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Schurf 58 - Wismutschächte im Triebtal Nr. 2 Multi-Cache

Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


GC3DT5T - Schurf 58 - Wismutschächte im Triebtal Nr. 2

Mit der Schließung der Flussspatgrube Schönbrunn endete 1991 die aktuelle Periode des Bergbaus im Vogtland. Bis zurück ins 15. Jahrhundert ist der Bergbau in der Region nachgewiesen. Die Spuren dieser Tätigkeit sind inzwischen weitgehend beseitigt. Hier und da sind noch ein paar Reste zu finden. So auch im Triebtal, wo im Zuge der Erkundung der Lagerstätte Zobes mehrere Schächte von der SAG Wismut geteuft wurden. Mit der Serie soll an diese Zeugnisse des Bergbaus erinnert werden.

Warum wurden diese Schächte oder Schürfe gerade hier angelegt? Die Schächte befinden sich alle im Kontakthof der Bergener Granitkuppel. Als die Granitschmelze vor 260 Millionen Jahren aus dem Erdinneren aufstieg, wurde am Rand des Magmas - also im Kontakthof - der hier anstehende Schiefer durch die hohen Temperaturen und den hohen Druck verändert (Fachbegriff: Kontaktmetamorphose). Gleichzeitig zirkulierten in den entstandenen Spalten hydrothermale Lösungen und bildeten unter anderem die Uranerzlagerstätten, die später von der Wismut abgebaut wurden. Die Bezeichnung Schurf deutet übrigens darauf hin, dass ein Schacht nur zur Erkundung der geologischen Verhältnisse angelegt und nicht zur Förderung genutzt wurde.

Neben den Schächten im Trebatal sind auch im Tal der Trieb noch einige Reste der Wismuttätigkeit zu finden.

Der zweite Wismutschacht im Triebtal, den wir euch zeigen wollen, ist der Schurf 58 nördlich von Zobes. Der Schacht war etwa 105 m tief. Alle Auffahrungen wurden auf der 315-m-Sohle durchgeführt. Angaben zum Verlauf der unterirdischen Erkundungsarbeiten haben wir leider noch nicht ermitteln können. Wir sind aber an der Sache dran und werden sie sobald möglich ergänzen.

Nun zum Cache:

Den Schurf 58 erreicht ihr auf einer kleinen Wanderung von etwa 3 km Länge (einschließlich Rückweg). Plant also eine reichliche Stunde dafür ein. Es geht über unbefestigte Waldwege und eine manchmal recht feuchte Wiese in der Aue der Trieb.

Wer mit dem Auto kommt, parkt bitte am Waldrand bei N 50° 31,945 E 12° 16,100. Von der Straße aus folgt ihr etwa 500 m dem Wanderweg in Richtung Süden bis zur Überfahrt über den Pinkeswiesenbach (Station 1: N 50° 31,725 E12° 16,275).

Den Wert für A erhaltet ihr aus der Anzahl der Betonfertigteile der Überfahrt + 4.

Geht nun etwa 150 m weiter in Richtung Süd-Westen zum Pegel in der Trieb befindet (Station 2: N50° 31,672 E12° 16,175).

Die Durchflussmenge der Trieb wird hier innerhalb einer geraden Beruhigungsstrecke gemessen. Die automatische Messeinrichtung befindet sich im Pegelhaus. An der außen angebrachten gelben Pegellatte lässt sich der Wasserstand allerdings auch ablesen. Gesucht ist der maximale Wasserstand in Metern, der an der Messlatte abgelesen werden kann. Damit habt ihr die Zahl für B.

Station 3 ist die verfüllte Schachtröhre des Schurfs 58. Ihr findet sie bei

N50 31.(A x A x B x B + 61)
E12 16. (A x A x B x B + 84).

Die Schachtröhre ist mit Stacheldraht eingezäunt. Zählt die Anzahl der Stahlsäulen (Schienen und Stahlrohre) im Zaun (auch die eine umgestürzte Schiene - aber nicht die ganz innen allein stehende) - damit erhaltet ihr C.

UPDATE: Die Anzahl der Säulen stimmt nicht mehr, deshalb so: C=12

Die Fundamentreste des Maschinenhauses sind übrigens etwa 15 m süd-östlich noch sichtbar. Nur so als Info für Interessierte.

Die aufgeschüttete und bewachsene Fläche ist die eingeebnete Halde. An deren Fuß findet ihr das Finale bei

N50 31.(A x B x B x C - 6)
E12 16.(A x B x B x C + 5 x C).

Um den Rückweg aufzulockern gibt es noch einen Rückwegbonus (GC3DVD0). Vergesst nicht, euch die Koordinaten dazu aufzuschreiben.

Viel Erfolg und einen angenehmen Spaziergang! ⚒

Additional Hints (Decrypt)

Dhnem

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)