Helmburgis Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Hier erfahrt ihr eine Menge über die Entstehung Fischbecks und das Stift.
Parkmöglichkeiten sind auch ausreichend vorhanden - Kaffee, Kuchen und Pizza sind auch nicht weit.
Bitte bringt zum Loggen einen eigenen Stift mit und versteckt wieder alles so, wie ihr es (hoffentlich) vorgefunden habt.
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Die edle Frau Helmburgis bewohnte mit ihrem Gatten Ricpert eine alte Burg, die auf dem Knick, nicht weit entfernt von Hameln lag. Ricpert war ein gewaltiger Kriegsheld. Unter Kaiser Otto kämpfte er auf dem Lechfeld gegen die Hunnen und blieb seiner Burg jahrelang fern. Während dieser Zeit kam ein Pilger aus dem Heiligen Land auf die Burg und wurde von Helmburgis treu gepflegt. Beim Abschied reichte er ihr zum Dank einen heilkräftigen Trank. Er hatte ihn aus Kräutern zusammengesetzt, die er an heiligen Stätten gesucht hatte. Diesen Trank sollte sie im Notfall bei Krankheiten anwenden. Er würde mit Sicherheit helfen, nur nicht dem Eifersüchtigen und Argwöhnischen.
Nach vielen Kriegszügen kehrte Ricpert krank nach Hause zurück. Schon häufig war ihm während seines Fernseins der Gedanke gekommen, ob ihm Helmburgis wohl die Treue gehalten hätte. Sie empfing ihren Gemahl mit großer Freude und widmete seiner Pflege sorgfältige Aufmerksamkeit. Er war mit vielen Wunden bedeckt und von innerer Krankheit geschwächt heimgekehrt. Helmburgis bereitete ihm ein Bad, und beim Anblick seiner Leiden erinnerte sie sich an den Heiltrunk des Pilgers. Sogleich sandte sie ihre Dienerin, den Trank zu holen und reichte ihn dem kranken Gemahl.
Dieser aber war nicht nur unterwegs, sondernauch bei seiner Heimkehr von Eifersucht geplagt und voll Argwohn gegen seine treue Gattin und sank nach Genuß des Trankes ohnmächtig im Bade zusammen. Als er nach langer Zeit wieder zu sich kam, beschuldigte er Helmburgis, daß sie ihn hätte vergiften wollen.
Um sich von diesem furchtbaren Verdacht zu reinigen,
erklärte sich Helmburgis freiwillig bereit, durch ein Gottesurteil ihre Unschuld beweisen zu lassen.
Es wurde ein Feuer angezündet, das hoch emporloderte, während Helmburgis dreimal betend hindurchschritt, ohne verletzt zu werden. Doch der eifersüchtige Edelherr fand auf ihrer Schulter eine winzige Stelle, die ein kleiner Feuerfunke versengt hatte, und so galt sie als nicht frei von Schuld.
Frau Helmburgis wurde mit ihrer Dienerin auf einem Wagen festgebunden, der mit zwei ungezügelten Rossen bespannt war. Man ließ den Wagen über Stock und Stein zu Tal fahren. Die unglücklichen Frauen empfahlen sich dem Schutze Gottes und sausten in rasendem Galopp bergab. Am Fuße des Berges floß ein silbernes Bächlein durch die Wiesen. Und siehe! Wie durch ein Wunder hielten plötzlich die wilden Rosse an dem Bache, um zu trinken. Im gleichen Augenblick fielen die Fesseln von Helmburgis und ihrer Begleiterin. Die edle Frau verspürte selbst einen brennenden Durst und schöpfte mit der Hand Wasser aus dem Bache. Da hatte sie ein goldenes Fischlein in der Hand, das sie als Geschenk Gottes empfand. So dankte sie Gott auf den Knien für die wunderbare Rettung und für den wundersamen Fund. Sie gelobte, an der Stelle neben dem Bache ein geistliches Stift zu gründen, das sie "FISCHBECK" nennen wollte nach dem Fischlein, welches sie in der "Beke" (dem Bache) gefangen hatte.
Kaiser Otto I. kam kurz darauf in diese Gegend. Er bestätigte die Stiftung und nahm sie in seinen und seiner Nachfolger Schutz. Frau Helmburgis aber lebte noch lange inmitten des von ihr begründeten Konvents mit ihrer treuen Dienerin.
(Quelle: Stift Fischbeck)
Additional Hints
(No hints available.)
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