Skip to content

Leidplankenkommissar plant Rückzug Mystery Cache

Hidden : 2/26/2012
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



REVIERJOURNAL 2/2012                       BLUE MAN GROUP NECKAR/FILS/ALB

Leit(d)artikel dieser Ausgabe 

Plänkle auf dem Rückzug  

Trotz der Welle an Kapitalverbrechen im Dönermillieu will sich Kommissar Georg Plänkle offenbar zurückziehen. Wie wir aus üblicherweise gut unterrichteter Quelle erfahren konnten wird er sich in nicht ferner Zeit in den Ruhestand begeben und arbeitet bereits seinen Nachfolger ein. Unser Berichterstatter Rex Porter hat ihn aufge­sucht und versucht in Erfahrung zu bringen was in seiner bisherigen Laufbahn besondere Ein­drücke bei ihm hinterlassen hat und was er für seine  Zukunft plant.

Kommissar Plänkle was ist an dem Gerücht dran, dass Sie sich zur Ruhe setzen wollen?

Plänkle: Na ja, schauen Sie mich doch an, graue Haare, meine Muskeln werden schlaffer, eine Brille habe ich auch schon, schauen Sie hier, das Auffälligste an mir, das immer größer werdende Flachland auf meinem Kopf und meine Frau hat mir eine Diätenanpassung verordnet. Allerdings kann ich ihnen eins versichern, an ein sozialverträgliches Frühableben denke ich trotzdem noch lange nicht. Ich plane vielmehr eine freiwillige Ausreise in viele ferne Länder, schließlich befindet sich das „Schörschle“, wie ihn die Presse nennt, ja noch immer auf freiem Fuß.

Ich verstehe, der Fall des bösen Buben der ja eigentlich Sie „Schörschle“ genannt hat lässt Ihnen keine Ruhe. In den vielen Jahren ihrer Karriere ist ihnen doch sicher auch anderes Tätervolk unter gekommen. Wer ist Ihnen denn da besonders in Erinnerung geblieben?

Plänkle: Ha, ha, ha, wenn sie mich so fragen, da war zum Beispiel das  Schlaule, der Karle Kies, an ihn erinnere ich mich noch sehr gut. Der hat ganz besonders raffiniert versucht sich die Herdprämie gleich dreifach zu erschleichen. Aber da haben ihm unsere notleidenden Banken einen ganz dicken Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir ihn ganz schnell festsetzen konnten und er sitzt noch immer.

Haben Sie auch mit Bandenkriminalität zu tun gehabt?

Plänkle:  Aber gewiss doch! Da kommt mir ein ganz besonders ungewöhnlicher Fall in den Sinn. Nicht immer müssen die Täter junge aktive Menschen sein. Die gerissenste Bande die mir unter gekommen ist, war ein Produkt der Rentnerschwemme. Sie haben ihr gespartes Humankapital zusammengelegt und versucht damit Einfluss auf den Drogenmarkt zu bekommen. Ihre Idee war  uns die Hintermänner in die Hände zu spielen. Die waren schon richtig durchtrieben, keine noch so stabile Leitplanke konnte sie aufhalten. In diesem Fall war dann internationale Zusammenarbeit gefordert, soweit hatten sie ihre Verbindungen schon geknüpft. Und Sie können mir glauben, wir haben alles versucht inklusive Einsatz von Interpol. Aber wie nicht anders zu Erwarten, aus den Gotteskriegern da unten war nichts herauszubringen. Wir sind damals auch ungewöhnliche Wege gegangen.

Aber schlussendlich ist es Ihnen ja doch gelungen sie zu überführen oder sehe ich das falsch?

Plänkle: Ja, das schon, aber da bin ich mir immer noch nicht sicher ob wir tatsächlich richtig gehandelt haben. Denn diese kreativen Alten haben schließlich dazu beigetragen, dass wir ein paar wichtige Drogenbarone festsetzen konnten. Nur muss man leider zugeben, dass diese Rentnergang quasi als Kollateralschaden mit unter die Räder gekommen ist, da unsere Justiz nun mal meist alternativlose Paragraphenreiterei betreibt.

Sie meinen also, dass man nicht immer Jeden gleich verurteilen müsste und ihr Job macht Ihnen nicht mehr den richtigen Spaß?

Plänkle:  Also wenn ich ganz ehrlich sein soll, eine gewisse Frustration treibt mich schon auch in den Ruhestand. Bedingt durch den Kostendruck in unserem schönen Ländle wird die Entlassungsproduktivität in den Strafvoll-zugsanstalten immer höher und damit die Zufriedenheit die man nach Erfolgen in der Täterverfolgung hat immer geringer. Ich für meinen Teil wünsche mir einfach mehr Freiheit, ich wäre einfach gern eine Ich-AG und könnte so nach meinem Gutdünken auf Verbrecherjagd gehen.

Vielen Dank für diese offenen Auskünfte, aber ich habe da noch ein paar Fragen, die in die andere Richtung zielen. Bisher haben wir über ihre Erfolge gesprochen, aber gab es den auch Misserfolge?

Plänkle: Ja, ich habe es vorhin schon erwähnt, der Fall unter dem Namen „Schörschle“! Er hat sein Fluchtfahrzeug, wahrlich kein Umweltauto, fluchtartig verlassen und ward nicht mehr gesehen. Trotzdem haben wir für dies Fahrzeug noch nicht einmal eine Abwrackprämie bekommen. Ich habe aber da so meine Ideen, womöglich wird es nicht reichen das alte Europa nach ihm abzusuchen.

Immer wieder wird gemunkelt, dass man sie hierher aufs Land strafversetzt hätte, ist an diesem Gerücht eigentlich etwas Wahres dran?

Plänkle: Wenn Sie mich so direkt fragen, erinnern Sie sich an die Schwarzgeldaffäre? In meinem Eifer die Hintergründe aufzudecken bin ich wohl einigen hochrangigen Herren auf den Schlips getreten. Und wie es so ist in der Politik, wir hatten das Superwahljahr und die Chefs aus den neuen Bundesländern haben genau wie die Bundeskanzlerin für mich den heißen Herbst eingeläutet und dafür gesorgt, dass ich nicht mehr jeden Zugang zum Multimediabereich bekam. Damals habe ich reagiert wie viele andere, eben als Wutbürger. Mittlerweile sehe ich die Dinge gelassener.

Was meinen sie damit, fügen sie sich und fangen sie jetzt womöglich an nach oben ein Auge zu zudrücken?

Plänkle: Oh nein, ganz gewiss nicht, ich möchte nur nicht mehr in der ersten Reihe stehen und alle Stöße dieser Ellenbogengesellschaft abbekommen. Außerdem geistert mir da noch so eine Idee durch den Kopf, ich plane sozusagen meine private Rasterfahndung, ich möchte wie sie schon gemerkt haben dem bösen Buben auf die Spur kommen. Aber dazu brauche ich Zeit, viel Zeit um in alle Winkel der Welt zu kommen. Ich brauche deshalb jetzt einfach die große Reisefreiheit.

Wie ich ihren Worten entnehme scheint ihr Entschluss also fest zu stehen und sie arbeiten jetzt bereits ihren Nachfolger ein. Verraten sie uns denn schon wer es werden wird?

Plänkle: Ich denke besser nicht, denn ich möchte dass er sich in Ruhe auf die Arbeit vorbereiten kann und nicht gleich durch die Öffentlichkeit einem Stresstest unterzogen wird. Nur so viel sei gesagt, er wird auch wie ich nicht angepasst, sondern eher aufmüpfig an die Dinge herangehen. Natürlich wird er auch viel moderner agieren als ich. Wissen sie, er ist Spezialist für Straftaten, bei denen der Computer als Tatmittel oder als Gegenstand der deliktischen Handlungen eine wesentliche Rolle spielt. Ich hoffe Sie werden ihm beim Lösen weiterer Mysteryöser Fälle aktiv zur Seite stehen.

Dann wünschen wir Ihnen für die Zukunft noch viel Erfolg und sind gespannt ob wir weitere interessante Dinge von Ihnen hören werden.

Auf Wiedersehen Kommissar Plänkle!

 

Dies ist ein Rätselcache aus der Leid(t)plankenserie!

Bei den oben im Listing angegebenen Koordinaten gibt es natürlich, wie ihr euch denken könnt,  nichts zu finden!
"Plänkles Kollegen"  des Reviers dort werden euch bei der Ermittlung des Finals vermutlich nicht helfen können. ;-)

Besser ihr benutzt die folgende Formel um das Final exakt zu bestimmmen:

N 48°[(X*2)-11669]/1000   E 09°(Y-8073)/1000

Wir wünschen wieder viel Spass beim Knobeln!

Additional Hints (Decrypt)

Svany: Cyäaxyr, fbafpug avk!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)