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100 Jahre Alu #3 Mystery Cache

Hidden : 3/31/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


100 Jahre Alu

Die Anfänge der Alufolien-Produktion sind mit den Namen weniger Unternehmerpersönlichkeiten verbunden, die ihre Ziele in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg formulierten und teilweise bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts begleiteten.

Am 15. April 1905 erhielt der Schweizer Unternehmer Heinrich Alfred Gautschi das Patent auf die Herstellung von Aluminiumfolien nach dem sogenannten "Paket- bzw. Buchwalzverfahren". Dieses Verfahren bestand im Prinzip darin, dass ein dünnes Aluminiumblech gewalzt, dann in zwei Hälften aufgeteilt, aufeinandergelegt und der Vorgang so lange wiederholt wurde, bis man ein Paket von 64 Folienblättern erreicht hatte. Damit konnte man eine wesentlich größere Reißfestigkeit und Flexibilität der Folie erreichen als durch das Dünnwalzen nur eines Bleches.

100 Jahre Alu - Urkunde

Da auf diesem Weg nur relativ kleine Folien hergestellt werden konnten, entwickelte der aus Schaffhausen in der Schweiz stammende Robert Victor Neher zusammen mit Erwin Lauber und Albert Gmür ein spezielles Verfahren um endlose Bänder auswalzen zu können. Zu diesem Verfahren reichte er zunächst am 27. Oktober 1910 in der Schweiz eine Patentanmeldung und auf deren Grundlage am 15. September 1911 eine weitere in Großbritannien ein, zu der am 11. Januar 1912 ein Patent erteilt wurde. Zur Produktion dieser Folien, die sich zur maschinellen Verpackung von Schokolade, Schachtelkäse oder Zigaretten eigneten, gründeten sie im Jahr 1910 die Dr. Lauber, Neher & Cie. in Emmishofen in der Schweiz.

100 Jahre Alu - Urkunde

Ebenfalls 1910 wurde in Teningen als Ableger einer Maschinenfabrik und Eisengießerei die Aluminium GmbH gegründet, die mit einer von Gautschi erworbenen Lizenz Aluminiumfolien nach dem Paket- bzw. Buchwalzverfahren herstellten. 1912 wurde eine Tochter der Emmishofener Firma, die Dr. Lauber, Neher Co. GmbH, in Singen am Hohentwiel angesiedelt, in der erstmals in Deutschland endlose Bänder aus Alufolie hergestellt wurden. Die Firmen in Emmishofen, Singen und Teningen wurden zur Aluminium-Walzwerke AG (AWAG) mit Sitz in Schaffhausen zusammengeschlossen. Nach dem Tod von Neher, der 1918 der Spanischen Grippe zum Opfer gefallen war, hat der 1920 in die Firma eingetretene Hans Constantin Paulssen die Entwicklung der AWAG und deren Nachfolgegesellschaften von 1922 bis 1963 wesentlich bestimmt.

100 Jahre Alu - Urkunde


Für Gautschi und Tscheulin stand die Verwendung der Alufolie als Verpackung zunächst nicht im Vordergrund. Auch Neher und seine Mitstreiter hatten zunächst andere Anwendungen im Auge.

In den USA wurde Aluminiumfolie ab 1913 für den Markt produziert. Einige der ersten Kunden waren Brieftaubenzüchter, die ihre Tiere mit Folienbändern aus Aluminium markierten. Um 1920 wurden erste mit Alufolie kaschierte Kartons eingesetzt. An der Entwicklung der Alufolie in den USA war die Reynolds Metals Company beteiligt, die 1919 von Richard S. Reynolds Sr. als U.S. Foil Company in Louisville (Kentucky) gegründet wurde und zunächst Folie aus Blei und Zinn produzierte, um ab 1926 auch Alufolie für Verpackungen herzustellen. Noch heute ist Reynolds Wrap® Aluminum Foil ein bekanntes Markenprodukt in den USA, weshalb "Raynolds Wrap" ein verbreitetes Synonym für Alufolie überhaupt ist.

In den Fabriken von Singen und Teningen wird noch heute Aluminiumfolie hergestellt bzw. veredelt.

Quelle: Wikipedia


Um 100 Jahre Aluminiumfolienproduktion hier in Singen zu würdigen, wurden drei Geocaches ausgelegt:
GC3HAN0 100 Jahre Alu #1 (Tradi)
GC3HAN1 100 Jahre Alu #2 (Multi)
GC3HAN2 100 Jahre Alu #3 (Mystery)

In den Geocaches "100 Jahre Alu #1" und "100 Jahre Alu #2" ist jeweils eine Bonus-Info, welche benötigt wird um den dritten Geocache "100 Jahre Alu #3" zu finden.

Für alle drei Geocaches muß das Firmengelände nicht betreten werden. Da die Standorte zum erweiterten Firmengelände gehören, wurde dies natürlich vorher abgestimmt. Alle Standorte sind öffentlich zugänglich, wenn auch teilweise Kamera-überwacht, also Stealth-Modus anwenden. Zum Finden muß nirgendwo geklettert, nichts ausgegraben oder sonstwie beschädigt werden. Die Suche nach den Geocaches erfolgt wie üblich auf eigene Gefahr. Bitte nach dem Loggen den Geocache wieder genauso an der gleichen Stelle verstecken wie zuvor.

Folgende Fragen müssen beantwortet werden, um den Geocache zu finden:
1. Welches Fortbewegungsmittel war ausschlaggebend für die Aufnahme der industriellen Aluminiumfolienproduktion in Deutschland ?
A = der zweitletzte Buchstabe

2. Wann fand die Wettfahrt statt, welche den Anstoß für die Aluminiumfolienproduktion gab ?
Tip: Im Jahr zuvor hatte das Schweizer Team einen Rekord aufgestellt, welcher bis 1995 nicht gebrochen wurde.
B = die letzte Ziffer der Jahreszahl

3. Welches Verpackungsmaterial hat die Alufolie verdrängt, da die Alufolie leichter ist und billiger herzustellen ?
C = Erster Buchstabe (umgewandelt nach A=1, B=2, ... )

4. Welches außergewöhnliche Produkt wurde im Jahr 1923 aus Aluminiumfolie hersgestellt ?
D = Viertletzter Buchstabe (umgewandelt nach A=1, B=2, ... )

5. Bonus-Info aus "100 Jahre Alu #1"
E = Quersumme von Bonus #1

6. Bonus-Info aus "100 Jahre Alu #2"
F = Quersumme von Bonus #2

Berechnung der Finalkoordinaten
N C*2-B+4*(2*D-E)° A+B+C-F.(A-D)C
E (A+B+C+D+E+F*2)/(A-F)° A+C+E-(E-D)/2.(C+F)(D+C-2*E+A/F-3)

Geochecker


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Additional Hints (Decrypt)

Jraa qh qra Onpu trshaqra unfg, ovfg qh fpuba vz Mvrytrovrg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)