Bildstöcke oder Betsäulen genannt, sind Denksäulen, die vor allem an Wegen und Wegkreuzungen zur Andachtsverrichtung, zur Erinnerung an Verstorbene, als Sühnemal oder zum Dank für eine erloschene Pestepidemie bzw. auf Grund eines Gelöbnisses errichtet wurden. Die meisten Bildstöcke stellen Schutzbefohlenheiten oder einen oder mehrere Heilige dar.
Dieser Bildstock wird weißes Kreuz genannt und beinhaltet eine Marienstatue.
Das Wegkreuz steht auf einer hohen, steilen Böschung am Güterweg nach Oggau. Sein Postament ist eines der mächtigsten aller Bildstöcke in St. Margarethen. Darauf ein abgeschrägter quadratischer Pfeiler mit poriflierter Tragplatte. Oben auf, ein nach vorne geöffneter Tabernakel mit Rundbogen. Darin befindet sich eine Marienstatue und darüber ein Pyramidenhelm mit griechischem Kreuz.
Der Bildstock hat keine Inschrift.
Es lassen sich auch keine Hinweise auf den Stifter oder Errichter finden.
Erbaut wurde er um 1650, renoviert im Jahre 1848 und ein weiteres Mal im Jahre 1984 von Johann Puschitz.