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Egons erste Flugstunde Letterbox Hybrid

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ergodragonegg: weg

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Hidden : 4/19/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:




Diese Letterbox wurde für den Kindergarten BredowSiedlung gelegt. Die Wegstrecke beträgt etwa 500m (one way). Am Wegesrand kann man leider sehr viel Müll sehen. Wenn du der Natur etwas Gutes tun möchtest, dann bringe doch einfach eine Mülltüte mit und sammle auf dem Weg ein bisschen Müll ein! Danke

Da es sich bei diesem Cache um eine Letterbox handelt, findest du im Cache am Logbuch einen Stempel, von dem du dir einen Stempelabdruck machen darfst. Es wäre schön, wenn im Logbuch mit eigenem Stempel geloggt würde (optional). Finger und Pfotenabdrücke zählen selbstverständlich auch. Leider wurde das Stempelkissen gestohlen. Daher ist es günstig, wenn Du für diesen Cache ein eigenes mitbringst!

Begleite nun Egon auf seiner ersten Flugstunde!


Egons erste Flugstunde

Egon der Wasserdrache war schon ganz aufgeregt. Heute sollte der Tag sein, an dem er endlich fliegen lernen sollte. Da Wasserdrachen eigentlich nicht fliegen können, hatte Egon auch noch nie versucht seine Flügel für etwas anderes einzusetzen als fürs Schwimmen, aber nachdem Egon dem Wunschgnom Silas geholfen hatte und dieser ihm den Wunsch erfüllt hatte, endlich fliegen zu können, merkte Egon, dass er jetzt nur noch die richtige Technik lernen musste.

Das Wichtigste war es nun, erst einmal eine gute Startbahn zu finden und da hatte die Schildkröte Sophia, eine alte Freundin seiner Mutter, die Egon vor einiger Zeit zufällig mal wieder getroffen hatte, eine passende Idee. So hatten sich die beiden verabredet, dass Sophia ihm die Bahn zeigen konnte.

„Hallo Sophia“ sagte Egon erfreut, als er die schon sehr alte Schildkrötendame sah

„Hallo Egon,“ entgegnete Sophia „ schau mal, diesen Weg meinte ich, der sieht doch ganz gut zum fliegen üben aus! Außerdem fahren hier keine von diesen Blechkutschen der Menschlinge!“

„Das sieht doch ganz gut aus!“ sagte Egon „kommst du mit?“

„Nein, sei mir nicht böse, aber meine alten Beine wollen nicht mehr so viel laufen. Ich werde mich schon wieder auf den Heimweg machen müssen, damit ich heute vor Mondaufgang zu Hause ankomme. Ich bin doch nicht die schnellste!“ erklärte Sophia augenzwinkernd

„Das verstehe ich“ Egon nickte „ich danke dir, dass du mir diesen Weg gezeigt hast!“

Die beiden verabschiedeten sich voneinander. Egon breitete seine kleinen blauen Flügel aus und lief los. Aus dem Augenwinkel heraus sah er auf der rechten Seite hinter einem Zaun ein Häuschen mit bunten Ziegeln und auf der linken Seite lief er an einem großen Tor vorbei. Aber egal wie hoch Egon sprang, seine Flügel wollten nicht so wie er und er landete nach einigen kläglichen Versuchen auf seiner Drachennase. Mit gesenktem Kopf trottete er weiter. Er wusste, dass er sehr ungeduldig mit sich selbst war, aber dass es so schwer seien sollte hätte Egon nicht gedacht.

Auf einer Bank bei einer großen grünen Wiese saß eine alte Bekannte Egons. Die blinde Füchsin hatte es sich in der Sonne bequem gemacht.

„Hallo Füchsin“ begrüßte Egon das Tier

Die Füchsin richtete sich auf und wendete ihre Ohren Richtung Egon „Wenn das mal nicht der Auserwählte Egon ist! Es ist mir ein Freude dich wiederzutreffen. Was führt dich hier her?“

„Och“ Egons Stimme wurde leiser „ich wollte eigentlich heute fliegen lernen, aber irgendwie klappt es nicht!“ Egon erzählte der Füchsin die Geschichte mit dem Wunschgnom und dem Wunsch.

„Lass den Kopf nicht hängen, Egon. Du weißt doch, nur Übung macht den Meister. Gib nicht auf, deinen Traum zu verwirklichen!“ sagte die Füchsin aufmunternd

Egon fasste neuen Mut. „Ich glaube du hast recht! Ich werde es gleich nochmal versuchen! Danke Füchsin!“ Egon streichelte der Füchsin über ich weiches Fell

„Keine Ursache mein lieber Egon“ verabschiedete sie sich

Egon ging ein Stück weiter. Vielleicht war die Startbahn doch nicht ganz so optimal. Er würde nochmal schauen, ob er nicht noch eine bessere finden würde. Er ging an einem gelben Pfeiler vorbei ein kleines Stückchen die Straße entlang, auf der die Blechkutschen der Menschlinge fahren. Dann knickte er nach links ab in einen Weg der an Schrebergärten vorbei führte. Hier startete er einen neuen Versuch. Er lief und flatterte, lief und flatterte, doch nichts passierte. Dabei lief er an einigen Toren mit mehrwürdigen Zahlen vorbei, bis er wieder stolperte und auf seinen Bauch platschte.

„Ich würde es mal mit mehr Anlauf und weniger Flatterei versuchen!“ neben Egon auf einem Balken über einem der Gartentore saß ein Vogel

„Was hast du gesagt?“ fragte Egon den Vogel

„Ich sagte, dass du mehr laufen, aber weniger flattern solltest.“ Wiederholte der Vogel

„Meinst du wirklich?“ Egon schaute verdutzt

„Ja, das meine ich. Du bist schwerer als ein Vogel und hast kleinere Flügel. Ich würde sagen, du brauchst viel Anlauf, damit du die Luft ausnutzen kannst! „ erklärte der Vogel

Egon schaute auf den Weg, der sich nun sehr gerade rechts von einem Bahndamm erstreckte. „Danke!“ sagte er noch kurz zu dem Vogel und hechtete los.

Er lief an sehr viel Müll vorbei, der auf dem Bahndamm lag. Allerdings nahm er aufgrund seiner Geschwindigkeit kaum etwas davon wahr. Der Schotter flog hinter Egon in die Lüfte. Aber abheben wollte sein Körper nicht. Er konnte gerade noch rechtzeitig bremsen um nicht in einem großen Fluß zu landen. Vor lauter Anstrengung und Frust setzte sich Egon zu Fuße eines Schildes und fing zu weinen an. „Ich werde es nie schaffen!“ sagte er leise zu sich

„Quatsch mit Soße“ hörte er eine leise Stimme. Egon drehte sich um, doch sah niemanden. „Quatsch mit Soße“ sagte noch einmal die Stimme. Egon wischte sich die Tränen aus den Augen und erst jetzt sah er eine kleine dicke Hummel, die neben ihm schwebte. „Denke einfach nicht drüber nach!“ sagte die Hummel

„Wer bist du?“ fragte Egon

„Mein Name ist Mirabella!“ Antwortete die Hummel „natürlich wirst du es schaffen“

„Aber wie denn?“ fragte Egon

„Ich will Dir eine Geschichte erzählen: Eigentlich muss man für das Fliegen Flügel haben, die den eigenen Körper tragen können. Wir Hummeln haben aber einen sehr dicken Körper und ganz kleine Flügel. Eigentlich dürften wir nach den Gesetzen der Natur gar nicht fliegen können!“ Mirabella schaute Egon an

„Und warum könnt ihr es trotzdem“ Egon sah die Hummel ratlos an

„Weil wir nicht an uns zweifeln und es einfach tun. Ich glaube wir Hummeln hätten niemals fliegen gelernt, hätten wir uns ständig gefragt, wie es geht. Entspanne dich! Krieg den Kopf frei! Suche dir einen Ort der dir gefällt! Dann wird es klappen!“ Mirabella summte um Egons Kopf

„Ich werde es versuchen!“ sagte Egon und verabschiedete sich

Er ging unter der Eisenbahnbrücke hindurch auf der Suche nach einem Platz, wo er sich ausruhen konnte. Ein wenig entfernt sah er einen Hügel. Die Sonne schien und Egon legte sich auf den Hügel und schloss die Augen. Er hörte das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Flusses. Das Summen der Bienen und Hummeln und das Zirpen der Grillen. Egon atmete tief durch. Und öffnete die Augen wieder. Doch was war das? Er lag nicht mehr oben auf dem Hügel. Egon schwebte in der Luft. Seine Flügel machten lockere gleichbleibende Bewegungen und Egon flog.

Egon flog über den Hügel. Es war ein unbeschreibliches Gefühl! In nicht allzu weiter Ferne stand ein kleines Häuschen. Hier blinkte etwas unter einer Steinplatte hervor. Egon flog dort hin. Richtig, er konnte ja jetzt fliegen!

Dort wo Egon das Blinken sah findest du den Schatz. Falls du unsicher bist, findest du auf dem Hügel, auf dem Egon fliegen gelernt hatte, einen Stein, der dir den Weg zum Schatz zeigen kann.

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