1943 begann in Hildesheim die Zeit der Oberleitungsbusse. Bis dahin fuhren die Bürger mit Straßenbahnen und Omnibussen durch die Stadt. In den Kriegsjahren musste dringend Kraftstoff gespart werden, während Elektrizität noch ausreichend erzeugt werden konnte. So kam es dazu, dass in vielen Städten des Dritten Reiches die Obus-Linien entstanden.
In Hildesheim wurde zunächst die Strecke Hauptbahnhof – Hildesheimer Wald eingerichtet, um die vielen Berufstätigen zur den „Trillkewerken“ (Robert-Bosch) zu befördern. Nach dem Krieg wurde das Obus-Netz bis zur Marienburger Höhe ausgebaut. Das Ende der Hildesheimer Oberleitungsbusse kam Ende der 1960er Jahre durch damals noch günstige Spritpreise und mehrere Straßenbaumaßnahmen in der Stadt. (aus: Gerstenberg - Die Elektrische in Hildesheim)
Auf dem Bild seht ihr ein ehemaliges Umspannwerk, das die Oberleitungsbusse mit Strom versorgte.
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