Woher das Zittauer Wasser kommt...
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Die Stadt Zittau ist bekannt für ihr besonders gutes Trinkwasser, welches aus verschiedenen Bereichen des Zittauer Gebirges kommt. Wir wollen uns heute der Quelle mit der ältesten Wasserfassung nähern – dort startet dann unsere „Wasserwanderung“. Weil es am Startpunkt keine Parkplätze gibt, empfehlen wir die Buslinie Nr? von Zittau aus zu nutzen und an der 13. Haltestelle auszusteigen. An den o.g. Koordinaten könnt ihr euer Auto abstellen und in den Bus umsteigen…
Vorarbeit:
Die Linie führt in den einzigen deutschen Ort, der auf der Südseite des Zittauer Gebirges liegt. Die Zufahrt über die Staatsstraße 133 ist über zwei verschiedene Pässe dorthin möglich. Der gesuchte Ort liegt an einer alten Handelsstraße nach Böhmen und wurde 1391 erstmals urkundlich erwähnt. 1691 wurde die barocke Dorfkirche erbaut und 1897 durch den Zittauer Baumeister Fritsche das erste Kurhaus. 1971 wurde der Ort „Staatlich anerkannter Erholungsort“.
Name der Quelle mit der ältesten Wasserfassung im Zittauer Gebirge: …..?
A= Anzahl der Buchstaben (ohne "Titel" davor!)
B= Stelle des Anfangsbuchstabens im Alphabet
Der gesuchte Ort heißt: …..?
C= Anzahl der Buchstaben
D= Stelle des letzten Buchstaben des Ortsnamens im Alphabet
Welche alte Handelsstraße führte durch diesen Ort nach Böhmen? ALTE … STRASSE
E= Stelle im Alphabet des Anfangsbuchstabens des Ortsnamens in der Straßenbezeichnung
Nummer der BusLinie, die euch von Zittau hier herauf fährt?
F= ? (Ihr steigt an der 13. Haltestelle aus!)
STAGE 1 Quelle
N50°5(E-F).(B*C*D-89)
E014°4E.(B*C*D+69)
Hier findet ihr neue Daten:
Die Brücke trägt eine Jahreszahl: …erbaut GHIJ
Kostet unbedingt mal von diesem leckeren Wasser! Die Quelle ist sehr bekannt und viele Leute füllen hier ihre Flaschen auf. Doch unser kleines Gebirge hat viele Quellen. In einer Karte entdeckte ich nicht weit von hier noch eine, mir ganz unbekannte – und lade euch ein, mit zu kommen und sie zu suchen – vielleicht hat sie auch so gutes Wasser? Na dann – los geht’s!
Geht zuerst am rechten Rand des Trinkwassereinzugsgebietes (auf kaum noch erkennbaren Pfaden) bergwärts, dann trefft ihr weiter oben auf die Alte Handelsstraße nach Böhmen, die über den Gebirgspass führte. Sie wird noch immer von alten Begrenzungssteinen gesäumt und ihr könnt das uralte „Pflaster“ erkennen. Folgt der Straße bergwärts zum RASTPLATZ… Die Begrenzungssteine der Alten Straße tragen Nummern… ich sehe die 60, 65…
schaut nach, welche Zahl der letzte Stein vor dem Rastplatz trägt: K=?
STAGE 2 RASTPLATZ
N50°5(E-F).I(H-J)(F-D)
E014°4E.(G+I)(K-J)
am Tisch steht hier eine Jahreszahl: LMNO
und eine Aufschrift: …..? (Anzahl der Buchstaben = P)
Eine weitere Zahl findest du auf der Tafel am Entlüftungsventil des Wasserspeichers: Q=?
Wenn ihr genug gerastet habt folgt dem alten Weg (jetzt nur noch ein kleiner Pfad) im spitzen Winkel schräg rechts bergwärts, wo ihr nach kurzem Anstieg auf einen breiten markierten Wanderweg trefft.
Der Strich der Markierung ist …..? (Anzahl der Buchstaben der Farbe =R)
es ist der NEUE …..?WEG (Anfangsbuchstabe des fehlenden Wortes/ Stelle im Alphabet =S)
Diesem folgt rechts, aufsteigend, immer höher, immer näher zum Gipfel… Nach einer sehr markanten steilen LINKSKURVE noch etwas unterhalb des Gipfels könnt ihr über einen grasigen Hang nach RECHTS abbiegen und dem Verlauf des Bergrückens etwa 200m folgen (da gibt’s wieder kleine Pfade) – natürlich könnt ihr auch erst hoch auf den Gipfel des _ _ _ _ _berges (Anfangsbuchstabe/Stelle im Alphabet=S) steigen (dort steht auch, wie hoch er ist: …m -> Höhe = 2*Q-50) und euch dann erst auf den Pfad nach rechts wenden…
STAGE 3 ABZWEIG UNTERM BERGRÜCKEN
N50°5(E-F).(Q+K-D-G)
E014°4E.(E-F)(F*I+G)
STAGE 4 GIPFEL
N50°5(E-F).(Q-B-P+G))
E014°4E.(E-F)(F*B+R)
So, weiter geht’s rechts auf dem Bergrücken entlang… seht ihr schon den Jägerstand? Darunter befindet sich ein alter Flurbegrenzungsstein. Könnt ihr erkennen, wo diese alte Flurgrenze verlief? Gleich neben der Salzlecke werdet ihr einen weiteren Stein finden:
STAGE 5 ALTER GRENZSTEIN
N50°5(E-F).(D*E*B+C))
E014°4D.(FI*A)
An der Seite findet ihr einen großen Buchstaben: seine Stelle im Alphabet =T
Darunter eine Jahreszahl: GEUV
Der Stein trägt eine Nummer: + .. (das ist 2*A)
Damit habt ihr alles, was ihr zur BERECHNUNG des FINALS braucht…
N50°5(H-M).(U+V)(T-U-V)
E014°4(V*U).(V²)V(U+V)
Hier noch paar Kontrolldaten:
B=C E=F GHIJ=LMNO D*U=A V*U=D S+R=A A+R=P alles klar?
…bleibt rechts des Wildzauns, folgt dem Pfad an der „Grenzlinie“ noch ein Stück geradeaus entlang des Bergrückens, dann (hinter Stein Nr.21) deutlichen Pfadspuren ziemlich steil rechtshaltend den Berg hinab. Ihr werdet in einen von Fichten und uralten Buchen recht locker besiedelten Hangbereich kommen, hier ist der alte Weg wieder deutlicher erkennbar. Und da versteckt sich auch das „SCHWARZE BÖRNEL“.
Auf meiner Karte war es eingezeichnet, auch ein weiter nach unten führender Weg… Naja, viel ist davon hier nicht mehr zu erkennen – es sieht eher nach Wildschweinsuhle und Tierpfaden aus!? Aber eine Quelle muss das wohl doch sein. Vielleicht habt ihr auch Lust, die Gegend noch etwas zu erkunden? Ich fand hier auf der Suche nach der Quelle am Hang an mehreren Stellen große, fertig behauene Mühlsteine, auch Reste alter Mauern, wohl Wegbefestigungen. Keine Ahnung, wann hier der Stein gebrochen und bearbeitet wurde – aber ich finde spannend, mitten im Wald auf solche Geschichtszeugnisse zu treffen… sonst werdet ihr hier oben eher paar Rehe als Menschen treffen. Naja, vielleicht noch Pilzsucher… oder Jäger?
Aber ihr könnt ja auch noch ein Döschen finden – der Lohn für Pfadfindermühen befindet sich nur etwa 20m von der „schwarzen Pfütze“ entfernt ;-))
Nun fragt ihr euch vielleicht, wo es weiter geht? Ich empfehle, den Pfad hinunter zum Wanderweg zu steigen und diesem nach LINKS zu folgen, dann kommt ihr in kurzer Zeit (etwa 350m) zu einer gut beschilderten Wegkreuzung mit Schutzhüttchen und Wegweisern, von da könnt ihr Richtung Ort/Endhaltestelle der Buslinie gehen oder talwärts weiterwandern oder auch geradeaus weiter (in dieser Richtung lassen sich weitere caches finden;-) und übern Berg hinüber nach Oybin, von wo ihr mit Bus oder Bimmelbahn auch gut wieder nach Zittau kommt… (Die Koordinaten dieser Kreuzung und genauere Wegbeschreibungen findet ihr im CACHE!)
Außerdem gibts eine Bonusnummer für fleißige Wasserwanderer ;-)
Zur Serie gehören:
Woher das Zittauer Wasser kommt (GC3H7JV)
Woher das Zittauer Wasser kommt II (GC3QMVY)
Wasserschloß (GC3QVRW)
Wasser und Brot (GC3QX0Y)
Oybiner Wasser (GC3R9VP)
Elfenwiese (GC3RPPF)
Alte Wasserkunst – Röhrhäusel Hartau (GC3RZV8)
Additional Hints
(Decrypt)
vz zbbforgg mh süßra rvare oretnygra