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Ems-Aue EarthCache

Hidden : 4/30/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Die Ems-Aue ist ein Naturschutzgebiet.
Bitte verhaltet euch entsprechend. Ihr müsst die Wege nicht verlassen.

Ems-Aue





Auenböden sind Lebensräume, die geprägt sind vom ständigen Wechsel zwischen Trockenheit und Überflutung.

Sie bilden die Klasse A der Deutschen Bodensystematik und befinden sich in der Abteilung der grundwasserbeeinflussten Böden. Zu ihnen gehören die Auenböden, Gleye, Marschen und Strandböden. (Quelle: Wikipedia --> Grundwasserböden)

Auenböden finden sich in den Tälern von Flüssen. Viele Flussauen der Nordhalbkugel sind nach der letzten Eiszeit durch das Schmelzwasser entstanden. Man findet in der Flussaue Sedimente, wie Sande und Kiese, aber vorwiegend Auenlehme, die zur Bildung der typischen Auenböden geführt haben.

Auenböden sind in drei Schichten aufgeteilt. Die oberste Schicht, der Oberbodenhorizont, besteht aus Humus. Das Ausgangsmaterial besteht aus den vom Fluss mitgeführten fluvialen Sedimenten, wie Sande, Kiese und Lehme. Die unterste Schicht, der grundwasserbeeinflusste Horizont, beginnt unterhalb von 80 cm und liegt bei Auenböden, wie auch bei Gleyen ganzjähring unterhalb des Grundwasserspiegels.

Am Uferabbruch ist die oberste gut bewachsene Humusschicht zu sehen.
Darunter das Ausgangsmaterial aus den vom Fluss mitgeführten Sedimenten.

Im Bereich der Emsaue werden hauptsächlich Sande mitgeführt und abgelagert. Wird die oberste Schicht bei Uferabbrüchen weggeschwemmt, so entsteht ein Bild von einem "Sandstrand". Der in feuchtem Zustand klumpt und trocken sehr puderig ist.

Im Gegensatz zu Auenböden entstehen Gleye bei oberflächennahem Grundwasser. Während der grundwasserbeeinflusste Horizont bei Auenböden erst bei ca. 80 cm beginnt, liegt er bei Gleyen bei ca. 40 cm.

Grundwasserbeeinflusste Böden an der nordwestdeutschen Küste und Flüssen nennt man Marsche. Ausgang aller Marsche ist das Watt, welches allmählich verlandet ist.

Strandböden bestehen aus reinem Sand und sind an der Nordsee- und Ostseeküste zu finden.
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Auen schaffen ständig neue Lebensräume für Pioniere unter den Pflanzen und Tieren. Das bewegte Wasser versorgt den überfluteten Boden selbst in der Vegetationsperiode ausreichend mit Sauerstoff. Die Oberflächenstrukturen und Lebensraumbedingungen werden vorrangig vom Fluss bestimmt. Durch den Wechsel von Überflutung und Trockenfallen sind Auen sehr dynamische Lebensräume mit unterschiedlichsten Standortbedingungen, die mosaikartig untereinander verzahnt sind. Auenökosysteme beherbergen eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf engstem Raum. (Quelle: Wikipedia --> Flussaue)



Die Emsauen wurden im Jahr 2011 bis Frühjahr 2012 umgebaut und naturnah gestaltet.

Maßnahmen bei diesem Projekt waren:
  • Ausbau des Wegenetzes
  • Anlage eines Steges
  • Einrichtung von Infoplattformen
  • Schaffung von Verweilpunkten
  • Anlage von Mulden und Blänken
  • Bepflanzung und Beweidung
  • Uferabflachung

Im Frühjahr 2012 wurde das Projekt „Emsaue ganz nah“ abgeschlossen und am 29.04.2012 offiziell neu eröffnet.



Die Fragen zu diesem Earthcache:

Bei den "Auen-Blicken" (S1) findet ihr eine Infotafel.
  1. Was wird hier extensiv bewirtschaftet, um die Auenlandschaft zu erhalten?
  2. Es wäre schön, wenn ihr ein Foto von euch oder eurem GPS mit dem "Bilderrahmen" im Hintergrund machen könntet.
Bei der Rast-Plattform (S2) findet ihr eine Infotafel zum Thema Auen.
  1. Was macht die Ems einzigartig in Mitteleuropa?
  2. Wie groß ist das größte Auen-Schutzgebiet in NRW?
Gehe zu den Hochwasser-Marken (S3).
  1. Wann war laut "Wasserstandanzeiger" der höchste Wasserstand?
Am Relax-Ufer (S4) findest du die Antwort auf folgende Frage:
  1. Um die Emsaue mit ihrem Auenboden wieder naturnah zu gestalten, wurden Rückbaumaßnahmen durchgeführt. Was wurde oberhalb dieses Standortes auf einer Länge von 400 m entfernt?
Am Uferabbruch (S5) findest du die Antwort auf folgende Frage:
  1. Welche Bodenschicht sieht man hier unter dem Oberbodenhorizont (Humus)?
    a) Den Sand der darunter liegenden Ausgangsschicht
    oder
    b) Gesteinsschichten, die sich hier abgelagert haben.
  2. Welche Farbe hat diese Bodenschicht?
    a) hellgrau
    b) hellbraun
    c) anthrazit
    d) dunkelbraun
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Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden. Viel Spaß beim cachen und dem dazugehörigen Spaziergang.

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