***********************************************************************************
Ein kleines Danke schön für alle Teilnehmer unseres Cito-Events 2012. 
Edle Rittersleute, um unbemerkt an den Schatz zu kommen schleicht euch durch den Burggraben unter der alten Zugbrücke durch. So können euch die Burgwächter nicht entdecken.
Seid vorsichtig auf dem Weg zur Dose und passt auf, wo ihr hintretet.
Anmerkung 24.04.12: Desweiteren geht bitte sorgsam mit der Dose um. Die Brute-Force Methode ist nicht notwendig. Die Dose mitsamt dem 20 cm Stahlhering aus dem Boden zu ziehen und angeklebte Dekoration abzureißen, ist definitiv nicht der Weg zur Dose. Also Kopf einschalten, bevor ihr euch ans Öffnen macht!
************************************************************************************
Ein Vorwerk ist eine wehrhafte Anlage, die der eigentlichen Burg vorgelagert war.
Das größte Vorwerk der Festung Germersheim auf der rechten Rheinseite war der Brückenkopf, der etwa einen Kilometer von der Stadt entfernt, die Schiffbrücke, als wichtigsten Rheinübergang, gegen einen Angriff von Osten decken sollte.
Vorwerke befanden sich im Mittelalter in der Regel in kleineren Dörfern, die dem zentralen Sitz, der Burg, vorgelagert waren. In ihnen lebten oft auch Angehörige der jeweiligen ritterlichen Familie. Davon leitet sich ab, die Vorwerke als Rittersitze und im Volksmund als Schloss zu bezeichnen. Sie waren geeignet kleinere Angriffe abzuwehren und boten der Bevölkerung des Dorfes Schutz. Sie dienten bei größeren Angriffen als Frühwarnsystem der Burg. Da die Vorwerke autonom funktionieren sollten, war eine Verbindung mit landwirtschaftlichen Gütern möglich.
Von oben gesehen hatte er etwa die Form eines großen „B“, dessen Feuerlinie etwa 640 Meter betrug und von einem 70 Meter breiten Graben umgeben war.
Für den Brückenkopf und die anderen Vorwerke auf der rechten Rheinseite, wurde ein Flächenraum von 747 Morgen auf badischem Gebiet benötigt. Von welchen 282 Morgen von der Gemarkung Huttenheim und 465 Morgen von der Gemarkung Rheinsheim abgetrennt wurden.
Als Entschädigung für das abgetretene badische Hoheitsgebiet erhielt das Land Baden die Kollerinsel bei Ketsch mit einem Flächenraum von 1099 Morgen 244 Quadratruten. Das Land Baden hat bei diesem Tausch keinerlei Gebietseinbuße erlitten. Die Privateigentümer wurden in bar abgefunden, lediglich die Gemeinde Rheinsheim hat bei dieser Gelegenheit durch Abtrennung von ca. 160 Hektar Gemeindegebiets an die Staatshoheit Bayerns und der damit verbundenden Schmälerung ihrer Steuerkraft und Einkünfte keinerlei Entschädigung erhalten.
Have fun@the cache
Knödel mit Beilage