgendwo anders ist der Anteil von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (1,1 %) auch nur annähernd so klein.

Eine solche bauliche Struktur gibt auch Hinweise auf die Sozialstruktur. So konzentrieren sich in der Nordstadt etwa Personengruppen mit niedrigem Einkommen und Ausländer.

Die Quote der Empfänger von SGB II-Leistungen und die Arbeitslosenquote sind mit 36,8 % bzw. 25,7 % jeweils mehr als doppelt so hoch wie in der Gesamtstadt. Alle anderen Stadtbezirke reichen an diese Werte nicht annähernd heran. Erfreulich ist hier, dass beide Anteile zwischen 2005 und 2008 überproportional zurückgegangen sind.

Die steuerpflichtigen Einkommen und der Pkw-Besatz liegen jeweils um mehr als 40 % unter dem Wert für die Gesamtstadt. Unter Berücksichtigung aller Einkommen fiele die Relation angesichts der vielen Transferbezüge noch ungünstiger aus. Die Abweichung von -15% bei der Wohnflächenversorgung ist zwar im Bezirksvergleich ebenfalls die größte, erscheint vor diesem Hintergrund aber eher nachrangig.

41,1 % der Nordstadtbewohner haben keinen deutschen Pass, etwa 3,5 Mal so viele wie im Dortmunder Mittel. Die Anteile bei den nächstfolgenden Stadtbezirken Innenstadt-West und Eving liegen bei etwas mehr als 15 %. Das weist die Nordstadt aus als einen Stadtbezirk, in dem große Integrationsarbeit zu leisten ist (und geleistet wird), aber auch als einen Stadtbezirk, der - verbunden mit dem hohen Ausländeranteil - demografisch der zukunftsträchtigste aller Dortmunder Stadtteile ist. In keinem anderen Stadtbezirk ist der Jugendquotient (24,6) höher als der Altenquotient (18,2), beides im Stadtbezirksvergleich einmal mehr extreme Ausprägungen. In allen anderen Stadtbezirken ist der Altenquotient um mindestens sieben Punkte höher als der Jugendquotient.

Trotzdem ist die Bevölkerungsentwicklung negativ, sie liegt um 4,5 % niedriger als vor fünf Jahren. Das geht ausschließlich auf Wanderungsverluste zurück: Im Vorjahr hat die Nordstadt so im Saldo 26 von 1.000 Einwohnern, 18 mehr als im Mittel der Vorjahre. Die Fortzugsraten sind deutlich stärker gestiegen als die Zuzugsraten, was sich auch in einer hohen Leerstandsquote von 6,7 % widerspiegelt.

Die kleinräumige Betrachtung zeigt hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung deutliche Unterschiede. Kaum Rückgänge verzeichnet das Zentrum mit den Unterbezirken Hafen-Südost sowie Nordmarkt-West und -Süd. Dagegen sind die Rückgänge in den östlichen Bereichen mit Ausnahme des Unterbezirkes Borsigplatz gravierend. Der Unterbezirk Nordmarkt-Ost hat zwischen 2003 und 2008 8,7 %, der Unterbezirk Nordmarkt-Südost 10,0 % der Ausgangsbevölkerung verloren.

Noch wesentlich extremer sind die Abweichungen im Unterbezirk Westfalenhütte. Die Einwohnerzahl ist um 20 % niedriger als 2003, der Ausländeranteil um 9,5 %-Punkte niedriger, die Beschäftigtenquote aber um 6,2 %-Punkte höher. Diese eher verwirrende Entwicklung ist einem besonderen Umstand zu verdanken: Ende 2003 waren auf dem Gelände der Westfalenhütte knapp 600 Chinesen mit der Demontage der Kokerei Kaiserstuhl beauftragt. Sie wurden als Einwohner erfasst, nicht aber als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Unter Berücksichtigung dessen ist der Rückgang der Einwohnerzahl und des Ausländeranteils im Unterbezirk nicht überdurchschnittlich, die Beschäftigtenquote konstant. Die sozialen Probleme haben sich ein wenig verlagert: Arbeitslosen- und SGB II-Empfängerquote sind überdurchschnittlich zurückgegangen, dagegen liegt der Anteil der Empfänger von Grundsicherungsleistungen im Alter um fast 10 %-Punkte über dem Wert von 2005.

Die höchste Mobilität weist der Unterbezirk Nordmarkt-Südost auf. Hier sind 23 % der Bewohner 2008 zugezogen, 26 % weggezogen. Mit knapp einem Drittel ist die Arbeitslosenquote mit Abstand am höchsten, in den anderen Unterbezirken liegt sie bei rund einem Viertel. Grundsicherungsleistungen werden am häufigsten im Unterbezirk Nordmarkt-Süd in Anspruch genommen (37 % der über 64-Jährigen). Die Wohnungsleerstände konzentrieren sich im Bereich Westfalenhütte. Fast 12 % aller Wohnungen sind hier seit mehr als drei Monaten nicht bewohnt, ein fast doppelt so hoher Anteil wie in der Nordstadt insgesamt.

(Quelle: Stadt Dortmund, Fachbereich Statistik, Statistikatlas 2010)

Additional Hints (Decrypt)

va qre Rpxr, hagre qrz Qnpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)