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Muschelkalkaufschluss bei Eisdorf EarthCache

Hidden : 1/1/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Muschelkalkaufschluss bei Eisdorf

Limestone Formations near Eisdorf

 

Der Muschelkalk (Mittlere Trias) gehört nicht zu den Gesteinen der Harzscholle. Er ist dort seit dem Tertiär schon ab getragen. Westlich des Gittelder Grabens, der seine Einsenkung vermutlich der Auslaugung der im Untergrund ruhenden Zechsteinsalze verdankt, steht aber noch der Muschelkalk mit gut 100 m Mächtigkeit an. Dieser ist boden- und reliefbestimmend für den Höhenzug des Westerhöfer Waldes. Am Aufschluss, einem ehemaligen kleinen Steinbruch zur Gewinnung von Wegebaumaterial, steht der Untere Muschelkalk (Wellenkalk) in plattiger Ausbildung an. In der erhaltenen Steinbruchswand ist eine Schaumkalkbank sowie eine schwach über kippte Falte aufgeschlossen. Diese Falte mag ihre Ursache im Nachrutschen einer lokalen Muschelkalkplatte nach Osten hinein in den sich absenkenden Gittel der Graben haben. Den kleinen Steinbruch finden wir linker Hand am nach Westen aus Eisdorf herausführenden Roten Weg, dort wo rechter Hand am Waldrand Tische und Bänke zum Picknick einladen. Hier auf der Abraumhalde des ehemaligen Steinbruches hat sich eine interessante Flora der Halbtrockenrasen entwickelt.

The Muschelkalk rocks (Middle Triassic) do not belong to the Harz block. Triassic sediments there were already completely eroded by the end of the Tertiary. West of the graben structure of Gittelde, with its subterranean erosional depression, which is probably due to the dissolution of Zechstein salt, Muschelkalk deposits of about 100 m thickness are exposed. These deposits have determined soil and relief development in the hills of the Westerhöfer Forest. The exposure in a small old quarry for road construction material contains Lower Muschelkalk (Wellenkalk) lithologies with thin, plated limestones. In the wall of the quarry a layer of Schaumkalk and a slightly overturned fold can be recognized. This fold might be the result of eastward gliding process of a local Muschelkalk sheet into the subsiding Gittelder graben structure. The small quarry is located on the left-hand side of the “Roter Weg” road, which exits from Eisdorf in a westward direction. On the right-hand side of the road, tables and benches invite the visitor for a picnic.

Quelle/source: http://www.harzregion.de/geopark/1.html; http://www.harzregion.de/geopark/1_eng.html

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Begebt euch an die angegebenen Koordinaten, beantwortet die folgenden Fragen und schickt die Antworten/Bilder an

         .

Ihr dürft gleich loggen, wenn es Probleme gibt dann melden wir uns.

Schön wäre es, wenn ihr auch ein Bild von euch / eurem GPS und dem Aufschluss im Hintergrund hochladen würdet.

 

Fragen:

1. Zwischen welchen beiden Jahreszahlen auf dem Zeitstrahl liegt das „Fenster in der Zeitgeschichte“?

Begebt euch nun zum Aufschluss:

2. Weise anhand der hier vorliegenden Steine nach, dass es sich um Muschelkalk handelt. Sende uns deine Vermutungen und Beweise zu, gerne auch mit Bild.

Die Helden unter euch machen hierfür ein Experiment, was wie folgt aussehen kann:

 

Nimm dir ein erbsengroßes Krümelchen Muschelkalk  mit nach Hause und lege es eine halbe Stunde (länger schadet auch nicht) in den Saft einer frisch gepressten Zitrone oder in Essig ein.

Mache ein Foto vom Experiment. Was siehst du / hörst du (Ohr direkt dran halten - sehr leise) in den ersten Minuten, nachdem du den Stein in den Zitronensaft / Essig gegeben hast? Beschreibe (a) das Gesehene und (b) das Gehörte in einer Mail an uns.

 

To log this cache, answer the following questions and email us your answers.

If you want you can take a picture of you and your GPS device at the coordinates and upload it with the log.

You can log immediately. If there are any problems, we will send you a message.

 

Questions:

 

1. Between which two dates on the timeline, is the "window of time in history"?

Now head up to the decomposition:

2. Manner by the present stone after that it is limestone. Send us your guesses and evidence for.

 

Was ist Muschelkalk?

Muschelkalk entstand vor 215 -205 Mio. Jahren in einem Flachmeer aus Ablagerungen fossilienführender Kalke, die später verfestigt und zum Muschelkalk (im Sinne einer Gesteinseinheit) wurden. Namensgebend und teilweise gesteinsbildend sind die sind die muschelähnlichen Brachiopoden (Armfüßer).

In manchen Lagen sind sie sogar häufiger als die namensgebenden Muscheln. Sehr häufig sind in manchen Teilen des Muschelkalks auch Reste von Stachelhäutern, die sogar einzelnen Unterabteilungen des Muschelkalks ihren Namen gaben („Trochitenkalk“ bzw. heute Trochitenkalk-Formation, nach den Trochiten = Stielglieder von Seelilien).

What is limestone?

 Limestone originated before 215 -205 million years ago in a shallow sea deposits of fossils leading limestones, which later solidified and limestone (in the sense of a rock unit) were. Factor names and some rock-forming are the shell-like brachiopods. In some situations, they are even more common than the eponymous mussels. Very common in some parts of the limestoneand the remains of echinoderms, even the individual subdivisions of the limestone gave their names. ("Trochitenkalk" and today Trochitenkalk formation, according to the terms of crinoid stalk Trochiten =).


Quelle/source:  Infoheft Geopark Harz;http://coord.info/GC1VKEY

Wann entstand der Muschelkalk?

Am Ende der Zechsteinzeit, vor ca. 251 Mio. Jahren, während der Triaszeit wechselten sich im Germanischen Becken mehrfach Festland und Flachmeer ab. Eine ausgeprägte und sehr charakteristische Dreiteilung der Ablagerungen in Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper, die sich in Farben der Gesteine, der Fossilführung und den Gesteinsarten widerspiegelte, führte zu der Bezeichnung Trias.

When was the limestone?

 At the end of the permian, in front of about 251 million years ago during the Triassic period alternated several times in the Germanic Basin and shallow sea from the mainland. A distinct and very characteristic tripartite division of the deposits in sandstone, limestone and Keuper, which was reflected in the colors of the rocks, the fossils and rock types, led to the designation Triassic.

Happy Hunting wünschen

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