Skip to content

Deidesheimer Stadtrundgang Multi-Cache

This cache has been archived.

Eulili: Hallo Mandelgarten,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

Eulili
Volunteer Geocaching.com Reviewer

More
Hidden : 3/20/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   large (large)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Wichtig! Bitte den existentiellen Hinweis am Beginn des Listings lesen! Wer den Hinweis nicht versteht, sollte den Stadtrundgang nicht absolvieren. Er könnte am Final geistig überfordert sein.


Deidesheimer Stadtrundgang



Existentieller Hinweis:
Sicher kennt jeder von Euch die berühmten Hinweise aus Klettercaches, dass man sich nur das zutrauen sollte, wozu man sich in der Lage fühlt und jeder den jeweiligen Cache auf eigene Gefahr absolviert.
Dies gilt nicht nur für Klettercaches! Wer sich nicht sicher ist, dass er in der Lage ist, eine Clip&Close-Dose korrekt zu verschliessen, sollte von diesem Cache Abstand nehmen. Auch diejenigen Cacher, die nicht wissen, wie man einen Stein auf eine Cachebox legt, um diese zu tarnen, sollten an dieser Stelle gewarnt sein: diese Fähigkeiten werden Euch am Final abverlangt. Also denkt bitte daran:

Überschätzt nicht Eure Fähigkeiten!


Die Stationen dieses Multis führen Euch zu einigen Sehenswürdigkeiten der Stadt Deidesheim. Die Reihenfolge, in der Ihr diese Stationen absolviert, ist Euch überlassen. Findet an den Stationen die zugehörigen Bilder und ermittelt mit den entsprechenden Zahlen am Schluss die Koordinaten für das Final.

ACHTUNG: Die Stationen C und D sind nicht während der Dunkelheit machbar.

Station A:
Der Geissbockbrunnen am Stadtplatz - N 49° 24.455 E 008° 11.433.
"Seit urfürdenklichen Zeiten" dürfen die Lambrechter ihr Vieh im Deidesheimer Stadtwald weiden. So steht es in einer Urkunde aus dem Jahr 1404, in der die alljährliche Lieferung eines Geissbockes als Gegenwert für diese Weiderechte erwähnt wird. Dieser Tributbock musste vom jüngsten Bürger der Stadt Lambrechtam Dienstag nach Pfingsten zum Aufgang der Sonne an einem Ring, der am Deidesheimer Rathaus angebracht war, angebunden werden.
Auch heute wird Jahr für Jahr ein Bock durch die "jüngsten Bürger" der Stadt Lambrecht nach Deidesheim gebracht. Wer sich nun, wundert, dass man Kinder mit dieser Aufgabe betraut, dem sei folgendes gesagt:
Bürger wurde man zur damaligen Zeit nicht durch Geburt und Wohnsitz in einer Stadt oder Gemeinde, sondern durch den Erwerb der Bürgerrechte. Seit dem Wegfall der Ständeordnung wird der Bock "durch das letzte Brautpaar" überbracht.
Heute stellt die Geissbockversteigerung eine der größten Attraktionen der Region dar.
1985 schuf Prof. Gernot Rumpf, ein pfälzischer Bildhauer, diesen Brunnen. Hier wird auf amüsante Weise die Geissbockgeschichte dargestellt.
Anfang März 2012 versuchten Unbekannte in einer Nacht- und Nebelaktion zwei der auf dem Brunnenrand aufgestellten Ziegen zu entwenden.

Station B:
Ehemalige Synagoge - N 49° 24.481 E 008° 11.323.
Das Gebäude wurde 1852 von der jüdischen Gemeinde erbaut, nachdem der bisherige Gebetssaal wegen Baufälligkeit nicht mehr genutzt werden konnte. Als sich die Gemeinde wegen schwindender Mitgliederzahlen 1936 aufgelöst hatte, wurde der Bau profaniert und jahrelang als Lagerhalle genutzt und 1992 von der Stadt Deidesheim erworben. Von 1996 - 2004 fand eine komplette Restaurierung des Gebäudes statt.
Heute finden hier kulturelle Veranstalltungen, wie Konzerte und Ausstellungen, statt.

Station C (siehe Hint):
Ehemals Fürtsbischöfliches Schloss - N 49° 24.488 E 008° 11.327.
Die lange und wechselvolle Geschichte dieses Bauwerks geht bis ins 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Die damaligen Fürstbischöfe von Speyer, zu deren Besitz Deidesheim lange Zeit gehörte, liessen an dieser Stelle eine Anlage errichten, die sowohl dem Schutz ihres Besitzes als auch der zentralen Verwaltung ihrer Güter im nördlichen Teil des Speyerer Hochstifts diente. Gleichzeitig nutzten die Fürstbischöfe das Schloss aber auch als Sommerresidenz.
Seit 1804 befindet sich das Anwesen im Besitz der Familie Kern, die in den ehrwürdigen Räumen ein Restaurant betreibt.

Station D:
"Turmschreiber" - N 49° 24.536 E 008° 11.256.
Im Schlosspark, dem früheren Schlossgraben, der noch bis 1739 mit Wasser gefüllt war, findet sich ein alter Turm, der früher zur Stadtmauer gehörte. Seit 1978 lädt die Stiftung zur Förderung der Literatur in der Pfalz im Turnus von einem bis fünf Jahren bekannte Literaten nach Deidesheim ein, damit sie hier „pfalzbezogen“ schreiben. Die Früchte ihrer Arbeit werden anschließend publiziert. Weil die Literaten, wenigstens symbolisch, während ihres Schaffens in diesem kleinen Türmchen im Schlosspark des früheren Deidesheimer Schlosses residieren, werden sie als Turmschreiber bezeichnet. Als Entlohnung für ihr Schaffen erhalten sie ein Stipendium in Höhe von 7.500 Euro sowie einen freien Aufenthalt in Deidesheim für die Dauer von vier Wochen und drei Flaschen „Deputatwein“ pro Tag. Jeder Turmschreiber wird automatisch Rebstockpächter im „Promi-Weinberg“ des Deidesheimer Paradiesgartens.

Station E:
Marktplatz - N 49° 24.482 E 008° 11.253.
Der Andreasbrunnen auf dem Historischen Marktplatz von Deidesheim wurde im Jahr 1851 von Ludwig Andreas Jordan und seinen Verwandten zum Andenken an dessen Vater Andreas Jordan (1775 - 1848) gestiftet. Andreas Jordan war Weingutsbesitzer und ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt. Der Jordan'sche Familienbesitz wurde durch Verheiratung der Kinder aufgeteilt und bestand danach in den drei Weingütern Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl und Dr. Deinhard (heute von Winning) fort. Der Brunnen ist denkmalgeschützt und wurde in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert. Insbesondere die Beleuchtung des Brunnens wurde auf den neuesten Stand gebracht.
Der dem Stil der italienischen Renaissance nachempfundene Brunnen wurde von der Gienanthschen Hütte zu Eisenberg hergestellt und zählt zu den bemerkenswertesten Zeugnissen des pfälzischen Eisengusses.

Ebenfalls am Marktplatz findet Ihr die katholische Pfarrkirche St. Ulrich. Sie wurde zwischen 1440 und 1480 errichtet und enthält Heiligenfiguren von 1480, ein spätgotisches Glasgemälde sowie ein neugotisches Chorgestühl.

Geht man die kleine Treppe zwischen Kirche und Museum für Weinkultur hoch, gelangt man zum Beinhaus, heute eine Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Dieses gebäude ist als einzigartiger Bau seiner Art in der Pfalz bedeutsam. Er beherbergt in seinem Inneren Grabdenkmäler und ein Steinkreuz aus dem 15. Jahrhundert.

Station F:
Historisches Rathaus / Kanne - N 49° 24.465 E 008° 11.235.
Hier vor dem historischen Rathaus aus dem 16. Jahrhundert findet alljährlich an Pfingstdienstag die traditionelle Geissbockversteigerung statt. Wer um 18 Uhr mit dem letzten Schlag der großen Glocke der benachbarten Pfarrkirche das Höchstgebot abgibt, erhält den Zuschlag. Die Freitreppe zum Rathaus wird von einem Baldachin gekrönt, 1912 geschaffene Glasmalereien zeigen u.a. Wappen in Deidesheim ansässiger Familien. Das Rathaus beherbergt neben dem Standesamt in stilvollen historischen Räumen auch das Museum für Weinkultur. Hier wird über den Einfluss des Weins auf Geschichte, Kunst, Kultur und Leben der Menschen in unserer Region berichtet.

Wer am Pfingstdienstag im gegenüberliegenden Gasthaus "Zur Kanne" einen Platz am Fenster des 1 Stockwerks ergattern kann (Beziehungen muss man schon haben), hat den besten Blick auf die Geissbockversteigerung. Die Kanne ist das älteste Gasthaus an der Weinstrasse und stammt aus dem 12 Jahrhundert.

Direkt neben dem Gasthaus zur Kanne befindet sich das Deutsche Film- und Fototechnikmuseum. Auf über 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden mehr als 5000 Exponate aus der Geschichte der audio-visuellen Kommunikationstechnik der vergangenen 170 Jahre gezeigt. Es gehört somit wohl zu den bedeutendsten Museen seiner Art in Europa.

Nur wenige Meter südlich befindet sich das Spital, eine Stiftung des kinder- und erbenlosen Deidesheimer Ritter Nikolaus von Böhl aus dem Jahr 1494.

Finale:
Habt Ihr die Bilder den einzelnen Stationen zuordnen können? Dann wisst Ihr jetz ja auch, welche Bilder zu welchen Stationen gehören.
Berechnet die Finalkoordinaten wie folgt:

N49° 24.B+D+E
E008°11.A+C+F


Additional Hints (Decrypt)

[Stage C]Dhrefhzzr na Fgntr P vfg AVPUG 9!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)