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Steinbruch Gebhardshagen EarthCache

Hidden : 4/1/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Hier möchte ich euch den Steinbruch in Salzgitter Gebhardshagen vorstellen. Parken könnt ihr am Schützenhaus, dort gegenüber befindet sich der Steinbruch, in dem auch die Möglichkeit besteht zu grillen. Wer mir die Antworten geschickt hat darf sofort loggen. Sollte es Probleme geben werde ich mich melden.

 Steinbruch Gebhardshagen

 

Der Steinbruch liegt westlich von Gebhardshagen nahe der Glückaufhalle und den Sportstätten. Der Aufschluß zeigt graue und gelbliche Kalksteine des unteren Muschelkalks (Jena-Formation). Es handelt sich um Sedimente der mittleren Trias, die vor etwa 240 Millionen Jahren vor heute gebildet wurden. Trias bedeutet „Das Dreigeteilte“, weil dieser Zeitabschnitt der Erdgeschichte vom Jüngeren zum Älteren in Keuper, Muschelkalk und Buntsandstein unterteilt werden kann.

Regionalgeologisch liegt dieser Steinbruch auf der Westflanke des Salzgitter Sattels. Die gesamte Gesteinsabfolge fällt steil in Richtung Westen ein. Die Schichtfolge reicht von der unteren Terebratelbank im Hangenden bis zum Grenzdolomit an der Grenze zum Buntsandstein. Abgelagert wurden die Sedimente in recht flachem Meerwasser, z.T. In Watt-ähnlichem Milieu mit Prielen. Das Klima war wärmer als heute, insgesamt subtropisch bis tropisch.

 

Die dort genannten Horizonte sind mit etwas Ausdauer gut im Aufschluß auszumachen. Als Terebratelbänke bezeichnet man zwei Lagen im höheren Unteren Muschelkalk, die u.a. viele Klappen von Armfüßlern (=Brachiopoden) beinhalten. Früher nannte man diese Fossilien Terebratula, nach moderner Nomenklatur gehören sie zur Gattung Coenothyris. Schaumkalk ist ein heller, rauher, etwas körniger und dolomitischer Kalk, der aufgrund seiner Festigkeit gern als Werkstein abgebaut wurde. Ein Oolith besteht aus kleinen, kugeligen konzentrisch-schaligen Partikeln, den sogenannten Ooiden, die sich um einen Kern in bewegtem, warmen und übersalzenem Wasser bildeten. Unter einem Tempestit versteht man ein Gestein, das an ein Konglomerat erinnert. Es ist aus ehemals weicheren Schlammgeröllen aufgebaut, die von der sturmgepeitschten See aus bereits abgelagerten Sedimenten herausgerissen, gerundet und wieder abgesetzt wurden. Es gibt eine reiche Ichnofauna (Spurenfossilien wie Rhizocorallium etc), Bivalven (Muscheln z.B. Hoernesia, Myophoria), Gastropoden (Schnecken) sowie Cephalopoden (z.B. Beneckeia buchi).

Beneckeia buchi ist ein kleiner Ammonit mit der für die Triaszeit charakteristischen ceratitischen Lobenlinie. In einer verttikal begrenzten Lage findet man z.T. Auch mehrere Gehäuse auf Schichtflächen im oberen Unteren Wellenkalk.

 

Quelle: Römer und Pelizaeus -Museum Hildesheim Geozentrum Hannover

 

Nun zu den Aufgaben:

 

  1. Schön wäre ein Foto von dir an dem Schild am Eingang (bitte nicht den Steinbruch direkt wegen der Lösungen), ist aber kein Muß.

  2. Etwas Oberhalb des Geröll befindet sich eine Höhle im Gestein. Schätze die Höhe in der Felswand, ab Geröllgrenze.

  3. Schätze die Gesamthöhe des sichtbaren Aufschluß ohne Geröll.

  4. In welchem Winkel verlaufen die Schichten?

  5. Welchen Farbverlauf zeigt der Steinbruch von links nach rechts?

  6. Beschreibe bitte kurz mit eigenen Worten die Beschaffenheit des gelben Kalksteins (Bruchverhalten, Struktur).

 

Wie auf dem Schild schon zu erkennen ist. Bitte klettert nicht im Steinbruch herum, es besteht Lebensgefahr.

Es handelt sich bei dem Steinbruch nicht um ein Naturschutzobjekt, laßt aber bitte trotzdem die nötige Umsicht walten.

 

Danke.

 

Additional Hints (No hints available.)

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