Der Mönchsfelsen ist ein ausgewiesenes Naturdenkmal, das aus Riffkalksteinen besteht.
Seine geologischen Besonderheiten sind, das er hier in dem leicht hügeligen Gelände sehr stark durch eine Verwerfung hervortritt und auffällige Riffbildner hat!
Vor rund 380 Millionen Jahren war die Eifel ein tropisches Meer, in dem sich vielfältiges Leben tummelte.
Der Riffkalk entstand durch Ablagerung kalkiger Schalen bzw. Skelettbildungen tierischer und pflanzlicher Organismen. Hartteile sinken auf den Meeresboden (Muschelkalk u.a.); durchweg geschichtete bzw. gebankte Kalke durch riffbauende Tätigkeit von am Meeresboden festgewachsenen Organismen (insbes. Korallen, Schwämme).
Im allgemeinen wird bei großflächigen Kalkvorkommen von Massenkalk gesprochen. Häufig handelt es sich um Riffkalke aus dem Mitteldevon. Das Alter des Mitteldevonischen Massenkalkes liegt bei 375 Mio Jahren.
Die Massenkalkvorkommen stellen verkarstete Grundwasserleiter mit sehr guter, örtlich wechselnder Trennfugendurchlässigkeit dar. Somit gelten sie als eigenständige Grundwasserkörper und sind als solche ausgewiesen. Der Massenkalk wird örtlich zur Nutzung bergmännisch abgebaut.
Die Erzeugnisse gehen von Straßenschotter bis zu chemischen Erzeugnissen wie z. Bsp. Weißkalkhydrat.
Hierzu empfiehlt sich ein Besuch des Caches:
http://coord.info/GC209XV wo Ihr einiges über die Verarbeitung von Kalkstein erfahren könnt.
Um den Cache zu Loggen sendet bitte eine Mail über den Kontaktbutton im Profil, mit den Antworten zu den folgenden Fragen an:
1) Schaue Dir den Felsen an. Überlege Dir wie seine Form vor Millionen Jahren entstanden ist und warum er heute in dieser Form erscheint.
2) Am Weg findest du kleine Kalksteine, nimm sie in die Hand und versuche anhand der Beschaffenheit und Eigenschaften zu erklären warum dieser Stein sich zur Weiterverarbeitung zu Straßenschotter eignet?
Ritzprobe oder Bruchprobe.
Es wäre schön, wenn der Tradition wegen,( natürlich optional ;-) ) ein Bild von Dir und oder Deinem GPS mit dem "Mönch" im Hintergrund dem Log beigefügt wird.
Quellenangaben der Texte:
http://www.mineralienatlas.de
http://www.maarmuseum.de