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Traditional Geocache

G wie Grünes Gewölbe

A cache by Bergfex2000 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/14/2012
In Sachsen, Germany
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


G wie Grünes Gewölbe

Der Cache befindet sich unmittelbar gegenüber des Grünen Gewölbes. Es sollte Dir keine Probleme bereiten, ihn zu entdecken. Das Loggen wird sich schon schwieriger gestalten, denn das Zentrum unserer Stadt wimmelt nur so vor Touristen, Passanten und Einwohnern. Kurzum, vor Muggeln aller Art. Aus diesem Grund habe ich die D-Wertung auch entsprechend hoch gewählt. Die günstigste Zeit für eine Suche ist sicher am zeitigen Morgen oder alternativ im Schutze der Dunkelheit. Tagsüber wird es recht schwer sein, einen geeigneten Moment abzupassen. Aber Ihr schafft das schon!

In diesem Sinne viel Spaß beim Suchen und Finden!


Das Grüne Gewölbe ist die historische Museumssammlung der ehemaligen Schatzkammer der Wettiner Fürsten von der Renaissance bis zum Klassizismus. Der Name der umfangreichsten Kleinodiensammlung Europas leitet sich von den ehemals malachitgrün gestrichenen Säulenbasen und -kapitellen in den ursprünglichen Gewölberäumen her. Bereits seit 1724 sind die Sammlungsräume des Grünen Gewölbes öffentlich zugänglich.

Das Grüne Gewölbe gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ausgestellt wird die Sammlung im Historischen Grünen Gewölbe und im Neuen Grünen Gewölbe, die sich beide im Westteil des Dresdner Residenzschlosses befinden.

Die Sammlung der sächsischen Kurfürsten und Könige umfasst über 4000 Kunstwerke. Die Exponate sind in mehrfacher Weise einzigartig in Europa und in der Welt. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse können nicht alle Kunstwerke gezeigt werden, man beschränkt sich auf die berühmtesten und anspruchsvollsten Exponate.

Die heutigen Ausstellungen unterteilen sich in das Historische Grüne Gewölbe im Erdgeschoss und das Neue Grüne Gewölbe im ersten Obergeschoss mit jeweils etwa 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Während im Neuen Grünen Gewölbe das Kunstobjekt an sich im Vordergrund steht, besticht das Historische Gewölbe zusätzlich durch die prachtvolle Ausstattung der Räume.

Das Historische Grüne Gewölbe befindet sich in den Gewölberäumen des Schlosses, womit das spätbarocke Kunstwerk in den ursprünglichen Räumen erlebbar ist. Inmitten rekonstruierter Renaissance- und Barocksäle werden die ungefähr 3000 Exponate wie einst frei auf den Konsolen prachtvoller Schauwände und Prunktische präsentiert.

Der "Mohr mit Smaragdstufe" ist eines der bekanntesten Ausstellungsstücke des Hofgoldschmieds Johann Melchior Dinglinger. Die Skulptur, die auf einem Tablett eine kolumbianische Smaragdstufe präsentiert, wurde in Zusammenarbeit mit Balthasar Permoser geschaffen.

Der "Obeliscus Augustalis" ist ein weiteres Meisterwerk des Hofgoldschmieds, geschaffen in der Zeit von 1719 bis 1721. Es stellt eine aufwändig gearbeitete Kartusche mit einem ovalen Abbild August des Starken dar.

Die "Juwelengarnituren" bilden den umfangreichsten Juwelenschatz Europas. Die frühesten Garnituren wurden noch für August den Starken selbst geschaffen. Ein großer Teil der Garnituren wurde später hinzugefügt und unterlag in der Ausgestaltung dem jeweiligen modischen Zeitgeist. Es sind sechs verschiedene Stilrichtungen zu unterscheiden, vor allem nach den verwendeten Materialien. Als Edelsteine wurden verwendet: Saphire, Karneolen, Diamanten und Rubine sowie Perlen. Die Garnituren waren der Inbegriff eines absolutistischen Machtanspruches. Zudem wird der "Sächsische Weiße" gezeigt, ein weißer Diamant mit 48 Karat, sowie ein weltweit einmaliger Saphir von 648 Karat. Letzterer war ein Geschenk von Zar Peter dem Großen.

Im Gegensatz zum Historischen Grünen Gewölbe ist das Neue Grüne Gewölbe als modernes Schatzkammer-Museum in schlichten Räumen ohne historisches Ambiente eingerichtet. In zehn Sälen mit verhängten Fenstern werden die fast 1100 Objekte der Sammlung unter Kunstlicht in 200 Vitrinen gezeigt. Sie stehen chronologisch geordnet auf farblich unterschiedlichen Vitrinensockeln: Kunstkammer-Stücke auf grünen Sockeln, Renaissance-Exponate auf blauen Sockeln und Barock-Stücke auf roten Sockeln. Neben dem Hofbildhauer Balthasar Permoser sind es vor allem Kunstwerke des Hofgoldschmieds Johann Melchior Dinglinger, die hier ausgestellt sind.

Der "Kirschkern mit den 185 Angesichtern" wurde vor 1589, wahrscheinlich mit Hilfe einer Lupe, geschaffen. Der geschnitzte Kern ist in einem aufwändigen Ohrenschmuck eingearbeitet. Tatsächlich zu erkennen sind 113 Gesichter.

Das "Goldene Kaffeezeug" von Johann Melchior Dinglinger entstand 1697–1701 und ist damit Dinglingers erstes Hauptwerk als Hofgoldschmied unter August des Starken.

Der "Hofstaat zu Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng-Zeb" bildet die Vorstellung europäischer Monarchen vom Prunk der Mogulpaläste ab, indem er ein Fest am Hofe des indischen Großmoguls Aureng-Zeb, einem Zeitgenossen August des Starken, zeigt. Weder August noch sein Hofgoldschmied waren je in Indien gewesen, somit wurde das Kunstwerk von Johann Melchior Dinglinger, seinen Brüdern Georg Friedrich Dinglinger als Emailleur und Georg Christoph Dinglinger als Juwelier sowie zwölf weitere Gehilfen, ausschließlich nach Reiseberichten angefertigt.

"Das Bad der Diana" stellt die römische Jagdgöttin an einer Zierschale dar. Zwei Delphine speien Wasser in die Schale. Gegenüber der badebereiten Diana bewacht einer ihrer Hunde ihr Jagdgerät. Dieser idyllischen Szene ist der tragische Ausgang der Ovid'schen Sage von Diana und Aktäon am Fuß und Schaft gegenübergestellt. Der Jäger Aktäon erhaschte einen Blick auf die scheue Göttin beim Baden, worauf diese ihn zur Strafe in einen Hirsch verwandelte, der von seinen eigenen Hunden zerrissen wurde.

Der "Dresdner Grüne Diamant" ist mit 41 Karat einer der größten Diamanten der Welt. Er wurde in Indien gefunden und verdankt seine weltweit einzigartige Farbe natürlicher Radioaktivität. August der III., der Sohn von August dem Starken, erwarb ihn auf der Ostermesse in Leipzig 1742 für den enormen Betrag von 400.000 Talern. Er ist seit 1768 Teil eines extrem kostbaren Hutschmucks, in dem zwei weitere große Brillanten von 6,3 und 19,3 Karat sowie 411 mittelgroße und kleine Brillanten eingearbeitet sind.

Quelle (24.10.2012):

http://de.wikipedia.org/wiki/Grünes_Gewölbe

Additional Hints (Decrypt)

Va mjrv Zrgrea Uöur, xyrvar Yrhgr unora rf uvre fpujre.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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Last Updated: on 10/18/2017 10:38:37 AM Pacific Daylight Time (5:38 PM GMT)
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