Station 1:N 53°37.265, E 10°02.390
Der Startpunkt ist das Ehrenmal der Feuerwehr Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Hier werden Hamburger Feuerwehrleute begraben, die im Dienst ihr Leben gelassen haben.
Wenn ihr euch der Gedenkstelle aus Süden, von der Cordes-Allee her nähert, kommt ihr übrigens am Margarethenbrunnen vorbei, der zur Bundesgartenschau 1953 von Eugen Christ geschaffen wurde und tatsächlich ein Brunnen ist, auch wenn man es ihm nicht ansieht. Unbedingt ansehen!
Die Grabplatten selber sind rund um eine Skulptur in Form einer Flamme in zwei Kreisen angeordnet. Die Anzahl der Grabplatten im inneren Kreis ergibt den Wert (a), um die nächsten Koordinaten zu berechnen.
Station 2: N 53°37.(302 + a), E 10°03.142
Die Elim-Gemeinden stammen aus der evangelischen Pfingstbewegung und im Rahmen der Elim-Diakonie in Hamburg gibt es auch ein Diakonissenmutterhaus. Dessen Begräbnisstelle findet ihr hier, sein Kennzeichen ist ein auffälliges, filigranes Stahlkreuz, das an das Zeichen des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden erinnert, zu dem die Elim-Gemeinden gehören.

Ganz in der Nähe findet ihr auf 53°37.244/10°03.103 übrigens den Garten der Frauen, in dem viele Geschichten zu Hamburger Frauen erzählt werden - prominente und alltägliche - und wunderschöne Grabstellen gefunden werden können. Übrigens praktisch auf dem Weg zum nächsten Wegpunkt. Für die Ermittlung des gesuchten Wertes, müsst Ihr den Wortwert des 4 stelligen Wortes in der Mitte der Gedenkplatte ermitteln.
Von diesem Wert zieht Ihr dann 17 ab und Ihr hab den Wert für B.
Station 3: N 53°37.308, E 10°03.(908 + b+3)
Die letzte Station vor dem Final ist die Grabstätte der Deutschen Seemannsmission Hamburg. An dieser Stelle werden die Seemänner begraben, die in Hamburger Krankenhäusern sterben:
"Der Gedanke, dass der an Land gestorbene Seemann, falls er keine Angehörigen hat, irgendwo auf dem großen Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt und sich dann niemals wieder jemand um sein Grab kümmern würde, bewegte den Vorstand der Deutschen Seemannsmission in Hamburg R.V. einen Seemannsfriedhof anzulegen. In einem Protokoll aus dem Jahre 1923 heißt es: „Um den heimatlosen, in den Krankenhäusern Hamburgs sterbenden deutschen Seeleuten eine würdige letzte Ruhestätte zu verschaffen, hat sich Herr Kandidat Rademacher mit dem Verein Hamburger Rheder, dem Zentralverein deutscher Reeder und der Friedhofsverwaltung in Verbindung gesetzt und erreicht, dass dem Verein für deutsche Seemannsmission in Hamburg... eine Grabstätte von 42 Einzelgräbern auf dem Friedhof zu Ohlsdorf ... überlassen wird.“ (seemannsmission.npage.de)

Das Wahrzeichen der Anlage ist der Stockanker mit einem Kissenstein davor. Bitte zählt die Wörter der Inschrift auf dem Stein für den Wert (c).
Nicht weit entfernt in Richtung N/O sind übrigens die Commonwealth War Graves für die Soldaten des Commonwealth, die während der Weltkriege in Deutschland starben. Eine ausgesprochen schöne, würdevolle Anlage. Krieg ist eine abstrakte Angelegenheit. Sie wird fassbarer, wenn man sich vorstellt, das zu jedem dieser vielen Grabsteine eine Familie gehört, deren Herz durch den Tod des Vaters, Sohns oder Bruder gebrochen wurde.
Final: N 53°37.(146 + a + b + c), E 10°03.(118 + a + b + c)
So, endlich Schluss. Hier findet ihr nicht nur die Dose zum Loggen, sondern auch die Gelegenheit zum Ausruhen, spirituellen Auftanken und der ÖPNV ist auch nicht weit.