Die TRAMULTERY-Serie (TMY) von poikloi
Nachdem ich über 600 Caches gesucht und gefunden habe, möchte ich nun auch eigene Caches auslegen. Die Abgrenzungen zwischen Tradi, Multi und Mystery (Unknown) sind oft fliessend, so dass bei Tradis die Dose nicht zwingend an der angegebenen Koordinate liegt, beim Multi auch Rätsel/Fragen zu lösen/beantworten sind, um die nächste Koordinate zu errechnen und beim Mystery über mehrere Stages zu suchen ist. Ich finde die klassischen Leitplanken- oder Dose-unter-Baumwurzel-Tradis nicht mehr so spannend, andererseits bin ich kein Fan von stundenlangen Multis mit vielen Stages oder Mysteries mit Rätseln, die mich tagelang beschäftigen.
So möchte ich unter dem gemeinsamen Namen TRAMULTERY (TRAdi-MULti-mysTERY) eine Serie von Caches auslegen, die die Grenzen zwischen den einzelnen Unterteilungen verschwimmen lassen. Es gibt nur wenige Stages, die Wege sind eher kurz, die Rätsel sollen anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig sein, manchmal wird Spezialausrüstung, aber immer ein gutes aufmerksames Auge gebraucht. Gemeinsam soll all meinen Caches sein, dass ich versuche, sie mit neuen Ideen ein wenig anders zu gestalten, dass Lösungen oder Verstecke originell sind, Spaß machen und ab und zu überraschen sollen.
Ich hoffe, Euch gefallen meine Spielereien und mir gehen die Ideen so bald nicht aus...
TMY12-Sühnekreuz
Sühnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts. Sie waren ein Erfüllungsteil von Sühneverträgen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden. Der überwiegende Teil der Sühnekreuze ist in Kreuzform gestaltet, oftmals ist die Mordwaffe bzw. ein berufstypisches Gerät des Entleibten in den Stein gehauen. In den seltensten Fällen finden sich eingeschlagene Jahreszahlen. Text findet sich auf keinem echten Sühnekreuz aus dem 13.-16. Jahrhundert. Der einfache Bauer hätte es ohnehin nicht lesen können, weshalb Bilddarstellungen dominierten.
Sage: Erste Sendboten des Christentums hätten die Kreuze errichtet, am Zugang zu einer heidnischen Kultstätte, dem "Hain des Götzen" und sie sollten die Anhänger des alten Glaubens an den neuen erinnern. So verlor sich die Anrufung der Götter im Laufe der Zeit, aber der Ort ihrer Verehrung blieb geweiht. Die Steine standen neben einem Dreimärker, zu dem man ging, wenn ein zahnendes Kind Schmerzen hatte und schlug kleine Splitterchen ab, die man in einem Beutel dem Kind um den Hals hängte, vielleicht mußten auch die Steinkreuze manchmal dafür herhalten.
Auszüge aus: http://www.suehnekreuz.de/
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

vor Ort ganz einfach, mit erratener Koordinate hingehen, finden und loggen.
beta-tested by Angie63! thnx!