Hintergrund und Motivation:
Seit meinem ersten Cachefund bin ich nun auf den Tag genau ein Jahr lang als aktiver Cacher unterwegs und habe schon viele schöne Orte durch das Cachen kennengelernt. Neben diesen besonders schönen Orten und herausragenden Caches, gab es aber auch immer wieder Caches, die einfach nur der Statistik dienen sollten. Auch für diese war ich dann dankbar, wenn es mal wieder schnell gehen sollte. Außerdem habe ich bei diversen Aktionen und Events einige nette andere Cacher getroffen und mich angenehm austauschen können.
Jetzt ist es also soweit, dass ich auch (m)einen Beitrag zur Cacher Community leisten möchte. Weil ich mich bei der gesamten Community bedanken möchte, wollte ich eine Cachereihe legen, die für alle Cacher ohne Schwierigkeiten absolviert werden kann. Außerdem sollte es etwas mit meiner Geburtsregion zu tun haben. Dies ist das Ergebnis:
Die Stadt Dortmund teilt sich in zwölf Stadtbezirke auf. In etwa am geografischen Mittelpunkt eines jeden Stadtbezirks ist nun eine Dose mit ähnlichen Eigenschaften platziert. Das war manchmal gar nicht so einfach bei all den ganzen anderen ausgelegten Dosen und Möglichkeiten den Cache anspruchsvoller zu platzieren. Letztendlich hat es aber geklappt. Und so sind zwölf Dosen mit einer D/T-Wertung kleiner gleich D2/T2 zu finden.
Notiert euch die Bonuszahlen. Nach einem Jahr werde ich einen schönen Bonus legen und ein paar Statistiken zu der Cachereihe veröffentlichen.
Und nun passend zu der Reihe ein paar statistische Daten zum Stadtbezirk:
Innenstadt-Ost

Fläche: 1.126,3 ha Einwohner 2008: 52.700 Dichte: 164 EW/ha Siedlungsfläche
Mit einer Größe von 1.128 ha ist die Innenstadt-Ost flächenmäßig der kleinste, gleichzeitig ist der Anteil der Wohnbauflächen mit 28,0 % der höchste aller Dortmunder Stadtbezirke. Hinsichtlich Einwohnerzahl und -dichte nimmt die Innenstadt-Ost einen mittleren Rang ein.
Der Anteil der Verkehrsfläche (22,2 %) wird nur von der Innenstadt-West leicht übertroffen. Für die Innenstadt relativ hoch ist der Anteil der Grünflächen (23,2 %, Westfalenpark!), niedrig dagegen der Anteil der Gewerbe- und Industrieflächen (13,9 %). In den Außenstadtbezirken gibt es dagegen sehr viel mehr Grün- und weniger gewerbliche Flächen.
Die Einwohnerzahl in der Innenstadt-Ost war zwischen 2003 und 2008 vergleichsweise stabil. Der Rückgang um 0,4 % ist deutlich geringer als das Stadtmittel (-1,2 %). Positiv ist ein entgegen dem Trend leicht steigender Anteil unter 6-Jähriger und eine überdurchschnittliche Geburtenrate. Die Wohndauer im Stadtvergleich leicht unterdurchschnittlich: 41,1 % der Personen leben länger als 10 Jahre im Stadtbezirk (Dortmund 45,9 %).
Charakteristisch für die Innenstadt-Ost im Stadtvergleich ist - innenstadttypisch - ein geringer Anteil von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (7,5 %) mit einer eher älteren Bevölkerung: Der Jugendquotient liegt rund 27 % unter dem Dortmunder Wert, der Altenquotient um rund 6 % darüber. Vor drei Jahren war die Diskrepanz noch größer.
Leicht überdurchschnittliche Einkommen, ein vergleichsweise hoher Pkw-Besatz und eine gute Wohnflächenversorgung in Verbindung hoher Beschäftigungsquoten insbesondere bei Frauen und Ausländern und eher geringen Quoten von Arbeitslosen und SGB II-Empfängern beschreiben einen bürgerlichen Stadtbezirk.
Von den neun Unterbezirken des Stadtbezirks fällt einer deutlich aus dem Rahmen: Die südliche Gartenstadt (084) ist ein ausgesprochen privilegiertes Wohngebiet mit einem hohen Anteil von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (46,0 %), entsprechend geringer Dichte (63 EW/ha), einer exklusiven Wohnflächenversorgung (60,0 qm/Person) und einem Einkommensniveau (rund 68.000 Euro/ Steuerpflichtigen), das in den benachbarten Unterbezirken nicht annähernd erreicht wird, obwohl die Einkommen auch zum Teil überdurchschnittlich sind. Die niedrige Quote sozialversicherungspflichtig Beschäftigter dürfte Folge eines hohen Selbstständigenanteils sein; der Anteil Transferempfänger ist jedenfalls sehr niedrig.
Den Gegenpol dazu bildet im Stadtbezirk der Bereich Funkenburg. Das Einkommen ist hier mit rund 20.000 Euro pro Steuerpflichtigem deutlich unterdurchschnittlich, Ausländeranteil (20,1 %), Arbeitslosigkeit (19,5 %), SGB II-Bezug (24,0 %) und Grundsicherungsbezug (17 %) sind jeweils wesentlich höher als im Dortmunder Mittel. Zwar ist die Arbeitslosenquote seit 2005 überdurchschnittlich zurückgegangen (-7,9 %-Punkte), die Beschäftigtenquote ist aber nur unterdurchschnittlich um 1,8 %-Punkte gestiegen.
Die Unterschiede in der Bevölkerungsentwicklung sind zwischen den Unterbezirken nicht sehr ausgeprägt. Die Unterbezirke Gartenstadt-Süd und Ruhrallee-West haben überdurchschnittlich verloren, in Körne ist die Einwohnerzahl sogar etwas höher als 2003.
(Quelle: Stadt Dortmund, Fachbereich Statistik, Statistikatlas 2010)