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Historische Wegsäule: Ehrenberg - Hohnstein I-IV Multi-Cache

This cache has been archived.

Katzdackel: Bei einer heutigen Kontrolle musste ich feststellen, das dass Versteck komplett leergeräumt war. Vor 6 Tagen muss der Cache aber noch da gewesen sein. Ersetzten werde ich die Dose nun nicht mehr, denn leider konnte ich mit diesem Cache niemanden so recht zufriedenstellen. Die einen waren schon mal da (am Final), den anderen war es zu lang (es gibt längere Caches), den anderen wiederum die Rechnerei zu kompliziert (na ja, das kleine 1x1&1+1 ist beherrschen nur noch unsere Kinder). Deswegen beende ich dieses Kapitel hiermit. Ich persönlich empfinde es immernoch als eine sehr schöne Strecke, die ich auch schon mehrmals gewandert bin. Vielen Dank an alle die da gewesen sind. Auf Wiedersehen!

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Hidden : 4/19/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


!! Bitte beachten, erneute Änderung des Listings und einiger Formeln am 24.09.12 !!


Historische Wegsäule: Ehrenberg I-II / Hohnstein I-IV

Wegsäulen

Die in vielen Orten anzutreffenden steinernen Wegsäulen sind wertvolle Zeugnisse der Verkehrsgeschichte, um deren Erhalt man sich besonders in unserer Region wieder bemüht. Sie stammen meist aus der Mitte des 19. Jhds. Leider wurden vor allem in den Jahren der DDR bis in die Nachwendezeit viele Säulen beschädigt, zerstört oder beseitigt. Zum Teil achtlos oder vorsätzlich umgefahren, oder waren sie der Sozialistischen Landwirtschaft oder beim Straßenbau im Wege.

Dieser Cache führt uns zu insgesamt 6 historischen Wegsäulen und 2 Königlich sächsischen Meilensteinen in und um Hohnstein. Die zu bewältigende Wegstrecke beträgt mit dem Auto ca. 8 km (Serpentinen eingerechnet), mit dem Rad 6 km. Es ist kein Rundweg, am Ende müssen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück. Zwischen Säule 1-3 bewegen wir uns auf Rad- und Wanderwegen, Autos haben da eigentlich nichts verloren, deshalb empfehle ich euch den Weg mit dem Fahrrad zu absolvieren. Da sieht man auch mehr von der Landschaft. Das Cachemobil könnt ihr auf dem angegebenen Parkplatz abstellen und von dort starten.
Es gilt unterwegs ein paar einfache Rechenaufgaben (Mathe 2. Klasse) zu lösen, wenn wir das nicht im Kopf rechnen wollen, können wir auch einen dieser kleinen, handlichen Rechnerautomaten nutzen.

1. Wir beginnen an einer schön restaurierten Wegsäule in der Nähe von Ehrenberg an der Alten Böhmischen Glasstraße.

Zwei Orte sind von hier aus zu erreichen. Addiert die Zeiten zu beiden Orten und multipliziert den Zähler des neuen Bruchs mit dem Nenner von Goßdorf als = A
Auf der Säule finden sich Abbildungen eines bekannten Glücksbringers, der normalerweise aber eine ganz andere Funktion besitzt. Die Anzahl der Buchstaben des Namens = B

2. Begeben wir uns zur zweiten Säule, die wir bei 50°58.(B) (A-2) (B+1) 014°08.(A+3) (A) (B-3) finden.
Sie wurde mehrfach umgefahren, zuletzt 1991, wurde 1992 wieder aufgestellt und gilt als ein bedeutendes Exemplar ihrer Art.

An der Ehrenberger Armsäule fallen uns sicher die Abbildungen einiger Anatomischer Objekte auf. Um was handelt es sich dabei? Der Name besteht aus = C Buchstaben.
Wandelt die angegebenen Stunden in Minuten um und notiert die Zeit nach Hohnstein als = D, die Zeit nach Ehrenberg als = E.
Vergesst nicht die Jahreszahl, diese notiert als = S
Ursprünglich enthielt diese Säule auch eine Auszeichnung nach Schandau, die aber abgeschliffen wurde.

3. Schon wartet die dritte Wegsäule auf uns, die wir bei 50°58.(C) (B) (A) 014°08.(D/E) (A) (B-A) finden.
Sie stand viele Jahre lang, im Fußteil abgebrochen, eingekeilt in einer Trockenmauer am Fahrbahnrand. 1997 wurde sie an ihren heutigen, sicheren Standort versetzt und farblich renoviert.

Auf drei Seiten sind zwei Orte verzeichnet, wobei der eine doppelt vorkommt.
Die Zeit in Minuten nach Schandau abzüglich der Zeit in Minuten nach Ehrenberg, abzüglich fünf Minuten Pause, ergibt = F

4. Genug verweilt, zur vierten Säule ist es nicht mehr weit. Wir finden sie bei 50°58.(A) (B*B-1) 014°07.(B+1) (C*2+1) (C)
Sie wurde 1992 in freiem Entwurf neu beschriftet, da keine Spuren der ursprünglichen Beschriftung erhalten waren. 1994 wurde sie an ihren jetzigen Standort versetzt.

Nach Schandau und Neustadt benötigt man jeweils = G Stunden.
Wie viel Stunden brauchen wir bis Schandau, wenn wir erst nach Hohnstein fahren und dort 30 min Pause machen? = H
Nehmen wir an, eine Rennschnecke bräuchte das Zehnfache der Zeit um nach Neustadt zu kommen. Wie lange ist sie unterwegs? = I

5. Nun wird es aber Zeit, denn Nummer fünf steht schon bereit. Wir finden sie bei 50°58.(A+H) (I/10) (B-H-C) 014°07.(H) (A-C) (H*2+1)
Hier treffen wir wieder auf die abzweigende "Alte Böhmische Glasstraße". Die Säule steht seit 1987 unter Denkmalschutz, wurde 1991 umgefahren, im selben Jahr wieder zusammengefügt, neu aufgestellt und farlblich renoviert.

Auf dem Weg nach Lohsdorf verschnaufen wir unterwegs 1/4 Std. auf einer Bank und kommen deswegen erst nach = J Stunden an.
Nach Neustadt ist es etwas weiter und wir sind deswegen ganze = K Stunden unterwegs.
Den Weg nach Sebnitz können wir im Zeitalter moderner Verkehrsmittel viel schneller zurücklegen und sparen so 2 Stunden. Nach wieviel Std. sind wir dort? = L

6. Nach fünf kommt schon die sechs, perplex. N 50°58.(B-L) (F/B) (G) E14°06.(F-D-J) (A+J) (C)
Diese Wegsäule ist von etwas anderer Art, genauer gesagt handelt es sich um einen Königlich Sächsischen Meilenstein.
Diese lösten ab 1858 die Postdistanzsäulen ab. Nach Schandau sind es M,N0 Meilen.

7. Die Sieben, wo ist sie geblieben? Hier: N 50°58.(B) (E/H) (A) E 14°06.(M+N) (G+L) (C+K)
Auch diese Wegsäule ist keine solche in dem Sinne, sondern ebenfalls ein Königlich Sächsischer Meilenstein.
Nach Fischbach sind es = O Meilen. Solltet ihr die Zahl nicht entziffern können, es ist der doppelte Wert der vollen Meilen nach Stolpen.

8. Die wirklich allerletzte Säule befindet sich ein paar Höhenmeter tiefer im Polenztal bei 50°59.(K) (J-L) (A+L) 014°06.(H) (E-B) (C+L).
Diese Säule, am Abzeig der alten Mühlbergstraße, ist ebenfalls in einem guten Zustand und wurde vor einigen Jahren restauriert.

Wie weit ist es von Stolpen nach Heeselicht? = P
Die Säule besteht aus einem hier in der Gegend sehr häufig anzutreffendem Material. Es wurden an der Elbe sogar Gebirge danach benannt.
Die Summe der Buchstabenwerte des Namens minus dem Wert des 7. Buchstabens = Q

Wo ist es denn nun, das Final? Hier: N 50°(P)(B+M).(S/I+D+H*G) - - - - - E 14°0(A).(C*Q+F+E-L)
Dorthin geht es nur noch zu Fuß, aber es ist nicht weit. In der Nähe werdet ihr noch einmal auf ein kleinere Ausgabe von Nr. 6+7 treffen.

Das Final befindet sich auf dem Gebiet des Nationalparkes Sächsische Schweiz. Öffentliche Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden!
Bitte immer gleichwertig oder garnix tauschen und wieder sorgfältig verstecken.

Fals ihr nach dem Cachefund noch weiterwandern möchtet, kann man dort auch in den Hohnsteiner Naturlehrpfad 1 einsteigen. Markiert ist der Pfad mit dem grünen Schrägstrich. Auf 36 Tafeln wird die Geschichte der Burg und der Stadt sowie geologische Besonderheiten erläutert. Der Lehrpfad ist rund 6 km lang, die Wanderzeit beträgt ca. 3 - 4 Stunden. Ein Höhenunterschied von 120 m ist viermal zu überwinden.

Rollstuhleignung: Bis zur letzten Säule kein Problem, ab da bis zum Final aber eher schwierig, eventuell wenn der Rolli geländegängig ist. Ich kann das schlecht beurteilen.

Das Final werde ich demnächst noch einmal umbauen, da ich mit dem derzeitigen Versteck nicht zufrieden bin.

Additional Hints (Decrypt)

Svany: Hagre rvarz rvamryara Sryfoebpxra nz Jrtrfenaq.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)