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Zeugen einer dunklen Zeit (LPC)

A cache by Moliva und Elfentanz Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 3/24/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache liegt an einer geschichtsträchtigen Stelle.
Es sind die Überreste einer von drei 20 mm Flackstellungen, die alle in Sichtweite voneinander angelegt wurden um den Hohner Flugplatz zu verteidigen.

ACHTUNG!! ACHTUNG !!
Um zum neuen Versteck der Dose zu gelangen, kommt man eventuell Stacheldraht recht nah. Bitte vorsichtig sein! Danke.

Aus der Dorfchronik von Hohn konnte ich folgendes in Erfahrung bringen:

Anfang August 1939 beschloß man in Berlin den Bau eines Flugplatzes in Hohn und schon zwei Monate später wurde mit den Arbeiten begonnen.

Dazu wurden 1200 Mann eines Bau-Battalions, die zu Fuß von Rendsburg nach Hohn laufen mußten und über 1000 Zivilisten herangezogen. Sie wurden in Baracken des Reichsarbeitsdienstes und in der Schule untergebracht. Unterricht gab es dann nicht mehr.

Um den Flugplatz bei feindlichen Luftangriffen zu schützen, wurden bei Julianenebene von Januar bis Juli 1940 sechs 20 mm Flackstellungen und Unterkünfte gebaut.
Es gab diverse Probleme dabei zu überwinden, denn der erste Kriegswinter war sehr kalt (noch im Februar bis unter -30 Grad) und das Gelände war mit 2,50 Metern Moorschicht bedeckt.
Damit die Gebäude nicht einfach im Moor versinken, wurden sie deshalb auf Stahlrohrpfählen von 40 cm Durchmesser gebaut. Was für ein Aufwand.

Nach der Kapitulation besetzten die Engländer alle militärischen und öffentlichen Gebäude. Allerdings ohne Gerätschaften, denn die hatte man incl. der Flugzeuge noch vorher in Brand gesteckt.

Dann schwappte eine Flüchtlingswelle über das Dorf. In den Baracken und Notunterkünften, in denen zu Anfang des Krieges die Bauarbeiter schliefen, lebten jetzt (1946) 3538 Flüchtlinge und Vertriebene. Die Einwohnerzahl von Hohn betrug zu der Zeit 1145.

Der Flugplatz wurde nach dem Krieg von den Engländern gesprengt und die Betonbrocken als Befestigungsmaterial für Wege und Dämme an die Bauern für 10 Pfennig/m³ verkauft.

Auch die Flackstellungen bei Julianenebene wurde gesprengt. In den dazugehörigen Unterkünften lebten aber noch bis 1951 Flüchtlinge.

In der Dorfchronik stehen noch viele weitere Geschichten und Geschichte über den Flugplatz und die Umgebung von Hohn.
Wer sich dafür interssiert, kann sich diese Bücher gern im Amt Hohn ansehen und bei Interesse auch käuflich erwerben.

Danksagungen:

Ein herzliches Danke an Herrn Trollwitz, der mir von diesen Bunkern erzählt hat und den ich so lange genervt habe, bis er sie mir endlich zeigte.

Danke weiterhin an meinen Onkel Karl Heinz aus Braunschweig, der damals auch als einer der vielen Flüchtlinge nach Hohn kam und der mir aus erster Hand einiges zu den Bunkern und Grundmauerresten in der Umgebung erzählen konnte.

Und ein ganz besonders liebes Dankeschön geht an Oma Trollwitz, die mir ihr Exemplar der Hohner Dorfchronik für die Recherche zur Verfügung gestellt hat.

Der Cache ist eine Lock-und-Lock-Dose.

Inhalt:
Logbuch und Stift

Zum Tauschen:
Bärchensticker
Bandspleißer
Feuerwehrauto
Moosgummisticker
Petling
2 Bilderrahmen
Und natürlich einem Sack Diamanten für den Erstfinden.

Viel Spaß beim Suchen und Finden.

Additional Hints (No hints available.)



 

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