Zur Begriffsbestimmung
Ein Bildstock, in Österreich und Bayern auch als Marterl oder Marter, Materle, Materla, Wegstock oder Kreuz bezeichnet, in der Schweiz als Helgenstöckli, ist ein religiöses Kleindenkmal.
In den Alpenländern ist die Errichtung und Pflege von Bildstöcken und Marterln eine weitverbreitete Form der Volksfrömmigkeit. Die Motivation ist jener bei Wegkreuzen ähnlich - als Anstoß zur religiösen Meditation unterwegs, als Zeichen der Dankbarkeit für überstandene Gefahren oder Seuchen, bzw. zur Erinnerung an besondere Unglücksfälle oder an bedeutende Personen.
Wozu diese Serie?
Sie soll dazu dienen, Informationen zu sammeln und dann hier bereitzustellen - wie oft sieht man Marterln am Wegesrand, wo niemand weiss, wer sie errichtet hat und was der Hintergrund dafür war - daher der Aufruf: Wer mit Informationen zu den hier präsentierten Marterln dienen kann, möge mir diese bitte zukommen lassen - sie werden dann umgehend unter der Rubrik "Zur Geschichte" veröffentlicht...
Zur Geschichte

Die heute existierende kleine Holzkapelle wurde im Jahre 1901 von der Familie Kühberger erbaut, deren Gehöft die Straße bergwärts am Fuße der Hochalm liegt. Der schöne Jesus am Kreuz stammt aus der Mareiner Gegend und wurde nach einem Brand hierher verkauft. Vor 1901 stand an der selben Stelle schon ein älteres Wegkreuz, auch Türkenkreuz genannt, das an die wundersame Rettung der Abtei Seckau vor den herannahenden Türken erinnern sollte. Letztere hatten vor, die befestigte Abtei von diesem hochgelegenen Terrain aus zu beschießen, ein plötzlich aufkommender Nebel soll dies jedoch nachhaltig verhindert haben. Heutzutage finden hier Herz-Jesu-Andachten statt.
Heute ist dieses Kreuz auch als Schussbauernkreuz bekannt.
Vielen Dank an styrian-panther, der auch hier diese Informationen liefern konnte!
Zum Cache
Der Cache ist eine übliche Lock&Lock Dose der Größe "Small" und bietet Platz für kleinere Tauschgegenstände. Viel Spass bei der Suche!
