Während der letzten 1.5 Millionen Jahre erreichte die Landschaft im Donauraum durch das kontinuierliche Absinken der Donau das heutige Niveau und wurde vor allem durch die 4 Eiszeiten geprägt. Während der trockenen Kaltzeiten des Pleistozäns (Eiszeiten) waren Abfluss und Schleppkraft der Donau gering, folglich wurden die Terrassen aufgeschottert. In den Warmzeiten (Zwischeneiszeiten) räumte der Fluss auf Grund des stärkeren Abflusses die Terrassen teilweise weg und tiefte sich weiter ein. Dies erklärt die Abfolge an Terrassen auf unterschiedlichem Höhenniveau.
Das Ausgangsmaterial des Löss wurde während der Eiszeiten von den riesigen Schotterflächen im Vorfeld der Gletscher in den Flussgebieten der Donau und ihrer Zubringer in Form von Feinsedimenten deponiert. Die feinsten Anteile dieser Sedimente wurden von den Westwinden aus den Moränen und Flusstälern ausgeblasen und in den Terrassen- und Beckenlandschaften im Windschatten der Granit- und Gneisrücken der Böhmischen Masse abgelagert. Mächtige Lössdecken finden sich in Krems, Rohrendorf, Langenlois und Gobelsburg und reichen bis ins Weinviertel hinein.
Löss besteht zum größte Teil aus Schluff, Ton und Feinsand. Mineralogisch besteht er großteils aus Quarzkörnern , kalkigen Bruchstücken und Eisenhydroxiden, andere Minerale wie Feldspäte können in geringen Mengen beigemischt sein. Die Einzelpartikel im Löss sind vorwiegend rechteckig, dies erklärt die hohe Standfestigkeit, und damit die Bildung von Lösswänden, wie hier an den Cachekoordinaten, Hohlwegen und Terrassen.
Löss ist ein sehr fruchtbarer Boden, durch die kleine Korngröße sind die Mineralstoffe leicht verfügbar, durch die poröse Struktur wird Wasser gut gespeichert. Damit haben Lössböden eine große Bedeutung in der Landwirtschaft, in der Gegend um Krems und am Wagram entstehen auf den Lössböden Qualitätsweine von überregionaler Bedeutung.
Diese Lösslandschaft bot bereits vor 50 000 Jahren attraktive Siedlungs- und Lagermöglichkeiten für die Menschen der Steinzeiten, die sich durch Feuerstellen, Kult- und Gebrauchsgegenstände in den Lössprofilen nachweisen lassen. Die Lösswände zeigen eine Schichtenabfolge, die Rückschluss auf Ereignisse der jüngsten Erdgeschichte zulassen. Bedeutende Funde aus dem Löss sind die „Venus vom Galgenberg“ und die Skelette zweier bestatteter Kinder vom Kremser Wachtberg.
Um den Cache zu Loggen, beantworte folgende Fragen (Antworten findest du zum Teil durch Recherche und Vorort an den Schautafeln:
Frage 1: Was gibt dem Löss gelblich- rote Farbe?
Frage 2: Welche Dicke erreichen die Lössdecken im Raum Krems (laut der Infotafeln)?
Frage 3: Wie nennt man knollig verdickte Kalkablagerungen im Löss?
Du brauchst nicht auf eine Logerlaubnis warten, wenn die Fragen falsch oder nicht beantwortet sind, wird dein Log gelöscht. Schön wäre, wenn du ein Foto mit der Lösswand oder einem Motiv des Eiszeitwanderweges zum Log stellen würdest.