Hintergrund und Motivation:
Seit meinem ersten Cachefund bin ich nun auf den Tag genau ein Jahr lang als aktiver Cacher unterwegs und habe schon viele schöne Orte durch das Cachen kennengelernt. Neben diesen besonders schönen Orten und herausragenden Caches, gab es aber auch immer wieder Caches, die einfach nur der Statistik dienen sollten. Auch für diese war ich dann dankbar, wenn es mal wieder schnell gehen sollte. Außerdem habe ich bei diversen Aktionen und Events einige nette andere Cacher getroffen und mich angenehm austauschen können.
Jetzt ist es also soweit, dass ich auch (m)einen Beitrag zur Cacher Community leisten möchte. Weil ich mich bei der gesamten Community bedanken möchte, wollte ich eine Cachereihe legen, die für alle Cacher ohne Schwierigkeiten absolviert werden kann. Außerdem sollte es etwas mit meiner Geburtsregion zu tun haben. Dies ist das Ergebnis:
Die Stadt Dortmund teilt sich in zwölf Stadtbezirke auf. In etwa am geografischen Mittelpunkt eines jeden Stadtbezirks ist nun eine Dose mit ähnlichen Eigenschaften platziert. Das war manchmal gar nicht so einfach bei all den ganzen anderen ausgelegten Dosen und Möglichkeiten den Cache anspruchsvoller zu platzieren. Letztendlich hat es aber geklappt. Und so sind zwölf Dosen mit einer D/T-Wertung kleiner gleich D2/T2 zu finden.
Notiert euch die Bonuszahlen. Nach einem Jahr werde ich einen schönen Bonus legen und ein paar Statistiken zu der Cachereihe veröffentlichen.
Und nun passend zu der Reihe ein paar statistische Daten zum Stadtbezirk:
Scharnhorst

Fläche: 3.169,8 ha Einwohner 2008: 45.021 Dichte: 113 EW/ha Siedlungsfläche
Scharnhorst ist mit 3.170 ha der nach Hombruch flächenmäßig größte Stadtbezirk in Dortmund. Ende 2008 wohnten hier rund 45.000 Menschen, die Wohndichte entspricht mit 113 Einwohnern pro ha Siedlungsfläche etwa der in den anderen Außenstadtbezirken.
Nur 16,6 % der Fläche sind bebaut (Gebäude- und zugehörige Freiflächen), so wenig wie sonst lediglich in Mengede. Auch der Verkehrsflächenanteil ist mit 8,8 % sehr niedrig. Schließlich ist auch der Anteil gewerblicher Flächen mit 2,3 % der niedrigste aller Stadtbezirke, der Wert relativiert sich aber durch das westlich unmittelbar angrenzende Areal der ehemaligen Westfalenhütte wie durch die flächenintensive Deponieanlage. Wenig Bebauung und Straßen ermöglichen viel Grün: Mit knapp 60 % ist der Grünflächenanteil deutlich überdurchschnittlich.
Zwischen 2003 und 2008 hat Scharnhorst knapp 1.500 Einwohner verloren. Der Rückgang um 4,2 % ist nach der Nordstadt der höchste aller Stadtbezirke. Ursache ist ein Wanderungsverlust, auch wenn die Zuzugs- wie Fortzugsraten des Jahres 2008 unterdurchschnittlich und gegenüber den Vorjahren entgegen dem Stadt-Trend gesunken sind. Die Bevölkerungsstruktur ist charakterisiert durch überdurchschnittlich viele junge und alte Menschen, wobei der Anteil unter 18-Jähriger zwischen 2003 und 2008 überdurchschnittlich gesunken, der Anteil über 64-Jähriger dagegen überdurchschnittlich gestiegen ist.
Gemessen an Einkommen, Wohnflächenversorgung und Pkw-Besatz ist der soziale Status Scharnhorsts unterdurchschnittlich, erfreulich ist aber eine vergleichsweise deutlich positive Entwicklung von Arbeitslosen, Langzeit- und Jugendarbeitslosen sowie ALG I- und SGB II-Quoten. Deren Anteile entsprechen damit in etwa dem Dortmunder Mittel.
Die 16 Unterbezirke in Scharnhorst sind sehr heterogen. Es zeichnen sich keine ausgesprochen privilegierten Lagen ab, viele - meist östliche - Teilbereiche wie Husen, Kurl, Grevel und Lanstrop-Alt können aber auch mit Blick auf die Gesamtstadt als gute Wohnlagen bezeichnet werden.
Dem gegenüber stehen einige schwierigere Lagen. Mehr noch als für die größte Dortmunder Großsiedlung Scharnhorst-Ost gilt das für Lanstrop-Neu, das zwischen 2003 und 2008 jeden 6. Bewohner verloren hat und aktuell eine Leerstandsquote von 10,1 % aufweist. Scharnhorst-Ost bleibt ein Stadtteil mit niedrigen Einkommen und hohen Anteilen von Transferbeziehern. Insbesondere die Grundsicherungsquote liegt mit 14,5 % der über 64-Jährigen weit über allen anderen Unterbezirken in Scharnhorst.
Die höchsten Wanderungsverluste neben Lanstrop-Neu verzeichnet Altenderne, in der Franz-Zimmer-Siedlung ist der Anteil der SGB II-Empfänger seit 2005 entgegen dem Trend um 2 %-Punkte gestiegen. Husen-Nord hat mit 1,51 % die höchste Geburten-, Westholz mit 3,17 % die mit Abstand höchste Sterberate. Der „betagteste“ Unterbezirk ist die MSA-Siedlung, wo ein knappes Drittel der Bewohner 65 Jahre oder älter ist.
(Quelle: Stadt Dortmund, Fachbereich Statistik, Statistikatlas 2010)