Historischer Beginn der touristischen Nutzung der Elbingeröder Christinenteiche ist das späte 19. Jh. Wie auch der Kahlenberg wurde die Verschönerung durch den Verschönerungsverein hergerichtet. Dabei entstanden die Teiche und das Umfeld darum. Durch die hohe Zahl an Arbeitslosen bekam Elbingerode Fördermittel für Notstandsarbeiten zugewiesen (heute nennt man es ABM). Mit diesen Geldern entstand aus dem oberen Teich 1924 ein Badeteich, der mittlere wurde Gondelteich und der untere blieb wirtschaftlich genutzt.
Über 6 Stationen und einen zusätzlichen Bonus-Cache möchten wir Euch an alle Teiche und deren Ursprung führen. Parken könnt ihr ganz bequem und zentral (auch zum Bonus) an den angegebenen Koordinaten.
Start
Vom Parkplatz kommend betretet ihr die Verschönerung und geht auf dem oberen Pfad bis zu dem abgebildeten Metallgestell. Dieses ist ein Relikt aus den späten 1970ern, wo getreu dem Spruch Walter Ulbricht´s- "Jeder Mann an jedem Ort- einmal in der Woche Sport!" ein Trimmdichpfad entstand (und recht bald auch wieder verschwand). Wir als Kinder haben jedenfalls alle Teile mal ausprobiert. Dieses hier ist das Überbleibsel und diente dazu (mit, nicht mehr vorhandener, Maßeinteilung) zu sehen, wie weit man sich aus dem Stand nach unten beugen konnte. Bitte nicht mehr ausprobieren!, da das Gestell nicht mehr standfest ist. Die Koordinaten für Station 1 findet ihr in unmittelbarer Nähe.

Station 1:
Hier entsprang ursprünglich das Wasser zur Speisung der Teiche. Die Elbingeröder nennen diese Stelle nebst dem Hügel davor (im Winter Rodelberg) Wasserhäuschen, welches auch noch bis in die 1990er hier stand. Danach wurde das Stollenmundloch wieder hergerichtet, und damit auch der Hauptstrom zu den Teichen eingedämmt. Früher war das Wasser im Freibad durch den ständigen Zufluss von Frischwasser aus der Erde immer popo-kalt!
Am Stollen gibt es eine Erklärungstafel, die den bergbaulichen Aspekt näher erläutert.
Zum Finden der nächsten Koordinaten solltet ihr euch auf einen Micro konzentrieren.
Station 2:
Hier steht ihr vor dem 1995 geschaffenen Naturseebad. Nach der Anlegung des Badeteiches 1924, wurde daraus 1938 ein Freibad, welches dann bis nach der Wende erhalten und betrieben wurde und, wie schon erwähnt, Mitte der 1990er zu der jetzigen Form umgebaut wurde. Neu war dabei auch die Schaffung einer gastronomischen Einrichtung, der "Christinenteichbaude". Empfehlung zur Einkehr können wir ruhigen Gewissens geben, denn die Küche ist sehr gut und preiswert.
Die Koordinaten für Station 3 erhaltet ihr getreu dem Motto: "..nur gucken- nicht(s) anfassen!", denn das Verstecken, beziehungsweise das Suchen würde hier doch etwas auffällig werden. Deshalb Augen auf und die Zahlen in fortlaufender Reihe wie folgt den Koordinaten hinzufügen:
N51°46.???
E010°47.???
Bonus C =?

Station 3:
Am ehemals geschaffenen Gondelteich angekommen (aus meiner Kindheit ist mir das Rudern hier aber kein Begriff mehr), könnt ihr Enten füttern, angeln, euch ausruhen oder die nächsten Koordinaten suchen. Hier sucht ihr nach einem PETling.Bitte seit vorsichtig mit dem Versteck!

Station 4:
Dieser Teich war in seinen Anfängen Eigentum der Fleischerinnung, die diesen im Winter zur Eisgewinnung für ihre Kühlhäuser nutzte.

Später wurde dann eine Insel angelegt und der Teich als Gondelteich genutzt.
Die Koordinaten sollten euch zu einer etwas anderen Sitzbank geführt haben. Hier lasst euch ruhig nieder, und eure Augen etwas in unmittelbarster Nähe des Umfeldes schweifen. Hier müssten sich dann für Euch die Finalkoordinaten zu erkennen geben.

Final:
Da im gesammten Bereich der Verschönerung in den letzten Jahren der Bewuchs doch ziemlich beschnitten wurde, haben wir uns für ein etwas entlegeneres Versteck des Final´s entschieden (es sollte ja auch ein Small werden). Hier könnet ihr in Ruhe suchen und loggen. Dabei verliert ihr aber auch die Christinenteiche nicht aus den Augen.