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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Ein 2-Stage Kurzmulti.
Bitte tragt Sorge zur Installation und behandelt sie sorgfältig. Es braucht keine Gewalt und Kraftanwendung und auch kein Gemurks. Der Schatz hebt sich von alleine!
Diesmal lässt es sich nicht umgehen die Geschichte aufmerksam zu lesen. Darin sind alle Hinweise enthalten! Sorry an alle Lesemuffel und Schnellcacher!
Für die Mäuse war es an der Zeit weiter zu ziehen, denn ihre kleinen Mäusekrallen waren schon ganz abgewetzt vom vielen Baumstamm hochklettern. Freunde der Fledermaus waren zu Besuch und hatten sich anerboten, die Mäuse aus dem Wald auszufliegen. Nach Süden sollte es gehen, Sonne, Sandstrand, Meer…..nein…es waren ja Mäuse! Aber so ein bisschen Wasser dürfte es schon haben! Jedoch wurde den Fledermäusen nach ca. 1,2 km Flug in den Süden die Mäuseschar zu schwer und sie mussten sie absetzen. In einem Wald ohne Waldwurzelschleicher! Es hatte einen kleinen See, perfekt für Mäuse! Baden, sich im Laub wälzen, Löcher graben, Waldboden durchwühlen, ohne in Gefahr zu kommen. Hier richteten sich die Mäuse ein und erholten sich von den vergangenen Strapazen. Jedoch eines Tages, eine der Mäuse war noch halb verschlafen, polterte sie gegen eine hohe Säule und verstauchte sich ihr linkes Ohr. Sie schrie so laut, dass alle anderen Mäuse sofort herbeigerannt kamen. Ganz erstaunt betrachteten sie dieses seltsame Ding, dass sie zuvor noch nie gesehen hatten. Es war ganz klar, dass die arme Maus voll dagegen gestossen war, denn es hatte die Farbe des Waldes. Neugierig untersuchten sie den „schwebenden Holzstamm“ nach Zeichen, Knöpfen, Schlaufen oder Anderem, welche ihnen helfen könnten, das Geheimnis um diesen Gegenstand zu lüften. Tatsächlich fand eine der Mäuse ein kleines Loch an der runden Unterseite und wollte schon neugierig sein Auge ganz nahe daranlegen, da machte es tropf, tropf, tropf. Drei Wassertropfen fielen aus dem Loch ihm genau ins Auge und er konnte für einen Moment nichts sehen.
3-2-1…eine andere Maus entdeckte, dass der obere Teil beweglich war und wie ein Deckel abgezogen werden konnte. Mit vereinigten Kräften schoben die Mäuse die Kappe nach oben bis sie endlich zu Boden fiel. Sogleich wollten alle wissen was der Deckel zugedeckt hatte. Die vorwitzigste Maus kletterte hoch und steckte ihr spitzes Gesicht in das Loch. „Das ist eine Röhre, da geht es tief hinunter“. Lange schaute sie in das dunkle unendlich Tiefe hinein und schien benommen ja sogar hypnotisiert. Plötzlich kippt die Maus wie ein gefällter Baum kopfüber in das Loch. Bei den gut gepolsterten Lenden (sie ass sehr gerne) blieb sie stecken und zappelte mit den Hinterbeinen, die noch herausragten. Aus dem Innern der Röhre war ein dumpfes „Hilfe“ zu hören. Eilig kletterten 2 der kräftigsten Mäuse hoch und zogen die Steckengebliebene heraus. Sie hatten so viel Schwung, dass alle drei im Bogen erst in einen Busch und danach auf den Boden flogen. Die zwei Helfer schüttelten sich kurz und standen wieder auf, doch der soeben Gerettete lag unbeweglich am Boden. Die schwarzen Knopfaugen quollen aus ihren Höhlen, die feine Nase war kreideweiss, die Schnauzhaare krumm. „ Schatz, mein Schatz, mein Sch…aaaa…tzzzzz“, flüsterte sie. „Was ist los, was sagst du?“ fragen die anderen. Doch mehr war aus ihr nicht herauszubekommen. Immer wieder sagt sie dieselben zwei Worte: „m e i n S c h a t z ! “
Die Mäuse berieten, was sie unternehmen konnten um an diesen Schatz zu kommen, der wohl da tief in der Röhre versteckt sein musste. Eine wollte einen Kran bauen um den Schatz zu heben, die andere schlug vor, einen starken Magneten an der langen Kette des Kranes zu befestigen, weil eine Schatzkiste oft aus Metall ist. Das probierten die Mäuse aus, jedoch ohne Erfolg. Der Schatz war nicht magnetisch. Da sie nun schon Kran und Kette herbeigeschleppt hatten, hängten sie eine kleine Videokamera an, um herauszufinden, was da unten genau war. Die Bilder der Kamera zeigten eine nass-feuchte Umgebung. – Und, tatsächlich da war etwas eingeschlossen in einem durchsichtigen Behältnis mit fest verschraubtem Deckel! Unter dem Schatz konnte man ganz knapp kleine weisse zusammengepresste Flocken sehen. Was das wohl sein könnte? Nun eine Maus würde damit ihr Nest im Winter gegen Kälte isolieren.
Die Mäuse wussten nicht mehr weiter und waren deprimiert.
„Montiert die Röhre ab, zerstört sie, dreht sie auf den Kopf, noch besser sprengt sie in die Luft, schlitzt sie auf, weg mit dem blöden Ding“, schrie plötzlich die Maus mit dem schmerzenden, verstauchten linken Ohr! Sie war bis jetzt ganz still im Laub gelegen und hatte diesem Mäusetheater zugeschaut!
„Nein, mein Schatz, mein Schatz, der darf nicht zerstört werden, nein bitte nicht….“, konterte die noch immer beduselte Maus nebenan.
Alle standen sie da, mit betrübten, enttäuschten Gesichtern. Eine der Mäuse hatte aber bis jetzt noch kaum etwas gesagt. Sie war die älteste und weiseste der Gruppe. Sie wusste viel und hatte in ihren jungen Jahren viele Abenteuer durchstanden. Sie war sozusagen der Mäuse Indiana-Jones im Ruhestand. Sie erklärte also: „Diesen Schatz können wir nicht mit Gewalt heben! Da brauchen wir Köpfchen! Wir müssen die Fakten zusammentragen: Was wissen wir über den Schatz? Was ist alles in unmittelbarer Nähe zu finden, was uns helfen könnte? Welche Dinge sind bereits vorhanden, die wir nicht erst besorgen müssen? Könnte die Natur, ein Naturgesetz (Physik) von Nutzen sein?“
… und tatsächlich - die Mäuse haben es geschafft, den Schatz zu heben!
-Parkplatz für 4-Räder bei 47°06.811 / 007°16.330. Ab da zu Fuss (absolutes Fahrverbot) via Familiengärten dem Wanderweg folgen.
-Mit dem Fahrrad ist die Zufahrt von Port oder Aegerten durch den Wald möglich.
-Bei Schiessbetrieb im Spärs Port ist die Zufahrt für Autos nur bis zum Schützenhaus und von da zu Fuss, für Velos der Aare entlang und dann rechts zum Parkplatz möglich.
Additional Hints
(Decrypt)
Qnf Fpuybff trug 3-2-1 nhs.
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