Hintergrund und Motivation:
Seit meinem ersten Cachefund bin ich nun auf den Tag genau ein Jahr lang als aktiver Cacher unterwegs und habe schon viele schöne Orte durch das Cachen kennengelernt. Neben diesen besonders schönen Orten und herausragenden Caches, gab es aber auch immer wieder Caches, die einfach nur der Statistik dienen sollten. Auch für diese war ich dann dankbar, wenn es mal wieder schnell gehen sollte. Außerdem habe ich bei diversen Aktionen und Events einige nette andere Cacher getroffen und mich angenehm austauschen können.
Jetzt ist es also soweit, dass ich auch (m)einen Beitrag zur Cacher Community leisten möchte. Weil ich mich bei der gesamten Community bedanken möchte, wollte ich eine Cachereihe legen, die für alle Cacher ohne Schwierigkeiten absolviert werden kann. Außerdem sollte es etwas mit meiner Geburtsregion zu tun haben. Dies ist das Ergebnis:
Die Stadt Dortmund teilt sich in zwölf Stadtbezirke auf. In etwa am geografischen Mittelpunkt eines jeden Stadtbezirks ist nun eine Dose mit ähnlichen Eigenschaften platziert. Das war manchmal gar nicht so einfach bei all den ganzen anderen ausgelegten Dosen und Möglichkeiten den Cache anspruchsvoller zu platzieren. Letztendlich hat es aber geklappt. Und so sind zwölf Dosen mit einer D/T-Wertung kleiner gleich D2/T2 zu finden.
Notiert euch die Bonuszahlen. Nach einem Jahr werde ich einen schönen Bonus legen und ein paar Statistiken zu der Cachereihe veröffentlichen.
Und nun passend zu der Reihe ein paar statistische Daten zum Stadtbezirk:
Mengede

Fläche: 2.872,7 ha Einwohner 2008: 37.980 Dichte: 116 EW/ha Siedlungsfläche
Mengede ist ein Stadtbezirk mittlerer Größe mit einem vergleichsweise kleinen Wohnflächenanteil von 11,2 %, der sich auf den zentralen Bereich Mengede/Nette/Bodelschwingh/Westerfilde konzentriert. Die Randbereiche sind nur dünn besiedelt, die Siedlungsdichte entspricht mit 116 EW/ha in etwa dem Mittel der Außenbezirke. Der Grünfächenanteil ist mit 56,9 % hoch, aber - wohl auch in Folge vieler kleinerer und größerer Brachflächen - nicht so hoch wie in Hombruch, Eving und Scharnhorst. Der Gewerbeflächenanteil ist mit 3,7 % dem von Huckarde vergleichbar. Die Bevölkerungszahl liegt in den letzten Jahren stabil bei rund 38.000.
Von der Siedlungsstruktur ist Mengede charakterisiert als ein Stadtteil mit einem hohen Anteil von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Er liegt mit 31,4 % um rund ein Drittel über dem Dortmunder Mittel. Die Kennzahlen zur Sozialstruktur reichen knapp an das gesamtstädtische Niveau heran: Die Einkommen und die Wohnfläche/Person liegen etwas darunter, die Arbeitslosigkeit und die Transferbezüge etwas darüber. Dabei ist der Rückgang im SGB II-Bezug mit 0,1 %-Punkten deutlich geringer als in Dortmund insgesamt mit 0,7 %-Punkten. Im Übrigen ist Mengede ein „junger“ Stadtteil mit einem relativ hohen Anteil unter 18-Jähriger und einem relativ niedrigen Anteil über 64-Jähriger.
Bei der kleinräumigen Betrachtung in Mengede sind für einige sehr kleine Unterbezirke (Groppenbruch, Schwieringhausen, Ellinghausen, Niedernette und Brüninghausen/Knepper) Aussagen nur sehr beschränkt möglich. Sie weisen alle überdurchschnittliche Einkommen und unterdurchschnittliche Arbeitslosenquoten auf, so dass sie von der Sozialstruktur her als stabil angesehen werden können. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Teilbereichen. Aus dem Rahmen fällt etwa der Unterbezirk Westerfilde, wo der Bevölkerungsrückgang mit knapp 12 % und Leerstandsquoten von ebenfalls knapp 12 % Spitzenwerte für Mengede und auch im Gesamtstadtvergleich erreichen. Fast jede/r Fünfte ist arbeitslos, die SGB II-Quote liegt bei 29 %, die Grundsicherungsquote bei 10 %. Das Pendant im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung sind die Unterbezirke Mengede-Mitte und Alte Kolonie, die 2008 um jeweils fast 10 % mehr Einwohner haben als 2003. In der Alten Kolonie ist das verbunden mit einem hohen Anteil von Ausländern und unter 18-Jährigen, einem niedrigen Altenanteil sowie vielen Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern. In Mengede-Mitte geht eine hohe Sterberate mit einem positiven Wanderungssaldo einher. Der Unterbezirk Mengeder Heide mit dem gleichnamigen Baugebiet weist entsprechend die höchsten Anteile an Ein- und Zweifamilienhäusern, hohe Einkommen und eine hohe Beschäftigungsquote auf. Gleichzeitig gibt es wenig Leerstände, wenig Arbeitslosigkeit und auch wenige Bezieher von Transferleistungen.
(Quelle: Stadt Dortmund, Fachbereich Statistik, Statistikatlas 2010)