Unter den Augen der Macht Traditional Cache
LeCroupier: Hallo GWTec,
da hier seit Monaten keinen Geocache mehr zu finden ist, archiviere ich jetzt dieses Listing endgültig. Somit taucht dieser Cache auch nicht mehr in der Liste der zu findenden Geocaches auf und blockiert auch keine neuen Caches in dieser Gegend.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache verstecken möchtest, kannst du dafür selbstverständlich ein neues Listing anlegen und dieses zur Überprüfung einreichen.
Viele Grüße,
LeCroupier
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Unter den Augen der Macht
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Fliegerhorst Nörvenich
Mit Beginn des Kalten Krieges war klar, dass die ab 1945 in der Britischen Besatzungszone stationierte British Air Force of Occupation längerfristig auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bleiben würde. Die RAF stützte sich in den ersten Jahren nach Kriegsende hauptsächlich auf ehemalige Fliegerhorste der früheren Luftwaffe, von denen einige nur wenige Flugminuten vom „Eisernen Vorhang" in der Mitte Europas entfernt waren.
Man beschloss, die Flugzeuge daher möglichst weit von der innerdeutschen Grenze entfernt zu stationieren. So wurde zu Beginn des Jahres 1952 bekannt, dass im Nörvenicher Wald ein Flugplatz für die RAF gebaut werden sollte. Bürger aus den umliegenden Orten in den damaligen Kreisen Bergheim, Düren und Euskirchen bildeten daraufhin einen Heimatausschuss, der sich vehement gegen den Flugplatz wehrte. Trotzdem bot die nordrhein-westfälische Landesregierung der Bundesregierung das Gelände am 11. Juni 1952 zum Kauf an. Am 2. September 1952 begann ein 50 Mann starker Vermessungstrupp mit den Vermessungsarbeiten. Nach kleineren Vorarbeiten wurde am 15. Juni 1953 mit dem Fliegerhorstbau offiziell begonnen. Am 1. Juli 1953 zogen etwa 700 Menschen mit schwarzen Fahnen durch Bonn und protestierten gegen den Bau. Trotzdem begannen am 15. Juli 1953 insgesamt 70 bayerische Holzfäller mit den Rodungsarbeiten.
Im August 1954 landeten die ersten britischen Strahlflugzeuge in Nörvenich. Bereits im Dezember 1955 übergab die RAF Germany den Flugplatz an den Bundesminister der Verteidigung. Am 8. Dezember 1955 wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes eine Verwaltungsstelle für die 1. Luftwaffen-Lehrkompanie der kurz zuvor gegründeten Bundeswehr errichtet. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde der bundesdeutschen Luftwaffe. Wenige Tage später trafen die ersten 13 Bundeswehrsoldaten in Nörvenich ein. Nach der ersten Vereidigung von Bundeswehrsoldaten am 12. November 1955 in der Krahnenberg-Kaserne von Andernach fand in Nörvenich mit Bundesverteidigungsminister Theodor Blank am 2. Januar 1956 die zweite Veranstaltung dieser Art in der Bundesrepublik statt.
Am 13. Januar 1958 um 15:50 Uhr landete die erste deutsche Maschine mit Kommandeur Major Barkhorn auf dem Fliegerhorst Nörvenich.
Am 20. Juni 1958 stellte der Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß das Jagdbombergeschwader 31 (JaboG 31) mit 50 Republic F-84 offiziell in Dienst. Das JaboG 31 erhielt im April 1961 von Josef Kammhuber, dem damaligen Generalinspekteur der Luftwaffe, den Traditionsnamen „Boelcke".
Seit Januar 1959 war das Geschwader als erster Einsatzverband der Luftwaffe der NATO unterstellt.
Im Herbst 1961 war Nörvenich der erste Fliegerhorst der Luftwaffe, auf dem der Lockheed F-104 G „Starfighter" stationiert wurde. Das letzte Flugzeug dieses Typs verließ am 30. April 1983 den Fliegerhorst. Der erste „Tornado" (Panavia PA 200) startete im Juli 1983. In den folgenden fast drei Jahrzehnten wurden mit dem Tornado ca. 112.000 Flüge mit etwa 176.000 Flugstunden durchgeführt; 21 mal waren Piloten in Kanada zur Tiefflugausbildung auf der CFB Goose Bay. Der Tornado wurde offiziell am 25. Juni 2010 ausgemustert. Bis dahin fanden bei Unfällen mit diesem Typ sechs Piloten den Tod. Der letzte Tornado mit dem „Boelcke-Wappen" startete am 15. Juli 2010 von Nörvenich Richtung Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Rund 150 Millionen Euro wurden in Nörvenich im Zuge der Umstellung auf den Eurofighter bereits investiert. Im voll funktionsfähigen Eurofighter-Simulator bereiten sich Tornado-Piloten auf ihre Umschulung auf das neue Waffensystem vor.
Auf dem Fliegerhorst Nörvenich waren zeitweilig in einem inneren Sperrbereich, der nur von US-Soldaten betreten werden durfte, US-Kernwaffen und auch die dazugehörigen Trägersysteme, z. B. Pershing-Raketen gelagert. 20 Kernwaffen wurden 1995 auf die Ramstein Air Base verlagert. Der innere Sperrbereich mit hohen Wachtürmen ist noch heute von außerhalb zu sehen.
Additional Hints
(Decrypt)
Vfg va pn. 2z uöur haq vfg avpug nz Mnha
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